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"Erloschen" oder "Seht ihr den Rauch? Tatütatata!"

Titel der Geschichte: Erloschen (Avatar FF)
Das beglückte Fandom: Avatar – Der Herr der Elemente
Name des Romantikers: -jiminiiy-

Der verheißungsvolle Plot: ChrystellaSutella ist ein Avatar, weil Kaiserschmaang so ganz ohne Topping für inadäquat befunden wurde. Doch statt dass sie für die 100 Jahre zuständig ist, die Kaiserschmaang im Eisfach verbringt, wird sie von Mönch Vanillyatsoße durch die Zeit gewizardet und wacht einen Tag nach Schmaang auf. Sie wird von Apfelmuzuko eingesammelt, spielt Babysitter für die Schiffscrew und wird von Irosine sofortigst mit Apfelmuzuko verkuppelt.
Die Antiqualität der Charaktere: Sutella speshöllt. Abgesehen davon nörgelt sie viel und besitzt den Selbsterhaltungstrieb einer Dörrpflaume im Wasserbad, ist aber sehr viel dekorativer. Ab und zu spawnt ihr Sidekick Siro Sora Dante, der Flughund. (Mittlerweile nicht mehr im Kino!) Schmaang, Katannenbaum und die Sokke-überm-Kamin dürfen auch mal vor die Kamera, um ihren Inkompe-Tanz aufzuführen. Der allgemeine IQ versucht verzweifelt, den eines angebissenen Stückes Marzipanstollen zu unterbieten. Apfelmuzuko ist das Arschloch vom Dienste, während Irosine kläglich daran scheitert, irgendeine Art von Spannung aufkommen zu lassen, und vor allem das Dramalama füttert. Nebencharaktere sind grundsätzlich dazu da, um Sutellas Sueigkeit zu betonen.
Der Stil: versucht ganz dolle, mitreißend zu sein, verpasst dem geneigten Leser aber höchstens ein Schleudertrauma. Zusammengesetzte Wörter werden grundsätzlich zerrissen, Idiome bis zum Sinnverlust vergewohltätigt und Zeichensetzung kompletter Willkür unterworfen. Kurz gesagt: Rätselspaß für Groß und Klein(-schreibung)!

Der magische erste Teil
Der kalte zweite Teil
Der majestätische dritte Teil (erste Hälfte)
Der majestätische dritte Teil (zweite Hälfte)


Kapitel 4: Kapitel 3 – in dem Sutella und Irosine inmitten einer Schlacht shoppen und Apfelmuzuko Leute anzündet, ohne es zu merken

