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"Die Finsternis in Hyrule" oder "Nayru, gib mir Weisheit!"

Der gar schicksalhafte Titel: Die Finsternis in Hyrule
Die geöffnete Schatztruhe: Legend of Zelda
Der legendäre Autor: Otakugirl303

Mit welch göttlichem Plot wurden wir gesegnet?: Kasuemi, die Leitsue und Zwillingsschwester von Highlia, hat in der Vergangenheit Massenmord begangen und bereut es ganz doll. Deswegen heult sie solange herum, bis sie als Zwillingsschwester von Zelda inkarniert werden darf, obwohl sie ihre Genozid-Tendenzen ignoriert, statt sich darum zu bemühen, sie unter Kontrolle zu bekommen.
Was qualifiziert unsere Protagonisten denn dazu, die Helden ihrer eigenen Badfic zu werden?: Die Göttin Kasuemi heult, wenn etwas nicht nach ihrer Nase läuft. Sie heult auch, wenn es nach ihrer Nase läuft. Allgemeinwissen ist irgendwie auch nicht ihre Stärke. Highlia hat sich mit ihrer letzten Tüte so zugedröhnt, dass sie es für eine gute Idee hält, eine mörderische Göttin auf ihre Schützlinge loszulassen. Nayru lässt sich leider nicht blicken.
Und wie klingt der ganze Spaß?: Erträglich. Groß- und Kleinschreibung finden keinerlei Beachtung, aber es geht. Außerdem sollte man meinen, dass Göttinnen, die Tausende von Jahren alt sind, nicht wie Kleinkinder reden sollten, aber man wird hier eindeutig eines Besseren belehrt.

Erwähnte Zelda-Games: Ocarina of Time (Fanfic), Skyward Sword (Spoilerwarnung!), Twilight Princess, Majora's Mask

Der "fandom: taggen"-Tag funktioniert zur Abwechslung mal wieder nicht.



Es war unglaublich, wie viel Krach eine planschende Zora machen konnte. „Klasse Pool hast du hier!“, brüllte sie, während sie durch einen aus Reifen, Strömungen und Tunneln bestehenden Parcours schwamm. „Kann zwar nicht mit der Schädelbucht mithalten, aber für etwas Menschengemachtes hat er echt Stil!“
Sie schoss aus dem Wasser und griff nach einer Schaukel, die über dem Pool an der Decke hing. Für einen Moment schwang sie sich hin und her, dann ließ sie sich mit einem Kriegsschrei wieder fallen. Wasser spritzte in alle Richtungen, und aus einer Ecke quietschte es.
„Milu!“
Ein Mädchen mit roten Haaren und terracottafarbener Haut, die ihre mexikanische Abstammung verriet, sprang auf und wedelte mit einem völlig durchnässten Buch. „Link schmeißt mir seinen Morgenstern gegen den Schädel, wenn ich ihm das so zurückgebe!“
„Ach komm, Chia! Ember biegt das schon wieder hin!“
Ember verteilte unterdessen Kekse und Getränke auf dem Tisch und war angestrengt damit beschäftigt, die anderen beiden auszublenden. Verlorene Liebesmüh. „Das fängt ja schon mal gut an...“, murmelte sie. Die beiden waren gerade mal fünf Minuten im selben Raum, und schon am Streiten.
Sie erhob die Stimme: „Das ist keine Entschuldigung, Milu! Wasserschäden an Büchern sind ein Verbrechen gegen die Menschheit!“
Milu rollte mit den Augen. „Immer diese Radikalliteraten...“
Ember schüttelte den Kopf und streckte die Hand aus. „Gib mir mal das Buch, Chia.“
Grummelnd händigte Chia Ember das Buch aus. Ember strich über die durchweichten Seiten, die sofort trockneten. Selbst die zerlaufene Tinte richtete sich wieder. „Unglaublich, dass du das lesen kannst. Wer schreibt denn so? All diese Schnörkel müssen doch ewig und drei Tage dauern!“
„Gewöhnungssache, denke ich. Die Schrift war ursprünglich für den Pinsel gedacht.“ Chia zuckte mit den Schultern. „Seien wir froh, dass es nicht Alt-Hylian ist. Das könnte kein Schwein lesen.“
„Gut, dass ich kein Schwein bin“, bemerkte Milu, die Ember mittlerweile über die Schulter schaute und dabei den Boden volltropfte. „So schreibt man also in deiner Zeit, Chia?“
„Jepp.“ Chia nahm das Buch wieder in Empfang und legte es in ein Schubfach unter der Tischplatte. „Na dann, wir sind ja nicht hier, um Bücher zu Papiermus zu verarbeiten.“
„Richtig!“ Milu klatschte aufgeregt in die Hände, warf sich in einen Stuhl und nahm sich Kekse und Milch. „Wir sind hier, um Kommentatoren zu spielen!“
Ember pflanzte sich ebenfalls und klappte ihren Laptop auf. „Setz dich besser, Chia. Das wird ein Ritt!“
„Lady, ich habe mich mit Annie rumgeschlagen. Mich kann nichts mehr schrecken“, deklarierte Chia, setzte sich aber trotzdem. „Na dann! Autorenkommentar ab!“



