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"I am just a normal girl" - Jetzt ist aber wirklich Schicht im Schacht

Ravepardy Teil 8.2. Zu 8.1 geht es hier.




Kapitel 15: "Ich bin Raven..." - ER IST SO BRAMMINÖÖÖÖÖÖÖÖS



Nachdem Fräulein Ravepardy erst einmal wieder geschlafen hat, will sie ihr Leben beenden.
Dieses Leben hier. Ich würde es beenden. Denn ich weigere mich so zu werden, wie die Gesellschaft es von mir verlangt: normal.
Das klingt jetzt hart nach einer Entscheidung zum Suizid, aber es handelt sich nur um ihren Unwillen, weiter undercover zu mördern und aus ihrer Gesellschaft auszubrechen.
Obwohl ein plötzlicher Wechsel der Meinung auch gut wäre.
Matthew, das ist taktlos und interessant zugleich. Allerdings fehlt es Ravepardy an einem gesundem Gewissen, um plötzlich von ihren Schuldgefühlen zerfressen zu werden und in eine extreme Bahn zu entgleisen, in der sie nicht das Monster akzeptiert, dass in ihr schlummert, sondern es bekämpft, indem sie sich in den Abgrund reißt.
Stimmt, dass würde zu viel Reflektion des eigenen Selbst erfordern.


Irgendjemand brüllt Ravepardys Namen und sie guckt ihr Zimmer an, weil Drama. Sie bezeichnet es als goldenen Käfig und sinniert darüber, was sie denn tun sollte, wenn sie schon abhaut. Jaja, die hassen sie ja alle. Kurse für Musikinstrumente und Sportarten bezahlt zu bekommen ist ein Akt des Teufels. Interessanterweise musste sie bei all' diesen Hobbys nie in der Woche zu irgendeinem Verein.
Stell dir vor, es gäbe diese ganze IKN-Sache gar nicht.
Quengel hat es auch einen Monat lang überlebt.
...Verflucht sei diese hirnamputierte Welt.
Feel with you, Matt. Sie blat weiter, dass TJ zu Besuch kommt und schnulzt ihn voll, weil er voll frei sein tut und so. Dann beordert Mama Rave via Brüllen das Kind in die Küche, wo das Essen bereits hergerichtet ist, allerdings wird Ravepardy das Essen verwehrt, weil sie jetzt beten wollen.

„Seit wann beten wir?“, fragte ich verwirrt. „Für deine Schwester.“, meinte meine Mutter und faltete die Hände. [Verwirrung seitens Rave, weil alle beten.] Was sollte der Schwachsinn, dachte ich mir. Wir waren keine gläubige Familie. Was für ein Haufen Mist! Ich weigerte mich den Mist mitzumachen.
Ihre Mutter verdeutlicht, dass sie beten soll, weil sie sonst kein Essen bekommt.
„Tickst du noch ganz richtig?“, entfuhr es mir. „Sei doch froh dass du Melanie los bist!“ Patsch! Ich bekam eine geknallt, dass mein Kopf gegen die Wand knallte.
Ich bin kein Fan solcher "erzieherischer" Methoden.
Aber?
Das war das unsensibelste und hässlichste, was Ravepardy in all' ihrer Ehrlichkeit sagen konnte.
Also ich finde es amüsant, dass sie endlich einmal eine Konsequenz für ihr Fehlverhalten bekommen hat.
>___>
Jain. Einerseits finde ich diesen Ausbruch inakzeptabel, andererseits auch irgendwie...stark, wie sehr die Szene doch allein wirkt. Mit Ravepardys Ausbruch, woraus sie auch erneut ihre Ehrlichkeit offenbart und das in einer brutalen Art und Weise und auch dafür eine Konsequenz erhält. Die man als gerechtfertigt als Reaktion ansehen könnte und vielleicht auch einen Standpunkt darstellt, der Ravepardy persönlich gegen den Strich geht, weil sie für Ehrlichkeit bestraft wird. Allerdings wird das auch nicht weiter ausgeführt, es löst keinen inneren Dialog aus, weil Ravepardy a) nicht vollkommen ehrlich ist, b) es nicht als eine ihrer Stärken oder Tugenden ansieht und c) es der ganzen Geschichte allgemein an vernünftigen Monologen fehlt.
Andererseits kann ich die Mutter sehr gut verstehen. Ein Kind zu verlieren, welches einem am Herzen lag (und ich gehe davon aus, dass sie Melanin mochte, wenn Ravepardy unter ihr und ihrem sexuell belästigendem Bruder das schwarze Schaf sieht), tut schon hart weh. Besonders, wenn es unverhofft verstirbt. Dann zu hören, dass man doch froh über diesen Verlust sein sollte, ist definitiv ein Schlag in die Magengegend. Und ich will hervorheben, dass in der Gegend zwei bis drei Massenmörder unterwegs sind. Nicht, dass es irgendwie einen Effekt auf das Verhalten auf Raves Familie, Schulkameraden oder andere Menschen bisher gezeigt hatte bis auf Spott, aber bei diesen Voraussetzungen würde es nicht verwunderlich sein, dass man versucht, in Religion seine Hoffnung zu schöpfen.
Ah, die höheren Mächte. Sie scheinen aber nicht die Kräfte für ihre eigene Unfähigkeit ausnutzen zu wollen.
Nein, zumindest interpretiere ich die Szene nicht derartig. Darum geht es auch gar nicht ôo
Ich weiß, ist nur meine persönliche Faszination.

