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"Erloschen" oder "Prioritäten, Prioritäten!"

Titel der Geschichte: Erloschen (Avatar FF)
Das beglückte Fandom: Avatar – Der Herr der Elemente
Name des Romantikers: -jiminiiy-

Der verheißungsvolle Plot: ChrystellaSutella ist ein Avatar, weil Kaiserschmaang so ganz ohne Topping für inadäquat befunden wurde. Doch statt dass sie für die 100 Jahre zuständig ist, die Kaiserschmaang im Eisfach verbringt, wird sie von Mönch Vanillyatsoße durch die Zeit gewizardet und wacht einen Tag nach Schmaang auf. Sie wird von Apfelmuzuko eingesammelt, spielt Babysitter für die Schiffscrew und wird von Irosine sofortigst mit Apfelmuzuko verkuppelt.
Die Antiqualität der Charaktere: Sutella speshöllt. Abgesehen davon nörgelt sie viel und besitzt den Selbsterhaltungstrieb einer Dörrpflaume im Wasserbad, ist aber sehr viel dekorativer. Ab und zu spawnt ihr Sidekick Siro Sora Dante, der Flughund. (Mittlerweile nicht mehr im Kino!) Schmaang, Katannenbaum und die Sokke-überm-Kamin dürfen auch mal vor die Kamera, um ihren Inkompe-Tanz aufzuführen. Der allgemeine IQ versucht verzweifelt, den eines angebissenen Stückes Marzipanstollen zu unterbieten. Apfelmuzuko ist das Arschloch vom Dienste, während Irosine kläglich daran scheitert, irgendeine Art von Spannung aufkommen zu lassen, und vor allem das Dramalama füttert. Nebencharaktere sind grundsätzlich dazu da, um Sutellas Sueigkeit zu betonen.
Der Stil: versucht ganz dolle, mitreißend zu sein, verpasst dem geneigten Leser aber höchstens ein Schleudertrauma. Zusammengesetzte Wörter werden grundsätzlich zerrissen, Idiome bis zum Sinnverlust vergewohltätigt und Zeichensetzung kompletter Willkür unterworfen. Kurz gesagt: Rätselspaß für Groß und Klein(-schreibung)!

Der magische erste Teil
Der kalte zweite Teil
Der majestätische dritte Teil (erste Hälfte)
Der majestätische dritte Teil (zweite Hälfte)
Der brandheiße vierte Teil
Der einschläfernde fünfte Teil



Kapitel 6: Kapitel 5 – in dem Sutella inmitten eines Geschossregens Apfelmuzukos starke Brust bewundert