Es ist dunkel, als die Feuer-Truppe aus dem Portal tritt. Judai bändigt eine Flamme, um für Erleuchtung zu sorgen – und schüttelt prompt den Kopf. „Hast du ernsthaft ein Portal direkt in mein Zimmer geöffnet? Und das auch noch mitten in der Nacht?“
„Jupp!“, trällert Ember zur Antwort. „Spart Zeit und stellt sicher, dass mindestens einer von uns nicht sofort vom Alltag absorbiert wird.“
Judai brummt geschlagen und läuft zu seinem Schreibtisch, um die dortigen Kerzen anzuzünden. Kamina zieht währenddessen ihre Schuhe aus und untersucht dann ihre Haare auf Restgoldsternchen.
„Gute Nachrichten! Ich glitzere nicht mehr!“
„Dann beschwöre ich hoffentlich auch keine Kätzchen mehr.“ Judais Ton könnte erleichterter nicht sein. „Aber ich werde es auch nicht drauf anlegen.“
„Nachvollziehbare Einstellung“, meint Ember und sieht sich in dem schwach beleuchteten Raum um. Bett in einer Ecke, daneben eine Matratze auf dem Boden, auf der Kami normalerweise schläft, wenn sie zu Besuch ist, dann der bereits erwähnte Schreibtisch und eine Kommode. Ein Wandteppich mit der Abbildung eines Drachen hängt neben der Tür, und das war es dann auch soweit mit der Deko. Für Ember, die an ihre mit Postern tapezierte Wohnung gewöhnt ist, wirkt es richtig spartanisch.
„Ember?“, reißt Kamina sie aus ihren Beobachtungen. „Ziehst du bitte die Stiefel aus?“
„Natürlich!“ Hastig kommt Ember der Aufforderung nach. „Wohin eigentlich damit? Schuhregal vor der Tür, nehme ich an?“
Zur Antwort reibt sich Judai die Nasenwurzel, eine Faust in die Hüfte gestemmt. „Ich tue mal so, als würde es mich nicht irritieren, dass du praktisch dieses Haus gebaut hast.“
Ember schüttelt den Kopf. „Was ist verwirrender als Self-Inserts? Author-Inserts! Ich bin dann mal kurz draußen...“
„Lass gut sein, ich übernehme das! Die Wahrscheinlichkeit ist nicht so hoch, aber ich möchte nicht, dass ein Gast dich in dieser Aufmachung sieht.“
„Na gut...“, seufzt Ember resigniert und drückt Judai ihre Stiefel in die Hand. „Meinst du, es fällt auf, wenn ich barfuß durch die Gegend renne?“
„Nah, tatsächlich sind Erdbändiger gar nicht mehr so selten in der Gegend. Aber ich bekomme sicher irgendwo Sandalen aufgetrieben. Ach ja, und du bist jetzt Jinni.“
„Jinni?“
„Glut-Rehkitz!“, verkündet Kamina grinsend. „Ember wäre selbst fürs Erdkönigreich ungewöhnlich.“
„Okay“, murmelt Ember schulterzuckend. „Dann heiße ich jetzt Jinni. So wie Ginny Weasley. Gibt schlimmeres.“
„Wer ist...?“ setzt Judai an, schüttelt dann jedoch den Kopf. „Ach, vergiss es! Ich sehe besser zu, dass ich hier loskomme! Bin gleich wieder da!“
Beladen mit drei Paar Schuhen macht Judai sich auf den Weg zur Tür, und Kamina stürzt hinterher, um sie zu öffnen. „Geht's?“
„Flimmerblitz, Kami! Ich will nur zum Schuhregal! Warum setzt du dich nicht zu Ember und ihr bereitet das nächste Kapitel vor, hmm?“
Er bekommt ein verlegenes Kichern zur Antwort. Ember hat sich längst auf das Bett gestürzt und sich mit einem Kissen im Rücken gegen die Wand gelehnt, Laptop auf dem Schoß. Kamina setzt sich zu ihr, und keine Minute später ist auch Judai wieder da (inklusive Gästepantoffeln). Ember ist es gar nicht gewöhnt, in der Mitte zu sitzen, und weiß nicht ganz genau, was sie mit der plötzlichen Nähe zu den anderen beiden anfangen soll. Aber zumindest heißt das, dass sie für eine Weile vor Anblick und Geräuschen von Schmatzereien geschützt ist.
„Schon praktisch, dass dein Miniblitz-Buch von allein leuchtet“, bemerkt Judai. „Das heißt, wir brauchen keine Laterne.“
„Ich frage mich nur, wie lange der Akku durchhält...“, murmelt Ember. „Na ja, werden wir ja sehen! Vielleicht sparkelt er ja noch ein bisschen!“


Das Schiff lenkte um und folgte dem Avatar. Also in die Richtung in die Aang mit Appa und den anderen hin-geflogen ist.
Ember: *seufzt* Und schon geht es wieder los...

Doppelt hält besser: ||||| ||||| ||||| ||||

Judai: So langsam fühle ich mich wirklich beleidigt. Kann sich Sutella die Dinge, die sich direkt vor ihrer Nase abspielen, nur dann merken, wenn sie sie wiederholt?
Kamina: Irgendwie muss man ja auf seine Wortzahl kommen.


" Chrystella. ", hörte ich meinen Namen mit dem nachdrücklichsten Punkt aller Zeiten rufen und drehte mich zu ihm um. Onkel stand jedoch leider so ungünstig an der Tür, dass er meinen Namen verdeckte, und betrat das Deck.
Ember: Sie unterhalten sich über Sutellas wunderschönen neuen Schmuck, der weder im letzten noch in diesem Kapitel beschrieben wird.
Judai: Er ist eben schön! Mehr Beschreibung braucht er doch nicht!
Kamina: Am Ende könnte ein Leser noch entscheiden, dass der Schmuck doch nicht so schön ist.
Ember: Ja, das geht natürlich gar nicht!
Judai: Dann fängt Sutella an, aus Jux und Tollerei zu wasserbändigen. Eigentlich müsste es ihren Feindstatus nochmal betonen, und dass sie gleichzeitig mit dem Avatar aufschlägt, sollte auch Alarmglocken läuten. Aber... *seufzt* Logikverständnis und so...