Jedenfalls kommt ihr Rabe zur Rettung und attackiert die Mutter. Trotz Fräuleins verzweifelten Rufen, er solle sein Vorhaben unterbrechen, führt eine seine Tätigkeit fort und wird vom Stiefvater mit einem Besen gegen die Wand geschleudert.
Ravepardy fängt an zu heulen, weil TJ den Aufprall nicht überlebt hat und alle sind verwirrt und auch irgendwie froh, einen Vogel umgebracht zu haben.

„Fass dieses Ding nicht an!“, schrie mein Bruder. Ich hob TJ sachte hoch. „TJ?“, schlurzte ich. Der Rabe regte sich nicht mehr. „TJ?“, fragte ich wieder. Keine Reaktion. Ich strich sanft mit den Finger über seine Brust. Nichts. Kein Herzschlag. Er ist tot...
Diese Szene wäre so viel besser...
...wenn Fräulein nicht so ein unsympathisches Mädel wäre.

Mutter zerrt sie auf die Beine und Pardy wird zornig, weil TJ sie nur verteidigen wollte.

„Warum?“, brüllte ich nun meinen Stiefvater an. „Warum hast du das getan?“
„Es ist doch nur ein dummes Vieh.“, meinte er.
Da würde ich auch austicken. Allerdings eskaliert das bei Ravepardy völlig, da bei ihr nun alles, was sich Vernunft nennt, zusammenbricht und sie aus irgendeiner Schublade ein Hackbeil zaubert und ihren Stief abwirft. Aber was wäre, wenn er nur danach gehandelt hat, wie er wirklich ist? Ich dachte, das Argument sei bulletproof?
Natürlich trifft sie in all' ihrer Rage, Verzweiflung und Impulsivität seinen Brustkorb und brüllt ihn an, dass er
BLOSS EIN DUMMER MENSCH! sei.
Dann latscht sie anscheinend zur Leiche, zieht das Beil heraus, um ihm den Kopf fast abzutrennen. In der Zwischenzeit stehen Mutter und Ahorn in Statistenstarre da und sind verängstigt. Die machen aber auch erst Fluchtversuche, nachdem Ravepardy sich als Melanins Mörder enthüllt. Natürlich die Treppen hinauf, weil wir uns hier in einem 0815-Horrofilm befinden.
Fräulein Ravepardy schwingt emotional im Wahnsinn herum, denn sie brüllt herum, dass sie normal sei und das sie ihre Opfer spüre.
Woooooow, wir sind hier in Yandere Simulator? Urgh, neeeeeeeein.

Mein Blickfeld war noch immer rot. Blutrot. Und es pulsierte.
Neeein. Zeisora zieht verzweifelt ihr "Nein" in die Länge.
Ich sehe, Begeisterung pulsiert.
Matthew!
Ist sie auch blutrot?
Würg, Kopfkino. Danke sehr.
Bitte, bitte.