Ember fährt sich nervös durch die Haare. Sie checkt nochmal ihr mit Autoren-Power der Feuernation angepasstes Aussehen (Locken geglättet, außerdem eine einfache rote Tunika kombiniert mit einer rostfarbenen Dreiviertelhose, und der Laptop ist nun eine Schriftrolle), dann holt sie tief Luft und springt durch das Portal. Sie landet direkt in Judais Zimmer. Es ist leer, aber etwas anderes hat sie auch nicht erwartet.
Sie lauscht an der Tür. Als sie sicher ist, dass niemand sehen würde, wie sie aus einem Raum kommt, in dem sie theoretisch nix zu suchen hat, huscht sie auf den Flur. Nun deutlich entspannter läuft sie eine Treppe hinunter und linst in den Schankraum.
Sie entdeckt Judai an der Theke, Putzlappen in der Hand, während ein Windstoß Kamina beim Entstauben ankündigt. Momentan ist nicht viel los – der frühe Nachmittag treibt die Menschen zur Arbeit auf die Felder oder in ihre Werkstätten – und das Pärchen nutzt die Zeit, um der Mittags-Stoßzeit hinterherzuputzen. Aber wo ist die neue Mitkommentatorin, die Ember einladen wollte?
Es gibt nur einen Weg, es herauszufinden: Sie tritt aus dem Türrahmen. „Hey, Leute!“
Vor Schreck wirbelt Kamina der Hobbyautorin eine Staubwolke ins Gesicht, und Ember beginnt prompt zu husten und zu niesen. Als der ganze Staub aus ihren Lungen entfernt ist, wischt Ember sich die tränenden Augen.
„Memo an Hirn: Keine staubwischenden Luftbändiger aufschrecken.“
„Tut mir leid...“ Kamina reibt sich peinlich berührt über den Nacken. „Ich dachte, du wärst ein Einbrecher.“
„Technisch gesehen ist sie das auch“, bemerkt Judai. Er legt den Putzlappen zur Seite und stützt sich auf der Theke ab, um mit einem geübten Sprung über die Arbeitsplatte hinwegzusetzen. Ember zieht eine Grimasse; der Anblick allein reicht aus, um ihre Schienbeine präventiv zum Pochen zu bringen. Trotzdem ist sie nicht gewillt, die Anschuldigung zu vergessen.
„Ich kann nicht in einen öffentlichen Raum einbrechen.“
„Du stehst an der Treppe, Ember. Und das Obergeschoss ist kein öffentlicher Raum.“
Ember murmelt etwas Unwirsches über Leute mit viel zu hoher Kombinationsgabe (auch wenn es für gerade diese Schlussfolgerung zugegebenermaßen keinen Holmes braucht) und entscheidet, dass ein Themawechsel angebracht ist: „Wo steckt Fen?“
Judai verzieht das Gesicht. „Du willst sie wirklich in dein seltsames Hobby mit reinziehen?“
„Jupp. Wir bekommen dieses Kapitel einen neuen Charakter, mit dem sie sich eindeutig besser auskennt als ihr zwei.“
Judai tauscht einen ratlosen Blick mit seiner Freundin, welche die Schultern hebt. „Ich–“
Sie wird unterbrochen, als der Vorhang hinter der Theke, der Einsicht in die Küche verwehrt, zur Seite geschoben wird und das faltige Gesicht einer 52-Jährigen hinausschaut. „Alles in Ordnung bei euch? Ach, schau an! Wir haben einen Gast! Wo bleiben denn eure Manieren, ihr zwei? Zeigt der Lady einen Tisch, was soll sie denn von uns denken?“
Kamina steht wie zur Salzsäule erstarrt, während Judai zunehmend genervt abwartet.
„Oma, darf ich dir Ember vorstellen?“, erklärt er, halb seufzend, halb knurrend. „Sie ist ungefähr so sehr Gast wie Kami.“
Ein Räuspern von Kamina. „Irgendwie bezweifle ich, dass Ember hier als unbezahlte Aushilfe anfangen möchte.“
„Jaaaa, die Grundidee war durchaus eine andere.“ Ember hebt die Hände vor die Brust und versucht sich etwas unbeholfen an der traditionellen Verbeugung der Feuernation. „Aber es ist mir trotzdem eine Ehre, Judais Großmutter gegenüberzustehen.“
Die alte Dame lächelt und erwidert die Verbeugung, wenn auch weniger tief. „Die Freude ist ganz meinerseits. Darf ich erfahren, was ihr jungen Leute so zu besprechen hattet?“
„Embers Hobbys“, meldet Judai. „Die sind sehr merkwürdig. Aber wir haben gerade sowieso keine Zeit.“
Ember wedelt mit der Hand. Sofort ist der Schankraum blitzblank, und ein schelmisches Grinsen macht sich auf dem Gesicht der Hobbyautorin breit. „Haben wir jetzt Zeit?“
Judai beißt sich auf die Unterlippe, sprachlos. Kamina lacht und legt einen Arm um seine Schultern. „Ich habe keine Einwände. Dann wird uns bis heute Abend zumindest nicht langweilig!“
Judai seufzt resigniert und setzt sich an den nächstbesten Vierertisch. Auch Fen erwacht so langsam aus ihrer Perplexität. „Was geht hier vor sich?“
„Wir kommentieren mit Ember eine Geschichte über Feuerlord Zuko, die jemand ausgedacht hat“, antwortet Kamina. „Irgendwie wollen ihm die Leute sein Glück mit Lady Mai nicht gönnen.“
„Und die Logik hat besagte Geschichte schreiend verlassen“, fügt Judai hinzu.
Fen überlegt kurz. „Das klingt sehr faszinierend“, entscheidet sie dann und setzt sich zu ihrem Enkel. „Legen wir los! Mag jemand die bisherige Handlung für eine alte Dame zusammenfassen?“
Judai fallen fast die Augen aus dem Kopf, während Kamina hinter vorgehaltener Hand in Kichern ausbricht. Sie setzt sich ebenfalls an den Tisch, während Ember ihre Laptop-Schriftrolle ausbreitet und sich dann in den letzten freien Stuhl fallenlässt.
„Also... First things first, diese Geschichte möchte akkurat sein, ist sie aber nicht. Sie spielt gegen Ende von Feuerlord Zukos Exil auf seinem Schiff. Die Protagonistin ist eine Art zweiter Avatar, und ist gemeinsam mit Aang durch die Zeit gereist. Sie ist dümmer, als die Polizei erlaubt, und offenbar ist es ansteckend. Damit wir die Charaktere nicht mit den Leuten verwechseln, die sie repräsentieren sollen, haben wir sie alle umbenannt. Was die sonstige bisherige Handlung angeht... Äh... Judai, hilf mir mal aus.“
Judai schnaubt missbilligend und stützt seinen Kopf in die Hand. „Von mir aus. Wie Ember bereits erwähnt hat, ist Sutella ein zweiter Avatar, landet aber nicht beim Wasserstamm, sondern bei Apfelmuzuko. Ihr Aussehen könnte man höchstens einem Alien zuschreiben, aber da sowieso niemand logische Begabung aufweist, kann sie problemlos auf dem Schiff bleiben. Statt das Intelligente zu tun und irgendjemanden nach Training im Feuerbändigen zu fragen, bändigt sie Wasser. Im Verlauf der Geschichte macht sie es immer offensichtlicher, dass sie mit dem Avatar verbündet ist, aber niemandem fällt es auf.“
Ember übernimmt wieder: „Der Hauptfokus soll eine Romanze zwischen Muzuko und Sutella sein, aber die zwei haben ungefähr so viel Chemie wie Momo und eine rostige Gießkanne. Sie streiten, streiten noch ein wenig, und sie haben sogar schon einmal getanzt, weil Muzuko dazu genötigt wurde. Die beiden verursachen so warme Gefühle wie Rage, Rage und noch mehr Rage. Und das war dann wohl auch schon alles, was man wissen muss?“
„Sutella ist etwas Besonderes“, schiebt Kamina noch ein. „So besonders, dass man nie weiß, welche Kräfte sie als nächstes entwickelt. Und mit Bändigen haben sie im Normalfall nichts zu tun. Und sie hat einen fliegenden Hund, der mal Siro und mal Sora heißt.“
„Deswegen habe ich ihn unter Dante zusammengefasst.“ Ember grinst und dehnt die Finger. „Also dann! Legen wir los!“