" Wo hast du das Wasserbändigen gelernt? "
Ich merkte das er mich ausfragte um mehr über mich herauszufinden.
Ember: Jupp, das bezeichnet man allgemein als 'sich gegenseitig kennenlernen.' Freundschaften basieren darauf.
Judai: Beziehungen übrigens auch.


Doch diesen Gefallen tu ich ihm nicht.
" Na woher wohl? ", fragte ich ihn und ging ins mir verfügte Zimmer.
Kamina: Warum überrascht mich das nicht?
Judai: Warum überrascht mich nicht, dass niemandem ein solches Verhalten verdächtig vorkommt?
Ember: Warum überrascht mich nicht, dass Dante mal wieder verpufft ist?
Judai: Tiere steigern den Niedlichkeitsfaktor der Sutella, aber man kann von ihr nicht verlangen, auch Verantwortung für ihren Helfershelfer zu übernehmen. Das würde Arbeit bedeuten!
Ember: Und weniger Zeit, um mit Muzuko rumzumachen. Jedenfalls freut sich Sutella über ihr Bett, und die nächste Perle an überragendem Schreibstil wird uns entgegengeschmissen.


Nächster Tag :
Klopf, Klopf.
Ember: *jault wie ein Hund, dem man auf den Schwanz getreten ist* Waru-hu-hu-humm?!
Kamina: Irgendwie erinnert mich das an eine Schulaufführung, in der Mimi mitgespielt hat. Eine seiner Klassenkameradinnen hat an der Seite gestanden und Zeitsprünge und so etwas angesagt. Und wenn jemand Neues die Bühne betreten hat, musste er oder sie durch eine Tür aus Papier. Dann wurde auch immer 'Klopf, klopf' gerufen, weil bei einem richtigen Klopfen die Tür umgefallen wäre.
Judai: Na ja, bei Siebenjährigen kann man das auch noch verzeihen. Aber nicht bei Siebzehnjährigen.
Kamina: Wie alt ist die Autorin überhaupt?
Ember: Nach eigener Angabe ist sie neunzehn. Also älter als Judai, obwohl ich nicht weiß, wie alt sie war, als sie die Geschichte verfasst hat. Scheint eine Überarbeitung zu sein.
Judai: *schüttelt den Kopf* Wenn das selbst überarbeitet noch so aussieht, na dann herzlichen Glückwunsch!
Kamina: Jedenfalls ruft Sutella den Klopfenden herein.


" Ich soll Ihnen von Onkel ausrichten, dass Sie sich bereit machen sollen. Sie gehen mit ihm in die Stadt, wo er Ihnen dann gerne neue Kleidung kaufen würde. "
Ember: Ich weiß nicht, was mich mehr aufregt: Dass Lee, wie angekündigt, General Irosine als Onkel betitelt, oder dass Sutella jetzt neue Klamotten in den Arsch geschoben kriegt.
Kamina: Sie braucht doch nicht einmal welche.
Judai: Schwer zu sagen, immerhin wird ihre Kleidung nie beschrieben. Abgesehen von 'königlich'... wobei das eigentlich ausschließt, dass sie Lumpen trägt. Nein, sie braucht nichts Neues.
Kamina: Müsste sie nicht Luftbändiger-Kutten tragen?
Judai: Wie man es auch dreht und wendet, es wird nicht plausibler. Irgendwer müsste sie schon längst angezündet haben.
Kamina: Ach was, sie ist einfach zu schön, um eine Spionin zu sein!
Judai: Das erklärt alles.
Ember: Dann können wir ja weitermachen! Lee lässt die Tür offen, und Sutella beweist mal wieder, wie leichtsinnig sie ist, indem sie besagte Tür mit Luftbändigen schließt. Was ich ihr bei den schweren Riegeln nicht ganz abkaufe, aber wayne! Es gibt neue Klamotten zu beschreiben! Es wäre eindeutig zu viel verlangt, Sutella die Kleidung vom Vortag anziehen zu lassen, also bekommt sie welche von Irosine.