Unser Psychopath von Protagonistin macht den typischen "Ich finde euch~~~"-Scheiß. Weil Mutter und Ahorn selbstmordgefährdet sind, hört Ravepardy deren Getuschel und bricht auf lustig-witzig-psycho Art in das Zimmer ein. Dort sitzt ihre Mudda und versucht sie zu beruhigen, dass alles gut wird.

„Ich steck in einer Gesellschaft fest, die jedes Abenteuer verbietet. WARUM KANN ICH NICHT NACKT UND IN MAYONAISE GEBADET DURCH DIE STRASSEN LAUFEN!? Das einzige Abenteuer was übrig bleibt, ist diese Gesellschaft zu zerstören.“
Ich wünschte ja auch, dass meine Nachkommen sich die Haare verbrennen, andere wegen Kleinigkeiten verprügeln oder tendenziell lieber in den fiktionalen Gefilden voller Unmoral und Unsittlichkeit ertränken als sich auf das Relevante im Leben zu konzentrieren.
„Sarah! Das ist kein Spiel! Das ist die Realität!“, schrie meine Mutter verzweifelt.
Nun gut, ich würde mich meinem Nachwuchs nicht ergeben und denen versuchen, das Gemüt zu kühlen.
Matthew, falsche Welt mit falscher Relation. Dass du dich einem bewaffneten Halbstarken entgegenstellen könntest, glaube ich dir gern, aber du weißt, was für ein Monstrum Ravepardy ist und dass ihre Mutter gar nicht auf derartige Sachen gefasst war.
Matthew verkneift sich weitere Kommentare bezüglich der Situation und Erziehung. Jedenfalls will Ravepardy ihr Leben selbst bestimmen - wer hätte denn damit gerechnet? - und bedrängt ihre Mutter soweit, bis sie sie schließlich erlöst.

„Du bist… nicht meine Tochter.“, keuchte sie noch, bevor sie tot die Wand runter rutschte.
Matthew, nein.
Du würdest es doch auch behaupten.
Wenn ich mit mehr als einem Kind nicht umgehen kann und es mit der Anzahl der Kinder nicht besser wird, würde ich nicht noch mehr zeugen. Obwohl man das ja bei Ravepardys Tendenzen vielleicht nicht gleich hatte kommen sehen.
Unser Sonnenschein findet ihren Bruder, weil sie sich plötzlich Fledermausohren wachsen lassen hat. Sie zerrt ihn heraus und bedroht ihn, während der panisch herumflennt. Dann zwingt sie ihn, den Leichnam ihrer Mudda anzugucken.

„GUCK HIN!“, schrie ich. Er tat es nicht. „Dann eben nicht.“, meinte ich grinsend und rammte ihm zwei Finger in die Augenhöhlen, bevor ich ihm die Augen ausdrückte.
Woran erinnert mich das bloß?
Yan-
Nein, nein. Corpse Party!
Erspar mir die Details. Ich kann es mir denken.
Ich habe graphisches Material in meinem Regal stehen, falls es dich interessiert, was man so alles mit einem hilflosen Opfer und einer Schere anstellen kann.

Matthew rollt desinteressiert mit den Augen. Menterpraktiken.
Dachte ich mir schon. Ist auch nicht verwerflich, wenn du es dir sparst.

Er schrie. Es war kaum anzuhören. Er schrie und schrie und schrie. „Halt die Fresse!“, zischte ich und schlug ihm ins Gesicht, wodurch ich ihm die Nase und einige Zähne brach.
Menter. Praktiken.
Rave war nie ein Paradebeispiel von schnellen, sauberen Toden.
Dass sie sich dafür auch noch rühmt, gewaltätiger Abfall zu sein. In einer Welt, in welcher das Auslöschen eines Menschenlebens tendenziell mit Inhaftierung oder Todesstrafe vergilt wird, sollte man nicht darauf Stolz sein, dabei sich auch noch so auffällig wie möglich zu profilieren.
Sie ist auch kein Paradebeispiel für Intelligenz.