Zuko hat heraus gefunden, was Aang erreichen will.
Ember: Wir Leser aber nicht. Und bei dieser kaputten Timeline gibt es auch keinen Weg, es uns selbst zu erklären.
Judai: Entweder kriegen wir alles doppelt gesagt oder gar nicht. Und wie um diese Beobachtung zu unterstreichen, bekommen wir zur Abwechslung mal wieder gesagt, dass Muzuko hinter Schmaang her ist.

Doppelt hält besser: ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| |||

Kamina: Die Definition eines balancierten Schreibstils meint eigentlich was anderes. Na ja, Sutella macht sich Sorgen.


Er ist ein verbannter Prinz und wo Aang sich gerade befindet oder eher gesagt auf dem Weg ist, ist das Feuerreich.
Ember: Aha, wir sind immer noch bei der Wintersonnenwende.
Judai: Durch Sutellas Abwesenheit hat die Zeit für die Schiffscrew wohl lange genug stillgestanden, um Team Schmaang von Omashu nach Senlin zu bringen.
Kamina: Oder Sutellas Kräfte sind kaputt und sie hat Schmaang in Omashu geortet, obwohl er schon lange in Senlin war.
Ember: Ich finde, Judais Erklärung macht mehr Sinn. Sutellas Kräfte sind nie kaputt. Aber vielleicht ist die Wintersonnenwende auch nur ein verdammt lang andauerndes Ereignis im Sueniversum?


Wir werden dafür definitiv gefangen genommen...
Oder er segelt einfach alleine...?
Kamina: Und wird allein gefangengenommen?
Ember: Die hat wohl das Skript gelesen. Der Gedanke hat überhaupt keine Berechtigung in dieser Situation! Allein die Tatsache, dass es eine Option für sie ist, zeigt, wie wenig sie sich um Muzuko schert.
Fen: Auf festem Boden kann es sinnvoll sein, kleinere Gruppen zu schicken. Aber auf dem Wasser ist selbst ein kleines Boot meilenweit sichtbar. Möglicherweise hat die Protagonistin keine Erfahrung mit der Seefahrt und wendet unbewusst Feldstrategien an.
Ember: Hmm... Nicht wirklich. Sutella kommt aus der gleichen Zeit wie Schmaang, und drolligerweise auch von den Lufttempeln. Mit Kriegsführung kennt sie sich nicht aus.
Judai: Davon mal ganz abgesehen... Warum setzt sie Muzuko nicht einfach auf Dante?
Ember: Weil das den zerbrochenen Plot stören würde. Wir brauchen nämlich noch eine Rettung. Die letzte war noch nicht romantisch genug, immerhin war Irosine involviert.
Judai: *massiert sich entnervt die Schläfen*
Kamina: Es gab eine Zeit, da mochte ich diese Art von Romanzen. Ich mochte sie auch noch, nachdem ich am eigenen Leib erfahren musste, wie traumatisierend sie sein können. Aber so langsam entwickle ich eine ernstzunehmende Allergie.
Judai: Es war auch wirklich nichts Romantisches dabei. Es war grausam und beängstigend, und ich wollte einfach nur raus. Liebe war das Letzte, worum ich mir Gedanken gemacht hätte.
Fen: *wuschelt Judai durch die Haare*
Judai: *fuchtelt halbherzig nach ihrem Arm*
Kamina: *merkt davon nichts und trommelt unruhig auf dem Tisch herum* Jemandem das Leben zu retten bringt eine für Beziehungen sehr ungeeignete Schuld- und Bewunderungsdynamik mit sich. Sprich: ein Machtgefälle, das erstmal geglättet werden muss, bevor man eine gleichberechtigte Partnerschaft eingehen kann. Viel zu viele Autoren vergessen das.
Ember: Ich denke, das hat weniger mit Vergessen als mit Übersehen zu tun. Generell ist der Mann als Beschützer akzeptiert. Ob man das nun auf das Patriarchat, auf die Medien, die Biologie, alles zusammen oder ganz was anderes schieben will, sei jetzt mal dahingestellt, aber unterm Strich ist diese Art von Machtgefälle schon verinnerlicht und fällt so nicht weiter auf. Aber wir schweifen ab.
Judai: Du meinst, du schweifst ab.
Ember: *summt*


" Alles wird gut! ", lächelte mir Onkel zu, obwohl ich direkt durch sein Lächeln sehen konnte, dass er sich Sorgen macht.
" Definitiv ", lächelte ich zurück.
Ember: Hey, ein weiterer Anflug von Emotionen!
Kamina: Wenn die Autorin nur nicht so fixiert darauf wäre, so schnell wie möglich zur Sache zu kommen...
Judai: Dann macht das den Charakter auch nicht besser.
Ember: Weißt du, Judai... Irgendwann warst du mal für Optimismus zuständig.
Judai: Mh-hm. Und dann kamst du mit deinem Miniblitz-Buch.