Die rote Hose band ich an der Seite zu einer Schleife zusammen, dasse zu lange Oberteile steckte ich in die Hose hineine. Dann zock ich die schwarzen Socken an, im Dreierpack, damit mir die Schuhe nicht von den Füßen fielen. Die Haare band ich mir auch zu einem langen Zopf. Dann begutachtete ich mich im Spiegel. Gut, alles verdeckt was es zum gucken gibt.
Ember: Ein Glück, dass die Schleife an der Seite ist. Ich kenne ein paar Historiker, die bei Rückenschleifen einen Schreikrampf kriegen.
Kamina: Okay? Ich nehme an, das Problem gehört in deine Welt. Ich frage mich eher, wie klein Sutella sein muss, dass Irosines Kleidung zu groß für sie ist. Nichts gegen General Iroh, aber er ist doch wirklich eher...
Ember: Quadratisch? Groß ist er definitiv nicht, aber Sutella ist ja nur so groß wie ihr Flughund. Also 30 Zentimeter, oder knapp 12 Zoll.
Kamina: Ach ja, richtig.
Judai: Wenn sie bodenlange Haare hat und sie jetzt erst zusammenbindet... Wie hat sie so wunderbar getanzt, ohne alle naselang über ihre Haarpracht zu stolpern?
Kamina: Vielleicht hat sie die Haare zum Schlafen aufgemacht. Dann frage ich mich allerdings, wie lange sie für ihre Morgenroutine braucht.
Ember: Zumindest braucht sie keine Decke, wenn sie mit offenen Haaren schläft. Warm genug ist es.
Judai: Igitt! Ich will gar nicht wissen, wo das Haar im Schlaf überall hinfällt.
Ember: *rümpft die Nase* Dieses Kopfkino habe ich wirklich nicht gebraucht!
Kamina: Ich habe keine Ahnung, was ein Kino ist, aber ich stimme zu!
Judai: Gern geschehen! Jedenfalls schaut die Logik mal vorbei und Sutella stolpert über ihre viel zu großen Schuhe.
Ember: Sind nicht die Haare, aber zumindest ein Anfang. Sutella zieht die Schuhe wieder aus und kommt nicht darauf, ihre friggin' eigenen wieder anzuziehen!
Kamina: Ihre Klamotten vom Vortag müssen alle verschwunden sein.
Ember: Das Schwarze Handlungsloch hat sie alle eingesaugt! Genauso wie ihren Sidekick!
Judai: Aber zumindest wird Dante ab und an mal wieder ausgespuckt. Wollen wir wetten, dass wir Sutellas Ausgangskleidung nie wiedersehen?
Kamina: Davon mal abgesehen, dass sie eh nie beschrieben wurde... Soweit wir wissen, könnte Sutella die ganze Zeit königlich nackt gewesen sein.
Ember: Sie hat einen königlichen Haarumhang getragen. Vielleicht ist der Lilaton ihrer Haare ja purpur?
Judai: Ist das eine königliche Farbe in deiner Welt?
Ember: *nickt* War es jedenfalls. Echtes Purpur ist sehr teuer in der Beschaffung.


" Da bist du ja. ", hörte ich Onkels Stimme und setzte mit einer Grillzange ein Lächeln auf die Lippen. Doch dann sah ich Zuko. Natürlich ignorierte ich ihn.
Judai: Natürlich.
Ember: Was wäre eine Romanze ohne das gepflegte Ignorieren des Love Interests?
Judai: Lesbar.
Kamina: Hat Muzuko nichts zu tun, außer an der Protagonistin zu kleben?
Ember: Nein. Sutella ist der Lebensinhalt eines jeden Charakters. Das Universum dreht sich nur um sie!
Judai: Wenigstens ist sie höflich und bedankt sich.


" Nicht der Rede wert. Du hast es geschafft schön auszusehen, trotz dieser Lappen.
Judai: *gähnt* Weckt mich, wenn etwas Interessantes passiert.
Kamina: Stößt du ihn für mich an?
Ember: *stößt Judai ihren Ellenbogen in die Rippen* Einschlafen verboten!
Judai: Falls du es nicht bemerkt hast: Den ganzen Spaß in mein Bett zu verlegen war deine Idee!
Ember: Aber nur wegen dir sind wir überhaupt hier!
Kamina: Ist doch egal, wessen Schuld es ist! Wir sind nun einmal hier, und das ist in Ordnung. Judai hat es eh nicht ernst gemeint, richtig?
Judai: *brummt unverbindlich*
Kamina: Jedenfalls verkündet Irosine die baldige Ankunft in
Kyoschi. Sutella weiß aus irgendeinem Grund von Schmaangs Aufenthalt dort und versucht, Muzuko von seiner Idee abzubringen, indem sie ihn auf den Unagi aufmerksam macht.