„Immer wenn ich dich gesehen hab, dachte ich mir, dass 10 bis 25 Jahre Knast gar nicht mal so viel sind.“, meinte ich und kicherte. Wie poetisch ich doch sein konnte!
Poetisch?
Die selbe Frage stelle ich mir auch. Vielleicht impliziert die Aussage, dass sie eigentlich nicht poetisch ist, weil das pure Ironie ist.
Fräulein fragt Bruder Ahorn, warum man sich an ihr gestört hat, weil sie ja lieb und freundlich sei, allerdings bisschen anders und warum es denn verwerflich sei, anders zu sein. Dann sagt sie ihm, warum sie denn so geworden sei.
Ihr Leser habt jetzt die Chance, zu raten, wer daran schuld sei!
Sind es...
a) Die Creepypastas
b) Die Gesellschaft
c) Ihre Familie
d) Sie und ihr Mangel an Selbstreflexion, -kontrolle und -beherrschung?


„Ich hatte nie wirklich kranke Gedanken oder so. Nein, es reichte mir, von der Gesellschaft und meiner eigenen Familie so behandelt zu werden. Ich dachte mir manchmal, ich sollte meinem Leben ein Ende bereiten. Aber dann fiel mir etwas viel besseres ein. Es ist wie ein Abenteuer: Bring die Anderen um.“


Ihr Bruder sagt ihr, dass sie krank sei und zum Dank schlitzt sie ihn typischerweise auf. Dann folgt noch mehr pseudopoetische "Ich bin ja so intelliklug und against the system, weil ich mördern lustig finde, lulz"-Scheiße und schließlich verstirbt auch Ahorn.
Ich trauere nicht sonderlich.
Ich auch nicht. Ravepardy macht es nicht badassiger. Warte, hat sie nicht immer und immer wieder darauf plädiert, dass es ihr wahres Ich sei?
Sie schwingt alle paar Zeilen zwischen diesem Gedankengut und der Schuldzuschiebung gegenüber anderen Personen. Es ist nicht besonders glaubwürdig.
Sie überlegt, was sie tun sollte und kommt beim Deckenventilator erneut auf unsittliche Gedanken, WEIL DIE GESELLSCHAFT DAS TUTEN GETAN TUT.


Nach einem undefinierten Time Skip ist sie fertig und überlegt, was sie denn jetzt tun solle. Sie will NABF finden und klaubt sich ein wenig Kleidung und Messer in einen Beutel zusammen, um endlich abzuhauen. Warum sie das nicht ohne das Mörder-Gedöns gemacht hat, ist mir ein Rätsel.
Dann käme ja nichts dergleichen um die Ecke. Ich wollte schon immer einen Abklatsch eines Menters in einer anderen Welt lesen. Ich weiß gar nicht, wie ich meine Freude ausdrücken kann.
Wahrscheinlich gar nicht. Selbst für meine Verhältnisse ist dies echt langweilig.
Ich hätte es verstanden, wenn Ravepardy schlauer gewesen wäre. Und zuvor schon einmal versucht hatte, abzuhauen. Man kann ja nicht alles haben, ne?

Ich fing ein neues Leben an. Nie wieder Schule. Keine Familie mehr. Ich war… OMG! Fast wie die Creeps! Ich war irre!
In Anbetracht-
Sch, du verdirbst die Spannung, werte Zeisora.
Oh verzeih.
Sie hört es poltern und kümmert sich nach einer kurzen Phase des Aufpassens wieder seelenruhig um ihren Rucksack. Allerdings klingelt dann ihr Mobiltelefon, welches in der Wohnstube ladet und sie hastet runter, um eine wunderschöne Überraschung zu entdecken.

Meine beste Freundin war hier! Hier in meinem Haus! Sie lag auf der Couch und… „Liu?“, fragte ich nun verwirrt und starrte den Kerl, der auf ihr drauf lag an.
Rahpü.
Ach, brichst du nicht in anderer Leute Haus ein, um mit deinem Macker herumzumachen, während du anscheinend auf deine NABF wartest?
Achja, das war ja normal. Verzeih, unnormal zu sein.
Dir sei vergeben.
Jedenfalls erinnert sie sich an ihn und er geht von NABF runter. Ravepardy brüllt NABF an, wo sie denn gesteckt habe und was mit dem LILU BLABLA DER JÜRGEN DER MÖRDERERS BRUDER SEIN TUTEN TUT ist. Es ist alles eine lange Geschichte.
Wird es wahrscheinlich nicht.
Jedenfalls kriecht etwas aus dem Fernseher.