Zuko betrat das Deck und blickte in den Himmel, wo Aangs sich gerade befand.
Kamina: Schmaangs... Himmel?
Ember: Deck? Ist Schmaangs Deck im Himmel?


" Fahrt schneller! ", befahl Zuko und seine Mannschaft tat wie geheißen.
Ember: *räuspert sich* Ein Dampfschiff ist kein Motorrad, liebe Autorin. Da legt man nicht einfach mal so einen höheren Gang ein. Die Geschwindigkeit des Schiffes hängt von der Dampfproduktion ab.
Judai: Ich möchte wetten, die fahren schon seit Stunden auf Volldampf. Die Mannschaft tut gar nichts. Sutella könnte zwar selbst in den Maschinenraum klettern und mit Dampfbändigen den Prozess unterstützen, aber das würde voraussetzen, dass Sutella in den letzten Wochen mal das Schiff erkundet und sich mit der Crew unterhalten hätte, statt sich über Langeweile zu beschweren.
Kamina: Dafür, dass sie laut eigener Aussage so viel putzt, hat sie echt wenig Ahnung von dem, was sie putzt. Außerdem wäre nicht nur Dampfbändigen eine Option, sondern auch banales Wasserbändigen. Sutella könnte das Schiff von außen antreiben.
Judai: Stattdessen schaut sie lieber zu, wie Dante mit Appanne spielt.


Ich könnte darüber Lächeln, aber ich kann es nicht.
Kamina: Autsch...
Judai: Das tut selbst mir weh. Ich würde lächeln, Autorin! Ich würde! Können schließt Nicht-Können aus!
Ember: Ich hätte neben dem Captain Obvious-Counter noch einen Overlook the Obvious-Counter starten sollen...


Vor uns ganz weit hinten sind mehrere Schiffe der Feuernation stationiert [...]
Ember: *kippt stöhnend auf die Tischplatte*
Kamina: *blinzelt ungläubig* Vorne... Ganz weit hinten... *folgt Embers Beispiel*
Judai: *guckt Fen an und hebt die Schultern* Buchstabenfanatiker.
Fen: Davon kannst du dir ruhig eine Scheibe abschneiden, mein Junge.
Judai: Ernsthaft, Oma? *gestikuliert in Richtung der beiden Mädchen, die gemeinschaftlich in die Tischplatte wimmern* Von diesem Drama?
Fen: *nickt bedächtig* Gutes Argument. Lass dir trotzdem mal von Kamina eine gute Schriftrolle geben.
Judai: *stimmt in den Jammerchor ein* Ooooma-ha-ha-ha!
Ember: *rafft sich auf* Okay, Blockade am Horizont. Sutella hat kein Interesse daran, Schmaang bombardiert zu sehen.


Haha. Was für eine Ironie des Schicksals. Warum tun diese verdammten Idioten genau das, was ich dachte? Sie bombadieren Aang und somit auch automatisch uns...
Ember: Erstens...

Doppelt hält besser: ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||

Kamina: Zweitens: Diese Autorin hat ein ähnliches Ironie-Verständnis wie damals die Zutara-Lady. Ironie wäre es, wenn man sich auf einen Bombenregen einstellt, dann aber aus irgendeinem Grund alle Katapulte gleichzeitig unbrauchbar werden. Oder wenn die Geschosse heil überstanden sind und das Schiff dann wegen irgendeiner Kleinigkeit sinkt, die mit Kriegsführung nichts zu tun hat.
Judai: Die einzige Ironie hier kommt von der Tatsache, dass Sutella sich für eine Wahrsagerin hält, weil jemand mal etwas Offensichtliches tut. Etwas Logisches!
Ember: Um fair zu sein: Das Schiff des Prinzen als Kollateral zu betrachten ist nicht das Grüne vom Ei. Aber da sich Sutella ausdrücklich auf das Bombardieren des Avatars bezieht...
Kamina: Hey, es ist zur Abwechslung mal ein Anfall von Selbstlosigkeit!
Judai: Erstaunlich!


" Benutze deine Fähigkeiten bitte nicht.... ", sagte Zuko zu mir und ich nickte. Anscheinend sind Wasserbändiger im Feuerreich nicht willkommen.
Judai: Ach, hast du das nach hundert Jahren Krieg auch schon begriffen?
Kamina: Na ja, auf dem Schiff des Apfelmus-Prinzen ist sie ja offenbar willkommen, und bei Sutellas Antilligenz kann ich die Verwechslung durchaus nachvollziehen.