" Hast du Angst? ", fragte Zuko und sah mich gehässig an.
" Nein! Sollte ich? ", zickte ich ihn an.
" Hörte sich gerade nur so an. ", sagte er und ging.
Ember: An, an, an... Es tut weh!
Judai: Muzuko hat wirklich nichts zu tun... Aber zumindest gibt Sutella zu, dass sie eine Zicke ist.
Kamina: Zuko ist nicht gehässig. Katara ist gehässig, aber Zuko weiß nicht einmal, was Gehässigkeit ist!
Ember: *seufzt* Ist es wirklich so schwer, Jähzorn und Bosheit auseinanderzuhalten?


" Wir erreichen Kyoschi in drei Minuten! ", tönte es laut von Captain Lee, nachdem er auf seine höchst moderne Armband-Sonnenuhr geguckt hatte.
Was? Schon so früh?
Ember: So ein 'ungefähr' wäre zu viel verlangt gewesen, oder?
Kamina: Mal ganz davon abgesehen, dass Kyoshi schon seit Ewigkeiten in Sicht sein müsste, wenn es bis zum Anlegen nur noch drei Minuten dauert. Sutella muss blind sein, wenn es sie so überrascht.


Wie soll ich Aang nur warnen? [...] Warum kann ich sehen was er macht, aber er nicht was ich mache?
Ember: Man nennt es 'brutale Verletzung des Canon.' Kommt in den besten Sues vor. Ich meine, wenn es wenigstens eine friggin' Astralprojektion wäre! Würde zwar immer noch nicht zum Charakter passen, aber ist zumindest eine etablierte Fähigkeit der Luftbändiger!
Kamina: Astralprojektion? Du meinst...
Ember: Jepp. Die Fähigkeit, durch Meditation seinen Geist an einen anderen Ort zu schicken, um jemanden zu finden oder mit jemandem zu sprechen. Oder sich etwas anzugucken, das unter normalen Umständen unerreichbar wäre. Sehr praktisch, und sehr selten.
Kamina: Das glaube ich.
Judai: Wäre cool für Eilmeldungen. Aber wenn Sutella ihren Geist versenden könnte, könnte sie sich nicht mehr darüber beschweren, dass Schmaang ohne sie nicht überlebensfähig ist. Wenn er so toll wäre wie sie, wüsste er nämlich, dass Muzuko auf dem Weg nach Kyoshi ist, und würde sein Bison in die Hand nehmen. Aber man will ja eh nur Kleidung einkaufen, richtig?
Kamina: Man geht also von Bord. Sutella hüpft auf Sora-Dante...
Ember: ...weil Siro-Dante vermutlich keine Lust mehr darauf hatte, von Sutella vernachlässigt zu werden...
Judai: ...und fliegt auf den Strand, statt das Schlaue zu machen und direkt aufs Dorf zuzusteuern, um Schmaang zu warnen, während Team Muzuko noch anlegt. Aber in Wirklichkeit ist Schmaang ihr eh schnuppe.
Ember: Immerhin ist er nicht Muzuko. Und Achtung, Schleudertrauma im Anflug!


An Land landete ich. Blieb nur die Frage, was sie wegen diesem Monster machen wollten.
Judai: Äh...
Ember: Das ist die wohl beiläufigste Erwähnung des Unagi in der Geschichte der beiläufigen Erwähnungen.
Kamina: Die Frage nach der Unagi-Bekämpfung hätten sie sich wirklich früher stellen müssen. Und Vorbereitungen treffen, lange bevor sie überhaupt in die Nähe von Kyoshi kommen.
Ember: *schüttelt den Kopf* Build-up, irgendwer?