„Ben Drowned!“, keuchte ich und rieb mir die Augen. Der elfenartige Junge im grünen Kleid (FRICKEN' TUNIKA) fiel aus dem Fernseher und landete zu meinen Füssen, dann sah er leicht verlegen zu mir hoch. „Du kennst mich?“, fragte er.
Die Tatsache, dass die Beiden bereits einen Austausch hatten, in der Rave ihn mit BEN angeschrieben hat, macht das Ganze noch dümmer, als es eigentlich bereits ist.
Bla, LILU BLABLA DER JÜRGEN DER MÖRDERERS BRUDER SEIN TUTEN TUT ist LILU BLABLA DER JÜRGEN DER MÖRDERERS BRUDER SEIN TUTEN TUT. Dabei fangirlt Ravepardy herum und benimmt sich allgemein wie ein hirnloser Groupie, womit alle okay zu sein scheinen. Dann kommt eine kurze Szene, dass Sirenen zu hören seien und diese sich wieder verziehen, nachdem Ravepardy einen Monolog abhält, dass man sich durch offene Fenster Einbrecher einhandelt und es schließt. Wow.
Immer, wenn man denkt, langweiliger könnte diese Geschichte nicht mehr werden, kommt sie mit einer neuen Innovation um die Ecke. Derweil fragt unsere Protagonistin - dumm wie Bohnenstroh - nach einer Erklärung, warum ihre blutüberströmte-
Was definitiv kein Indikator dafür sein könnte, dass sie eine Mörderin sein könnte.
Beste Freundin mit zwei Gruselnudelgerichten in ihrem Wohnzimmer zu suchen haben.

„Sie ist Hearteater!“, sagte nun die billige Link-Kopie.


DU BIST EINE BILLIGE JEFF THE KILLER-KOPIE!
Ich dachte, jetzt kommt der Ragefit reloaded, weil NABF Herzchenesser ist.
Nein, das hat sie schon durch.
HOW CAN SHE...!
Alles wird gut. Fräulein Ravepardy ist überrascht, dass NABF Herzchenesser ist und NABF ist betont angespannt. Dann folgt ein irrelevanter Dialog, dass Ravepardy dies cool findet und auf die Reaktion fragt, ob sie denn ins Opferverhalten schlüpfen sollte.

„Natürlich nicht! Dir würde ich nie etwas zu leide tun!“
Ravepardy ist aber kräftiger als NABF. Und da beide ja anscheinend in die "CREPE-IMBANESS"-Sparte fallen, wird NABF sie wahrscheinlich nicht killen können, wenn sie es wollte.
Zumal wahrscheinlich NABF nicht zur Gruselnudel erkoren worden wäre, wenn sie nicht dicke mit Fräulein Ravepardy wäre. Außerdem würde es den niedrigen Spannungsbogen überspannen, wenn sich unsere werte Protagonistin mit Kräften auseinandersetzen müsste, die ihre überragen.
Ich vergaß. Jedenfalls wird sie gefragt, ob sie alleine sei, sie pseudokryptet ein wenig vor sich hin und beschließt, ihr "Werk" zu zeigen, indem sie sie ins Schlafzimmer führt und Ravepardy is being Ravepardy. Dann passiert was unaussprechlich Lustiges, da irgendein Unfall mit dem Ventilator passiert und die bereits verstümmelten Leichen noch mehr verstümmelt werden.

Ich bemerkte wie alle drei mich erschrocken von der Seite ansahen. „Was denn?“, fuhr ich sie an.
"Meine Freundin, mit der ich die größte Verbundenheit habe und ihr auch soweit vertrauen kann, dass ich während der Flucht zu ihr gehe und enthüllen lasse, dass ich ein gesuchter Mörder bin, findet den Anblick ihrer verhassten, getöteten Familienmitglieder lustig und benimmt sich allgemein sehr gelassen in der Situation. Sie könnte doch nicht etwa...?"
"Nein, das kann nicht sein. Meine zurechnungsfähige, "Ich prügel dir die Futterleiste ein"-gestimmte Freundin, die mit mir über den Tod ihrer Familie oder allgemein übers Töten geredet hatte, würde doch nie zu solchen Tendenzen neigen!"
Sie denkt anscheinend sehr hoch von Fräulein, wenn sie bei der Anreihung von Ereignissen in Kombination mit Fräuleins Verhalten nicht auf mörderische Tendenzen schließt.
Rave zeigt jetzt ihr wundertolles Ding mit ihrem Stiefvater, weil sie darauf proudy proudy proud proud ist.