Doppelt hält besser: ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| |||||

Ember: Und weil inmitten eines Geschossregens ein guter Moment ist, um sich umzuziehen, wird Sutella unter Anwendung royaler Umgangssprache und Anglizismen
wie eine echte Zivilisten der Feuernation gestylt. Muzuko versteht darunter eine Uniform, Irosine zerrt Sutella allerdings unter Deck und bewirft sie mit etwas ganz anderem. Wer will Wetten abgeben?
Judai: *hebt eine Augenbraue* Ember will uns wieder veraschen. Uniformen sind zu gewöhnlich für Sutella, außerdem ist sie die Zukünftige von Muzuko. Also bekommt sie königliche Roben, oder was auch immer die Autorin darunter versteht.
Ember: *gibt Judai zwei Daumen nach oben* Hundert Punkte für den Kandidaten! Sutella beschwert sich, dass sie in einem Kimono nicht kämpfen kann. Irosine klärt sie auf, dass sie auch nicht kämpfen soll, weil Wasserbändiger vom Fleck weg exekutiert werden. Laut Irosine.
Kamina: Das Problem kommt mir bekannt vor. Hätte ich mich so benommen wie Sutella, wäre ich allerdings keine sechs Jahre alt geworden. Und meine ganze Familie hätte mit dringehangen, denn Agni bewahre, dass sich der Avatar-Zyklus in meiner Blutlinie fortsetzt! Dann wäre ja der ganze Luftnomaden-Genozid umsonst gewesen!
Judai: *stößt Kamina den Ellenbogen in die Rippen* Stopp! Alles Vergangenheit.
Kamina: *atmet tief durch* Richtig. Aber das macht mich einfach fertig, weißt du? Sutella ist einfach so eine Idiotin, was Verstecken und Überleben angeht, bekommt aber trotzdem überall Glitzer in den Hintern gepustet, wo meine Familie hingerichtet worden wäre. Wegen mir!
Judai: *nimmt Kamina in den Arm* Ich weiß, Kami. Ich weiß.
Fen: Möchtest du eine Pause einlegen, meine Liebe?
Kamina: *löst sich von Judai und schüttelt den Kopf* Geht schon.
Ember: *guckt unsicher zwischen dem Pärchen und Fen hin und her* Gut, dann... Wie wäre es, wenn wir die neueste Mode diskutieren? Autorin beweist nämlich mal wieder, dass sie keine Ahnung hat, was sie tut.
Kamina: Na dann, auf in den Kampf!


Der Hintergrund wurde rot gehalten, während die Blumen in einem sanften rosa hervorstachen. Zwischendurch gibt es auch eine violette Blume und grüne Blätter.
Als ich den Kimono anzog, fiel mir auf, dass es mir perfekt passte. Das Kleid schmiegte sich an meine Figur während der Mantel ein Meter hinter mir her glitt. So wird er ziemlich schnell dreckig werden....
Ember: Whooo, boy! Wo fangen wir bei diesem Monster an Fail überhaupt an? Moderne Kimonos haben generell keine Schleppen. Der Stoff ist schlichtweg zu teuer, um ihn über den Boden zu schleifen. Was die Autorin unter Umständen hier zu beschreiben versucht, ist das hier:


Murasaki Shikibu, bekannt als Verfasserin des ersten Romans der Welt: Genji Monogatari

Wie man sehen kann, sprechen wir hier nicht von einem Kimono, sondern von etwa zehn. Je höher der Stand, desto mehr Lagen. Murasaki Shikibu war eine Hofdame des japanischen Kaisers. Eine Prinzessin hat also schon mal fünfzehn, zwanzig Kimono übereinander getragen. Richtige Zwiebeln waren sie, die Japanerinnen der Heian-Zeit (794 – 1185). Und die sind natürlich nicht viel herumgewandert. War auch nicht ihr Job. Moderne Kimono-Outfits bestehen dagegen aus rund drei Lagen.


Wer hier ein anschmiegsames Kleid findet, gewinnt das Internet. Außerdem haben Kimono alle dieselbe Größe und werden auf die gewünschte Länge gerafft. Einen Preis für maßgeschneiderte Kimonos habe ich nicht gefunden, aber da ein normaler Kimono schon in die Tausende geht, will ich es auch nicht so genau wissen.
Nu sind wir allerdings nicht in Japan, sondern in der Feuernation. Gucken wir uns doch mal an, was hier so an Aristokratie herumstromert.






Und nochmal Lee Normalfeuerbändiger:


Was fällt auf? Ein ausgeprägter Mangel an Stickereien und sonstigen Ausschmückungen. Abgesehen von einem Flämmchen hier und da entstehen Ästhetik-Effekte durch Säume und die geschickte Nutzung verschieden geschnittener Stoffe in verschiedenen Farben. Schleppen gibt es auch keine. Die Feuernation ist sehr militärisch und uniform, das schlägt sich in der Kleidung nieder. Ein Kleidungsstück, in dem man nicht kämpfen kann? Unerhört!
So, Rant Ende!
Judai: Seit wann ist 'wir diskutieren' das Gleiche wie 'Ember schreibt einen Aufsatz'?
Ember: Seit Japanologie!Ember eine Ausrede hat, einen Aufsatz über Kimono zu schreiben. So!
Kamina: Alles klar... Damit ist wohl soweit alles gesagt. Sutella wackelt zurück aufs Deck, gemeinsam mit Irosine, welcher ihre angeblich royalen Roben kommentiert und der Meinung ist, sie könne gleich Mais Platz einnehmen. Sutella wird zur Tomate, das Schiffsheck wird getroffen und alles bebt, sodass Sutella direkt in die starken Arme von Muzuko fällt.
Ember: That's what she said. Dann fällt ihr noch auf, dass Muzuko seine Rüstung trägt – wie immer, aber Sutella ist blind – und dass sie ihm steht. Und ich wollte nur nochmal erwähnt haben, dass man gerade unter Beschuss steht.