Meinetwegen helfe ich ihnen...
Judai: Wie überaus gütig von ihr.
Ember: *räuspert sich* Aus Kapitel 3: „
Weil sie mir geholfen haben. Ich will es wieder gut machen.“ Ich sehe, wie eifrig Sutella beim Wiedergutmachen dabei ist.
Kamina: Wenn man bedenkt, dass sie wegen ihres Ehrgefühls ihre Chance aufgegeben hat, mit Schmaang zu reisen, aber besagtes Ehrgefühl gar nicht stark genug ist, um sie zu motivieren...
Judai: Es zeigt, wie ernst sie ihre Aufgabe als zweiter Avatar nimmt. Sie hat weder Interesse an Schmaang, noch an dem Leben der Schiffscrew.
Ember: *verstellt die Stimme* Können diese lästigen Nebencharaktere nicht mit dem Gefressenwerden warten, bis ich Zeit habe? Undankbares Pack! Da lasse ich sie schon an meiner glorreichen Präsenz teilhaben, und jetzt wollen sie auch noch, dass ich ihnen das Leben rette?!
Judai: Ein richtiger Sympathiebolzen, unsere Sutella. Nach einer inneren Debatte darüber, ob sie lieber mit Muzuko oder mit Schmaang weiterreisen will, bequemt sie sich endlich dazu, in den Kampf einzusteigen.
Ember: Woraufhin sie in bester Sue-Manier und so antiklimaktisch wie irgend möglich den Unagi one-shottet, indem sie sich aufs Wasser stellt. Statt, y'know, auf eine Eisscholle wie Otto Normalwasserbändiger. Dann wird sie von Irosine beweihräuchert und sieht Muzukos Crew das Schiff verlassen, woraus sie zweifelsfrei schließt, dass sie von Schmaang wissen.
Judai: Weil sie es wagen, den Strand zu betreten.
Kamina: Es wird nicht einmal gesagt, dass sie in Rüstung oder gar mit Komodorhinos das Schiff verlassen. Sie gehen einfach nur an Land!


Was mach ich jetzt?
Plötzlich blieb Onkel stehen und sprach zu jemanden.
Ember: Und noch mehr Schleudertrauma! Es wird eingekauft und alles in eine Tüte [gestopft], weil wir uns hier im Westen befinden und man nicht mit Körben oder gar Rucksäcken einkauft.
Judai: Oder Satteltaschen.
Kamina: Oder normalen Säcken. Aber Rucksäcke sind besser! Was ist überhaupt eine Tüte?
Ember: Ursprünglich ein kegelförmiges Transportbehältnis. Heutzutage auch Beutel aus Kunststoff oder Papier. Und fragt mich nicht, was Kunststoff ist! Es existiert einfach, okay?
Judai: *zuckt mit den Schultern* Dann muss man es wohl auch nicht wissen. Also weiter im Text! Sutella löst sich von Irosine, um ihre Theorie über den Strandspaziergang von Muzukos Crew zu überprüfen. Natürlich ist eine große Schlacht im Gange und Sutella wird in einen Kampf mit einer Kyoshi-Kriegerin verwickelt.
Ember: Ohne berührt zu werden. Für eine Luftbändigerin natürlich glaubwürdig, aber irgendwas stört mich an der Szene trotzdem ganz gewaltig...
Judai: Die Emotionalität, die dem Rest der Geschichte in Nichts nachsteht.
Kamina: Ich zittere vor Spannung. Und wir sehen erneut Sutellas Prioritäten: Muzuko zieht in den Kampf? Erstmal einkaufen, über Beteiligung kann man hinterher noch nachdenken!
Judai: Wo haben sie überhaupt eingekauft? Offensichtlich nicht auf dem Marktplatz, sondern bei irgendeinem Typen am Wegesrand.
Kamina: Irgendwie zwielichtig. Auf dem Marktplatz hätte der Typ eine bessere Chance, seine Waren loszuwerden als irgendwo im Nirgendwo. Wenn er also nicht auf dem Markt ist...
Ember: Sind seine Waren wohl nicht ganz das Wahre. *stockt* Okay, der war schlecht.
Judai: *lacht* Finde ich nicht!
Kamina: Ich wette, Sutella würde es gar nicht stören, wenn ihre neue Kleidung an strategisch günstigen Stellen reißt...
Judai: *schnappt auf dramatischste Weise nach Luft* Kami! Also wirklich!
Kamina: *grinst*


Ein Luftzug landete neben mir. Es war Aang. Und auf der anderen Seite steht Onkel, der sich mit Kleidertüten beladen ins Getümmel gestürzt hat! Was jetzt?
Ember: Ich schlage das Organisieren eines Betalesers vor. Der würde zumindest die Tempus-Schleuder als Faktor entfernen, wenn schon nicht die Plot-Schleuder.