Ich hatte meinen Stiefvater in den Garten geschleift, ihn zerhackt und die Teile mit Wäschklammern an die Wäscheleine gehängt. Mit dem Blut hatte ich eine riesige Feder an die Hauswand gemalt und darunter geschrieben: „Raven was here!“
Dass das keine Sau mitbekommt. Am helligsten Tag!
Blasphemie, werte Zeisora. Wie kannst du nur die Genialität, Subtilität und Unsichtbarkeit von unserer intelligenten, nicht selbststellerischen Protagonistin in Frage stellen.

Jedenfalls rattern die Zahnräder und nach einem kleinen Frage-Antwort-Spielchen wird Ravepardys Identität als Raven gelüftet.

Jenny sah mich unglaubwürdig an, dann schrie sie: „Warum hast du mir das nicht gesagt?!“- „Warum hast du mir nicht gesagt, dass du Hearteater bist?“
Weil ihr euch beide hasst und diese zwischenmenschliche Beziehung auf nichts als Töten hinausläuft. Oder Symbiose.
Ich finds witzig, wie alle rallen, dass Ravepardy eventuell Raven sein könnte, während NABF nicht einmal mit einer Hinzelle darauf kommt, selbst, wenn sie den Beweis vor sich hat.
Zudem halte ich dies ziemlich unüberlegt, plötzlich zu verraten, dass man Mörder sei. Wo und wie hätte sie es denn sagen sollen, ohne, dass es irgendwer mitbekommen hätte? Das war einer der wenigen Sachen, die Fräulein tatsächlich richtig gemacht hatte.
Nachdem dies abgeklärt wäre, fällt Ravepardy jetzt spontan auf, dass vor ihr ja Crepes sind und benimmt sich wie ein beknacktes Fangirl. Darauf reagieren BEN und Lilu eigentlich eher verwirrt bis gechillt. Dann wird geblat, dass die anderen Crepes auch existieren und plötzlich fällt ja Rave etwas ein.

Dann hielt ich inne und fuhr ihn an: “Du hast in meinem Handy rumgepfuscht!” Die ganzen komischen SMS! Es fiel mir wieder ein! Das war er! „Eh… ja?“, meinte er. Ich knallte ihm eine.
„Wow! Wow!“, meinte Liu und hielt mich davon ab, diesem Link-Futzi noch eine zu knallen. „Bleib aus meinen Geräten!“, knurrte ich.
Es switched sehr schnell von "AAAAAAH; ICH BIN EUER GRÖßTER FAN, KRIEG ICH EIN AUTOGRAMM, OH GOSH OH GOSH OH GOSH!!!!" zu "Du blöde Fotze hast mich für dumm verkauft!!!" Ähnlich wie NABF, huh.
Ist der Junge nicht ein Geist? Die Art, die es kontrollieren könnte, ob man manifestiert ist oder nicht? Außerdem bin ich erstaunt, dass der Verschnitt von der Gruselnudel eigentlich eher unbeteiligt bis unbeeindruckt wirkt. Soweit ich weiß, wurde er doch in der Tintenschule als kindliches Bündel beschrieben, der zu Diabetes für diese Welt wäre.
Vielleicht wird das ja in den Kapiteln danach erklärt. Oder die True Luv zu Kiara sorgt dafür, dass er plötzlich mental erwachsen wird. Ich weiß es nicht, bisher hatte ich auch nicht den Nerv, diese Kapitel zu wälzen.
Verständlich. Weniger verständlich, dass Fräulein Ravepardy anscheinend auf BEN losgehen will, allerdings von Lilu festgehalten wird, der Sully ist oder so. Die sagt ihm, dass sie ja keine Angst hätte und nach ein wenig Verwirrung ist dieser Konflikt auch egal, weil BEN Lilu erinnert, dass sie ja zu spät irgendwohin kämen.
Rave fragt nach, wohin denn und dass NABF über das IKN Bescheid weiß. Sinnloser Ausschweif in private Gespräche. Infodump zur Tintenschule.