Meine Fresse waren da viele Kanonen, die aufs Meer prasselten.
Ember: Ich bezweifle, dass die Kanonen auf ihre Katapulte geladen haben. Na toll, jetzt stelle ich mir vor, wie es Monopoly-Spielfiguren hagelt!
Kamina: Davon abgesehen kann Sutella gar keine Kanonen kennen. Die wurden noch gar nicht erfunden.
Judai: Stimmt! Kanonen wurden gebaut, um unsere Luftschiffe auszurüsten. *kratzt sich am Kopf* Ein paar Monate nach der Sonnenfinsternis?
Kamina: *rümpft die Nase* Pünktlich zur Bombardierung des Westlichen Lufttempels. *seufzt* Kommt mir vor, als wäre es gestern gewesen. Hmm... *schüttelt den Kopf* Egal, weiter im Text! Nachdem Sutella also ausreichend Muzukos Bizeps bewundert hat, fällt ihr wieder ein, dass sie sich ja eigentlich um Schmaang sorgt. Und dass ihr Dante auch noch irgendwo herumschwirrt. Sie verkrallt sich also in die Reling, ruft ihr Haustier, untersucht es und dann entschwindet es wieder in die Kleiderschrank-Dimension. Die Handlung braucht Dante nicht mehr, immerhin wird es wieder... *faucht*
Ember: Triggerlastig? Jamesromantisch?


Zuko stellte sich hinter mich und hielt mich mit seinen Griffen an der Reling gefangen.
Judai: *starrt den Satz an* Klaaaar doch... *verschränkt die Arme* Das ist weniger triggernd als unfreiwillig komisch. Ein Schreiberling muss doch merken, was für Worte auf dem Papier landen.
Fen: *mustert Ember* Wenn ich das richtig verstehe, schreibt die Autorin in einem anderen Kontext. Ihr Verständnis von Gefangenschaft verharmlost die Idee und verdreht sie in etwas Begehrenswertes.
Ember: *nickt angespannt* Diese Machtfantasien – in welche Richtung auch immer – sind wohl weiter verbreitet, als man so annehmen mag. Schlafzimmerdinge beredet man ja selten mit irgendwelchen Leuten, aber wenn ich mir die schiere Menge an solchen Geschichten und die Verkaufszahlen eines bestimmten Buches anschaue, dann glaube ich das gern. Wenn ich raten müsste, würde ich es auf ein Vertrauensbedürfnis schieben, und bei Gott, wenn es den Leuten Spaß macht, dann sollen sie es doch bitte tun. Aber Kontext ist wichtig, und die Leute aus meinem Land... Nun ja, viele können das Konzept von Gefangenschaft nicht richtig begreifen. Das schließt mich zugegebenermaßen mit ein, und von mir aus kann das gerne so bleiben.
Kamina: Ehrlich gesagt ist das meiner Meinung nach auch nicht das Problem. Das Problem liegt in der Fähigkeit, zu differenzieren. Oder eben im Mangel an solcher. Machtübergabe und Machtentzug sind zwei sehr verschiedene Vorgänge.
Judai: *beißt sich auf die Unterlippe* Können wir das Thema vielleicht irgendwohin verschieben, wo nicht plötzlich irgendwelche Passanten die Tür aufreißen könnten?
Fen: *lacht* Möglicherweise in dein Bett?
Judai: *läuft rot an* Oma! *ändert seine Taktik und sendet Ember einen Todesblick* Das ist doch auch deine Schuld, so wie du hier über Machtfantasien redest!
Ember: *zuckt die Schultern* Schuldig im Sinne der Anklage. Sei doch froh, immerhin kriegst du in einer Welt wie dieser keine bessere Traumatherapie.
Kamina: Ähm... So langsam wird es ungemütlich. Können wir einfach festhalten, dass die Autorin ein negativ konnotiertes Wort benutzt hat, wo ein positives hingehört, und weitermachen?
Fen: Ich wäre erstaunt, wenn es überhaupt positive Beschreibungen für eine solche Situation gäbe.
Judai: Dieses Verhalten passt auch nicht zu Feuerlord Zuko. Dafür ist er zu... Hmm, wie sage ich das?
Ember: Romantisch? Zuko ist im sozialen Bereich völlig vertrottelt, aber selbst er würde mit einem Mädchen, das er mag, nicht so umspringen. Ach ja, und falls hier jemand so naiv war und glaubte, dass wir hier voreilige Schlüsse ziehen, weil wir ja Sutellas Reaktion noch nicht gelesen haben und sie die Situation vielleicht doch unangenehm statt romantisch findet... Nun ja, Muzuko befiehlt ihr im nächsten Satz, keins der anderen Schiffe zu betreten.
Judai: Warum auch immer er das für nötig hält, immerhin hat Sutella gar keinen Grund dazu.
Kamina: Es ist nötig, damit Muzuko eine Ausrede hat, um Sutella gegen die Reling zu drängen.
Judai: Natürlich. Drei Fuß Abstand ist viel zu viel, um jemandem mitzuteilen, dass Vorsicht geboten ist.
Ember: Intimsphäre? Pff, wer braucht schon sowas? Aber jetzt zu Sutellas glorreicher Reaktion auf Muzukos Aufdringlichkeit!