Ich griff Aang an. Aang sah mich geschockt an. Ich hielt Tränen zurück sondern ließ ihm unauffällig eine Nachricht zu. Meine geflüsterten Worte.
" Es tut mir Leid. Aber ich will nicht das meine Identität aufliegt. "
Judai: Welche Identität? Ihre Wasserbändiger-Identität? Die ist schon aufgeflogen. Aktiv spionieren tut sie auch nicht, und Sabotage-Versuche unternimmt sie auch nicht. Dass noch niemand sie als Feind eingestuft hat, verdankt sie lediglich einer Ansammlung von Nebencharakteren, die alles stehen- und liegenlassen, wenn es eine Sutella zu bewundern gibt... Neben denen ein Teller Dampfbrötchen gescheit aussieht... Muss ich noch weiterreden?
Ember: Nope. Ich denke, du hast genug gesagt.
Kamina: Das denke ich auch. Na dann, Schmaang verschwindet und Sutellas neue Ausrüstung brennt lichterloh.
Judai: Zumindest wünschen wir uns das, aber die Klamotten sind sicher bei Dante in einer Zwischendimension verstaut.
Ember: Bestimmt hat er sich deshalb nicht am Kampf beteiligt – er musste auf die für Sues überlebenswichtigen Klamotten aufpassen! Dann stiehlt Sutella Schmaang die Show und spielt Feuerwehr, heilt außerdem sämtliche Verletzte im Alleingang und ist generell einfach nur toll und eine Sue. Und Muzuko und Irosine kommen natürlich nicht auf die Idee, sie zu holen.
Judai: So dringend ist die Jagd nach dem Avatar ja auch nicht. Da kann man noch ein bisschen auf feindlichem Boden ankern, alles kein Problem. Aber nach unbestimmter Zeit fällt Sutella von alleine ein, dass sie es eigentlich eilig hat, und klettert auf Siro-Dante.


" Warte. ", hörte ich eine ältere Stimme hinter mir.
" Nimm das mit, schöner Schmetterling. "
Ember: Bei diesem selten schmalzigen Satz möchte ich Regenbögen brechen. Gott! Aber irgendwie erinnert mich das an eine Buchreihe, wo der Autor es richtig gemacht hat – der Hauptcharakter wird Schmetterling genannt, weil er in einem fremden Land ist und die Menschen dort seinen Namen nicht aussprechen können. Er hat den Spitznamen wegen seiner wankelmütigen Denkweise verpasst bekommen, die von Idee zu Idee flattert und sich dabei nicht mit Realisierbarkeit aufhält. Er weiß nicht einmal, was sein Spitzname eigentlich bedeuten soll, und blamiert sich am Ende dann auch schön, als er gegenüber eines feindlichen Kriegsherren mit Stolz verkündet, dass er den Titel Schmetterling erhalten hat.
Judai: *versucht erfolglos, ein Lachen zu unterdrücken* Und ich dachte, mein Name wäre kitschig! [菊戴 jú-dài = Chrysanthementräger]
Ember: Beschwer dich nicht bei mir, beschwer dich bei den Chinesen! Außerdem... Was hast du gegen Chrysanthemen? Sie stehen für Glück, Gesundheit, Ehrlichkeit, und die Sonne.
Kamina: Eins von denen ist nicht wie die anderen... Aber Sonne ist immer gut! Stimmt's, Ju?
Judai: Ich schätze schon...
Ember: Die Sonne an sich wäre Yang... Hmm... Sollte das nicht der häufigste Name sein? Anstelle von Lee?
Judai: Was fragst du uns?
Ember: Auch wieder wahr... Wollen wir dann weitermachen? Sutella wird nämlich mit einer Flasche beworfen, die eine grüne Kugel enthält. Spoiler: Besagte grüne Kugel taucht nie wieder auf, und so sehr ich meiner Obsession auch nachgehe – ich habe keine Ahnung, was diese Kugel darstellen soll. Ich habe mir so sehr den Kopf zerbrochen, dass ich von dem Ding geträumt habe! Alles erfolglos.
Judai: Geträumt? Pass auf, dass du nicht durchdrehst.
Ember: *hebt die Schultern* Ich störe mich nicht mehr dran. Es ist eine ungefeuerte Chekhov's Gun, und fertig ist. Sehr traurig. Ungefeuerte Chekhov's Guns sind immer traurig.