„Eine Art Wohneinrichtung? Für Killer? Geil! Bin dabei! Das ist überhaupt nicht dubios und hinterfrage auch nicht, wer so eine hirnrissige Idee aufzieht!“, lachte ich. „Es ist genau genommen eine Schule.“, meinte Liu. „Kannst du knicken.“, sagte ich erschrocken.
Ravepardy hat keine Lust mehr auf die Schule, Jenny fleht sie an, dass das nicht so schlimm sei, weil man dort voll coole Sache[n lernt]! und die üblichen Prämissen. Prota findet es lustig, dass NABF gern Leute tötet. Ich wüsste nicht, welches Körperteil ich Rave zuerst ausreißen würde, wenn mir diese Aktivitäten gefallen würden.
Jedenfalls plädiert NABF auf ihren Wunsch, mit den Gruselnudeln abzuhängen und nach ein paar Hundeblicken später willigt Ravepardy ein. Dann folgt Körperkontakt und sie gehen endlich, nachdem sich Ravepardy ihr Zeug holt.

Ben hopste (es sah danach aus) hinter ihm [Lilu] her.
Als Statue?
Wäre es nicht besser, wenn er sich einfach alle paar Meter portet? So wie der echte BEN?


Ravepardy steht noch ein wenig dümmlich vor ihrem Haus und zerstört schließlich ihre Papiere.
Ich ließ ALLES hinter mir. Meine tote Familie, mein geliebter toter Rabe TJ, meine Identität… „Ich bin nur ein normales Mädchen.“, meinte ich und drehte mich zu Liu, Ben und Jenny. Dann ging ich weiter, folgte ihnen. Ich fing neu an. Ich fing von vorne an. „Aber jetzt bin ich Raven…“

Ende

Es folgt noch ein Infoteil, in dem sich die Autorin freut, dass es in der Tintenschule weitergeht.
WIR KOMMEN INS IKN! WUHU! *Freudentanz*


Das sind Verhaltensmuster, die ich nur von einer Freundin von mir kenne, aber selbst die hat gesagt, dass Rave nicht sonderlich dicht sei, dass sie sich von einer Krähe herumkommandieren ließe.
Die werte Autorin fasst noch einmal zusammen, warum der...wie viele Kapitel hatte der erste Teil nochmal umfasst?
22. Laut Erklärung sollten wir damit einen Einblick bekommen, etwas warm werden und ein sinnloses Shipping erhalten. Welch Freude.
Es tauchen Links zu der IKN-Sache und der Hearteater-Fanfiktion auf. Danach folgt ein Reviewaufruf und sie verabschiedet sich.
Es ist tatsächlich zu Ende. Dass ich das noch erleben darf!
Definitiv war diese Fanfiktion sehr grausig, aber nicht in dem Ausmaß, dass du es nie wieder anrührst. Schließlich hattest du es zuvor einmal gelesen.
Recht hast du. Trotzdem ist es...befreiend, einen Großteil bewältigt zu haben.
Den anderen allerdings kennst du nicht.
Ich kann mir jetzt schon vorstellen, dass ich Cringe Attacks bekomme. Wenigstens bin ich im reinen Gewissen, dass dies nur Sünden der Vergangenheit waren und die Autorin sich tatsächlich gesteigert hat.
Und sich von Gruselnudeln zu Filmen und japanischen Animationen gewendet hat.

Auf Wiedersehen, denn unsere geliebten Schafe Ravepardy und NABF begleiten uns demnächst in die Tintenschule. Bis dahin eine angenehme Pause von diesen Leuten!
P.S.: Das Review folgt in den nächsten Tagen, falls Nachfrage besteht.

Tags: fandom : creepy pasta, genre : mary sue/gary stu : 0951-1000, genre : mst3k : 101-150, jaeger : zeisora : 051-100, verrisse : 1651-1700
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