Ich konnte auf seine Antwort nur nicken. Ich war ihm noch nie so nah gewesen, es fühlt sich irgendwie komisch an. Warm und sicher. Seine Arme und seine Brust fühlt sich stark an....
WAS DENKE ICH DA EIGENTLICH?
Ember: Keine Sorge, das fragen wir uns auch gerade. Ich würde Panik bekommen, wenn mir jede Sekunde ein brennender Felsen auf den Schädel fallen könnte und irgendwer mich an potentiell notwendigen Ausweichmanövern hindert. Um mir Dinge zu erzählen, die völlig selbstverständlich sind.
Judai: Nicht, dass für Sutella irgendetwas selbstverständlich wäre. Nichts, was logische Begabung erfordert, jedenfalls.
Kamina: Ausgehend von der Beschreibung könnte man meinen, Muzuko umarmt sie, statt sie zu bedrängen.
Ember: Sutella tomatisiert vor sich hin.


Aus dem Augenwinkel sah ich, dass Onkel mich angrinste und seinen Daumen hoch steckte.
Will er uns etwa verkuppeln? Will er, dass Zuko und ich zusammen sind?
Ember: Iroh ist ein massiver Zuko-Shipper, aber er hat Prioritäten. Irosine dagegen...
Judai: *massiert sich das Nasenbein* Ich habe keine Lust mehr, ständig zu wiederholen, dass brennende Felsen durch die Luft fliegen.
Ember: Musst du auch nicht mehr. Sutella tomatisiert weiter und stellt dann fest, dass plötzlich keine Felsen mehr fallen. Team Schmaang hat die Blockade durchbrochen, Autorin hat bereits vergessen, dass das Schiff getroffen wurde, Dante landet und Irosine tut etwas Logisches.
Kamina: Er versteckt Dante, aber da wir Logik nicht haben können, reagiert Sutella mit Ablehnung.
Ember: Sie philosophiert sarkastisch darüber, dass Dante mit Sicherheit gesehen wurde, und befacepalmt Irosines Sicherheitsvorkehrungen. Geht hier ja nur um ihr Haustier.
Judai: Wir merken: Logik ist gleich Dummheit. Das erklärt eine ganze Menge von dem, was in diesem Universum passiert.
Kamina: *bleckt die Zähne* Diese Arroganz ist absolut unausstehlich. Glaubt Sutella wirklich, dass irgendwer Dante als Flughund erkannt hat? Oder sich auch nur ansatzweise interessiert?
Fen: Es wäre nicht abwegig für Feuerlord Zuko gewesen, sich ein flugfähiges Tier anzuschaffen. Immerhin hat er ein flugfähiges Tier gejagt. An sich wäre es nicht einmal nötig gewesen, Dante zu verstecken.
Judai: Auch wieder wahr. *seufzt* Selbst logische Ideen sind hier überflüssig. Außerdem wollte ich nochmal erwähnen, dass das fliegende Vieh nur jetzt ganz plötzlich ein Problem ist. In Nicht!Omashu ist Sutella völlig gelassen damit herumgeflattert und hat auch noch geglaubt, dass niemand sie gesehen hat. Aber jetzt, wenn man Dante genauso gut mit einem Geschoss verwechseln könnte, muss Sutella beweisen, wie viel schlauer als Irosine sie ist.


Zuko ließ immer noch nicht von mir ab. Ich hob meinen Kopf und blickte vor uns, wo die Schiffe der Feuernation uns Platz machten.
Judai: Ist euch eigentlich aufgefallen, wie oft 'Ich hob meinen Kopf' in dieser Geschichte auftaucht?
Ember: *schneidet eine Grimasse* Jupp. Und so langsam macht mich dieser Satz echt aggressiv. In den Kontexten, in denen er auftaucht, ergibt er nie Sinn! Sutella hat keinen Grund, überhaupt nach unten zu sehen! Oder Muzuko, wenn wir schon mal dabei sind!
Kamina: Mir fällt gerade auf, dass Muzuko ja hinter Sutella stehen soll. Das heißt, er steht auf ihrer ach so schicken Schleppe. Woher weiß sie, was auf dem Schiff passiert? Sie kann sich nicht umdrehen und nachschauen!
Ember: Shipperosine ist zu wichtig, um der Erzählperspektive zum Opfer zu fallen. Danach liest Sutella nochmal das Skript und erklärt Muzuko, dass 'er' Schmaang und Muzuko gleichzeitig verhaften will, obwohl sie nie einen 'er' gesehen hat. Dann konfrontiert Muzuko sie noch einmal wegen Schmaangs Namen.