Hey Leute :D
ich melde mich endlich wieder von den Toten zurück, [...]
Chia: Die Fic wurde also von einem Zombie geschrieben.
Ember: Das erklärt einiges von dem, was hier abgehen wird.
Milu: Autorin stellt fest, dass man einen Prolog nicht in die Mitte der Geschichte tut, was eigentlich ganz amüsant formuliert ist. Dann legen wir auch sofort los.
Ember: Mit einem Formatierungsfail, den ich euch Lesern erspare, weil ich euch liebe.


Auf einer großen Wolke im Himmel stand eine junge Frau mit dunkelbraunen Haaren und dunkelblauen Augen.
Chia: Prinzessin Zelda?
Ember: Schön wär's. Aber leider sind wir hier nicht in Twilight Princess, sondern Ocarina of Time.
Chia: *formt mit den Lippen ein Oh* Macht irgendwie Sinn. Zelda würde nicht auf einer Wolke herumschweben. Sie hat Besseres zu tun.


Sie trug ein Schwarzes Kleid, das aus Schatten zu bestehen schien.
Chia: Wie darf ich mir das vorstellen?
Milu: Es verschwindet, wenn Licht drauffällt.
Chia: Warum habe ich überhaupt gefragt...
Ember: Die Lady dunkelt ein wenig vor sich hin, bis Hylia auftaucht. Unsere Sue sieht übrigens nicht wie Hylia aus, sondern Hylia wie sie, nur in blond und mit helleren Augen. Um das mal klarzustellen!


„Da bist du ja endlich Hylia, ich warte schon eine Ewigkeit.“
Ember: Wundert mich nicht. Wie hast du dir das denn vorgestellt, kleine Sue? 'Wir treffen uns auf Wolke B135-7 im Gamma-Quadranten'?
Chia: 'Aber nein, laut Wetterbericht ist es über der Drillhöhle heute sonnig!'
Ember: Wann ist es über der Drillhöhle mal nicht sonnig?
Milu: Sie sollten sich im Ikana-Canyon treffen.


Nun sah die Blondhaarige Göttin ihren Zwilling erstaunt an.
Ember: *verstellt die Stimme* 'Seit wann habe ich einen Zwilling?'
Chia: 'Und warum ist sie so unhöflich?'


„Warum wolltest du denn mit mir sprechen...Kasumi?“
Milu: *prustet* Schon wieder ne Autorin, die glaubt, dass sie ein Stück schreibt!
Ember: Das klingt ehrlich so, als hätte Hylia den Namen ihrer Schwester vergessen.
Chia: Ich bin dafür, dass wir sie ab sofort Highlia nennen.
Ember: Und Kasuemi. Ist das schön, wenn sich Charakternamen so wundervoll anbieten! Und jetzt ist erstmal Infodump-Time, in der Kasuemi Highlia erzählt, was sie eigentlich wissen müsste. Aber Highlia hat wohl zu viele Autoreifen geraucht und schon wieder vergessen, dass das arme Ganondörfchen ausgerechnet von Koume und Kotake erzogen wird und deswegen
Das Böse in [ihm] wächst. Was heißt, dass sich Highlia bald wieder inkarnieren darf, und Kasuemi möchte ein bisschen Action abhaben.

„Ich möchte dir helfen Hyrule zu beschützen, so wie früher.“
Chia: Früher? Wie in, prä-Todbringer? Als es Hyrule noch gar nicht gab?
Ember: Aber Chia, was redest du denn da? Hast du denn noch nie von den großen Taten der... öh... Kami-Sues gehört? Hahaha, Götter-Sues!
Milu: *tunkt einen Keks in Milch*
Chia: *hebt eine Augenbraue* Wirkt Milch nicht... alkoholisierend auf Terminianer?
Milu: *schlingt den Keks runter und kippt einen ganzen Becher Milch hinterher* Ja.
Chia: Milu, wie alt bist du?
Milu: Vierzehn.
Chia: *greift nach der Milchpackung* Ich nehme das dann mal...
Ember: Ich hab Kürbislikör!
Chia: Glaub nicht, dass du mich damit bestechen kannst! Du kannst Kindern doch keine Milch geben!
Ember: Das klingt abgrundtief bescheuert...