" Er hat ihn mir im Lufttempel genannt " [...]
" Das ist definitiv eine Lüge, sonst hättest du es mir bei meinem erstem Mal, als ich die Frage stellte, geantwortet. "
Uppsi. Er ist gut.
Ember: Äh, nee. Das ist definitiv eine Lüge, weil sie Schmaangs Namen gekannt hat, bevor sie überhaupt am Lufttempel war. Gott, wenn man seine Charaktere schon als intelligent hinstellen will, dann sollte man auch eine Übersicht darüber haben, was man ihnen an Infos schon hat zukommen lassen! *stöhnt*
Kamina: Tatsächlich können sogar Trugschlüsse von Intelligenz zeugen. Gut versteckte Details sind selbst dann noch gut versteckte Details, wenn man sie falsch zusammensetzt. Die muss man erstmal finden. *bettet mit einem versonnenen Lächeln ihren Kopf auf Judais Schulter*
Judai: *kichert und legt vorsichtig den entsprechenden Arm um ihre Hüfte* Das interpretiere ich mal als Kompliment, meine bezaubernde Erdbändigerin.
Ember: *tarnt ihr Gelächter als Hustenanfall* Schlaf nicht ein, ja, Kami? Ich meine, Judai ist sicher gemütlich und alles, aber wir müssen uns nochmal mit Sutellas Panorama-Augen herumschlagen!


Wir führen an den Schiffen vorbei und ich blickte direkt in das Gesicht eines mir unbekannten Mannes. [Sutella merkt, wie sich Muzuko anspannt] [I]ch sah noch, wie der Mann grinste.
Judai: Aha, hier ist unser 'er', den Sutella vorhin im Skript gefunden hat.
Kamina: Er hat vermutlich einen großen Pfeil überm Kopf zu schweben, der ihn als relevant markiert. Dafür, dass 'er' nur einer von vielen Soldaten der Feuernation ist, hat sie eine ganz schöne Fixierung auf ihn.
Ember: Und nun haut auf die Pauken, Leute! Denn es ist Commander Zhao, den ich hiermit auf Kommandant Kakao taufe!
Kamina: Ist das nicht ein bisschen respektlos?
Ember: *zuckt die Schultern* Bei diesem Charakter handelt es sich eh nicht um Zhao. Der grinst zwar ganz Zhao-like, aber seine Beweggründe... Ich meine, kann ja nicht sein, dass Kommandant Kakao so selbstgefällig vor sich hin lächelt, weil er genau weiß, dass Muzuko ihn zu Schmaang führen wird und er sie dann beide festnehmen kann, um in der Gunst des Feuerlords zu steigen. Oh nein! Seine Gedanken beherrscht nur eins!


Wer hätte gedacht, dass der verbannte Prinz ein Mädchen bei sich hat? Wo er wohl sie aufgegabelt hat?
Wenn ich ihn und den Avatar gefangen nehme, werde ich das Mädchen zu mir holen und dem König vor zu werden. Vielleicht behalte ich sie ja, um seine Seele komplett in Scherben zu sehen.
Judai: *schlägt sich beide Hände vor die Stirn* Kami! Hilf mir mal!
Kamina: *haut beide Hände vor Judais Stirn*
Judai: Danke. *entfernt sämtliche Hände und schüttelt den Kopf* Natürlich geht es wieder nur um Sutella. Sie ist so schön, alle wollen sie heiraten. Wir haben es begriffen!
Ember: Schön ist auch, dass es begehrenswert ist, wenn Muzuko sie 'gefangenhält'. Aber wenn Zhao sie 'behalten' will, ist es plötzlich iiiiwööööll! Also hallo, Doppelmoral!
Fen: *streicht sich nachdenklich übers Kinn* Admiral Zhao war sehr ambitioniert, das ist richtig. Aber er hatte nie Interesse daran, Feuerlord zu werden. Seine Fehde mit Prinz Zuko war sehr viel unpersönlicher als das hier. Sie wollten beide den Avatar, nicht mehr und nicht weniger.
Ember: Jupp. Die psychische Seite ist eher Azulas Expertise. Für Zhao war Zuko ein Hindernis wie jedes andere, und später ein Verräter wie jeder andere.
Kamina: Jetzt weiß ich, warum Ember darauf bestanden hat, Fen mit einzuspannen. Mit Zhao kenne ich mich kaum aus.
Judai: *hebt die Schultern* Müssen wir das überhaupt? Dass er hier misscharakterisiert wird, kann man sich auch so denken.
Ember: Wohl wahr, aber wir werden im nächsten Kapitel noch ein bisschen mehr von Kommandant Kakao sehen. Wobei, eigentlich im übernächsten, weil Filler. *wendet sich Fen zu und grinst* Ich vermisse den lockeren Familienhumor. Judai ist mir schon versäuert.
Judai: *rollt mit den Augen* Woran das wohl liegen könnte?
Fen: *lächelt* Mal sehen, was sich machen lässt. Ihr jungen Leute scheint mir ja ganz gut ohne mich auszukommen.
Ember: Das heißt aber nicht, dass du nur zugucken darfst. *schaut sich um* Ich schlage vor, wir machen eine kurze Teepause und schwingen uns dann erfrischt ins nächste Kapitel?
Kamina: Tee ist gut.


Tags: fandom : avatar - der herr der elemente, genre : mary sue/gary stu : 0901-0950, genre : mst3k : 101-150, jaeger : emberfawn, verrisse : 1601-1650
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