„Ich weiß, dass ich furchtbares getan habe [...] Aber ich möchte es wieder gut machen. Auch wenn ich weiß, dass ich das nicht kann, will ich es wenigstens versuchen.
Ember: Normalerweise würde ich den Versuch applaudieren, aber in Anbetracht dessen, was da noch kommt, ist das einfach unverantwortlich. Wenn ihr das Wohl der Hylianer wirklich am Herzen läge, würde sie sich raushalten, statt zu sagen: 'Ups, ich habe wegen eines dummen Fehlers tausende Leben auf dem Gewissen. Und ich weiß genau, dass ich den gleichen Fehler nochmal machen werde, aber das wird schon! Dann kann ich wenigstens sagen, ich hätte versucht, mich zu bessern!'
Chia: *schiebt Milu die Milch wieder hin* Einmal Kürbislikör bitte. Brauchst dich gar nicht erst mit nem Glas aufhalten, ich nehme die ganze Flasche.
Ember: *holt Kürbislikör aus dem Schrank und kocht eine Kanne Kaffee* So, jetzt sind wir alle versorgt.
Chia: Was, nur Kaffee für dich?
Ember: Jepp. Ich beweise wahre Coolness und ziehe das hier ohne Alkohol durch!
Chia: Gute Einstellung. Na dann... Kasuemi heult Highlia noch ein wenig die Ohren voll, wie Göttinnen das nun einmal so tun, und Highlia beweist, dass sie nicht genug mit Nayru kommuniziert.

[Kasuemi]
schien ihre Taten ehrlich zu bereuen. Was auch immer sie zu solchen Grausamkeiten verleitete würde sie ihr wohl nie verraten, aber Hylia kannte ihre Schwester und sie wusste, dass das kein Trick war.
Chia: Okaaaay... Sie weiß nicht, was Kasuemi dazu bringt, Grausamkeiten zu verüben. Die Wahrscheinlichkeit, dass es nochmal passiert, ist also mehr als gegeben. Yeah, diese zwei Personen will ich unbedingt als meine Wächter wissen! *nimmt einen Zug aus der Likörflasche* Tut mir leid, Ember, aber so cool wie du kann ich nicht sein.
Milu: *mümmelt an einem Keks* Ich danke den Vier Giganten, dass Termina nichts mit Highlia zu tun hat.
Chia: Technisch gesehen gehört die Latoan-Provinz auch nicht zum Königreich Hyrule. Zelda hat uns eigentlich nichts zu sagen, und wir sind so ein rückständiger Mini-Agrarstaat, dass sich sowieso keine Socke für uns Latoaner interessiert.
Ember: *lacht* Also alles nochmal gutgegangen, ne?


„Also gut“, sagte sie schließlich. „aber nur unter einer Bedingung: genau wie ich musst du deine Erinnerungen aufgeben. Es ist viel zu Gefährlich, sollte jemand hinter unser Geheimnis kommen.“
Ember: Äh... Wieso? Dass jeder, der Macht will, ganz wundervoll an Zelda saugen kann, ist weit bekannt. Da lässt sich nicht viel drehen. Und mit dem Wissen und den Kräften einer Göttin könnte sie ihren Job viel besser machen. Und vermutlich jedem dieses Wissen aus dem Hirn pusten, der hinter ihr Geheimnis kommt.
Chia: Es wäre eher eine Art Tauschhandel, nicht wahr? Göttlichkeit gegen das Privileg, die Welt auch in Millionen Jahren noch mit menschlichen Nachfahren beglücken zu dürfen.
Milu: Irgendwie klingt das böse...
Ember: *Singsang-Stimme* Jemand ist eifersüchtig~
Chia: *rollt mit den Augen und schnaubt*


Kasumi lächelte ehrlich, wenn auch ein wenig wehmütig. „Ich verstehe. Am liebsten würde ich meine Erinnerungen ganz verlieren,
Milu: Ähm... Du bist eine Göttin?

aber das würdest du auch nicht gut finden, habe ich recht?“
„Nein, dein Wissen ist viel zu wertvoll.“, entschied Hylia.
Ember: Von selektiver Amnesie haben die aber auch noch nicht gehört, oder?
Chia: Welches Wissen wollen die denn unbedingt behalten? Foltermethoden?
Milu: Hoffentlich kennt sie wenigstens ein paar schöne Lieder.
Ember: Magische Songs! *summt Salias Lied*
Chia: *stimmt direkt mit ein* Ay, ist das lange her!
Ember: *grinst wie ein Honigkuchenpferd* Noch was Besingenswertes: Der Prolog ist so kurz, dass wir jetzt durch sind. Highlia zerrt ihre Zwillingssue davon, um die Menschwerdung vorzubereiten, und das war's auch schon mit unserer Aufwärmübung! Ich hoffe, ihr seid für die kommenden Kapitel gewappnet!
Chia: Das hoffe ich auch...
Milu: *klopft Chia aufmunternd auf den Rücken* Das wird bestimmt lustig!
Chia: Milu... Bist du etwa jetzt schon angesoffen? Du bist irgendwie blau angelaufen.
Ember: Hmm... Wer hätte gedacht, dass Zoras einen blauen Kopp kriegen, wenn sie trinken?
Chia: Man lernt eben nie aus...


Tags: fandom : zelda, genre : mary sue/gary stu : 1001-1050, genre : mst3k : 101-150, jaeger : emberfawn, verrisse : 1601-1650
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