" Sie wurde von Oberhaupt zu Oberhaupt immer weiter gegeben. Nun sollst du sie nehmen, für dich ist sie mehr Wert als für uns. "
Ember: Sutella verschwendet nie wieder einen Gedanken an das Ding, aber hey, es ist mehr Wert für sie als für Kyoshi! Wertlose Dinge werden immer aufbewahrt!
Kamina: Die Leute kennen Sutella doch kaum. Außerdem hat sie Schmaang angegriffen! Müsste Sutella nicht allein das schon als Schatzhüterin disqualifizieren?
Judai: Sie hat Feuer gelöscht und Verletzte geheilt, das macht Sutella automatisch besser als jeden Einheimischen. Besonders Oyaji!
Ember: Never mind dass Kyoshi gegenüber Fremden extrem misstrauisch ist. Eine militärisch starke, neutrale Insel inmitten eines Krieges schreit praktisch nach Leuten, die sie zu einem Bündnis manipulieren würden. *seufzt* Ja ja, es gibt ungefähr minus tausend Gründe, Sutella einen so wichtigen Gegenstand zu überlassen.
Judai: Aber wenn man bedenkt, dass die Flasche absolut nichts tut, könnten die Dorfleute auch gelogen und Sutella eine Bombe in die Hand gedrückt haben. Immerhin reist sie mit dem Sohn des Feuerlords.
Kamina: Kyoshi war neutral, Ju... So etwas hätten sie nicht getan.
Judai: Aber es wäre eine deutlich interessantere Perspektive.
Ember: Vor allem wäre es eine sinnvollere. Nicht sinnvoll, aber sinnvoller.
Judai: Meine ich doch! Jedenfalls steigt Sutella auf Sora-Dante, da Siro-Dante unter ihr verpufft ist. Muss so gewesen sein, immerhin ist sie nie abgestiegen.
Ember: Vermutlich hat er sich zurück zu Sutellas neuen Klamotten teleportiert, um sie aufs Schiff zu buckeln. Suechens zarten Fingerchen können wir den Transport ja nicht zumuten... Aber wie dem auch sei, teleportiert werden wir Leser jetzt, von Kyoshi direkt rein in Muzukos Kajüte. Eine formatierungstechnische Trennung wäre nämlich zu viel verlangt.
Judai: Zeitsprünge markieren? Pff, nur Verlierer tun so etwas!
Kamina: Muzuko ist jedenfalls außer sich, weil Sutella zu lange weg war. Dafür, dass die ganze Mannschaft Sutella verehrt, haben sie aber erstaunlich wenig unternommen, um sie zurückzuholen. Immerhin wusste niemand, dass sie Heilerin spielt, ihr hätte sonstwas zugestoßen sein können! So weit die Crew annehmen konnte, ist Sutella nicht zurückgekommen, weil sie verletzt oder gefangengenommen wurde.
Judai: Nah, so weit denkt die Crew nicht. Logische Schlussfolgerungen erfordern logische Begabung. Sie haben einfach mit leerem Blick dagesessen und gewartet, bis Sutella von allein wieder aufkreuzt.
Ember: Denn wenn die Sue nicht da ist, steht die Zeit still. Egal, zurück zu Muzukos Tobsuchtanfall!


Er stieß die Kerze in seinem Raum um, doch er hatte das Feuer unter Kontrolle. Trotzdem trug ich einen Schock davon, da das Feuer meine linke Hand streifte und sie trotzdem verbrannte.
Judai: Das muss eine enorme Kerze sein.
Kamina: Oder ein enormer Muzuko.
Ember: Wenn Muzuko eine Kerze umstößt, die Sutella verbrennt, dann können sie höchstens eine Kerzenlänge Abstand voneinander haben. Zuko liebt es zwar, sein Gesicht in anderer Leute Gesichter zu stecken, wenn er im Rage Mode ist, aber wenn das der Fall wäre, hätte Sutella uns das garantiert nicht vorenthalten.
Judai: Wir halten fest: Muzuko wirft die Kerze quer durch den Raum auf Sutella. Dann geht die mysteriöse Flasche hoch, und die Geschichte ist zu Ende.
Kamina: *schüttelt den Kopf* Wir sollten vielleicht ein wenig auf die Lautstärke achten. Irgendwer könnte noch denken, wir planen ein Attentat auf Feuerlord Zuko.
Ember: Das wäre zugegebenermaßen sehr schlecht.
Judai: Sehr, sehr schlecht.
Ember: Wobei, im Notfall habe ich meine Autoren-Power. Ich möchte sie nicht nutzen, solange ich nicht muss, aber sie ist da. Also, wo waren wir? Ach ja, Sutella findet das Angekokeltwerden äußerst ungeil und will sich davonmachen, aber Muzuko hat einen Anfall von IC-ness und fordert seine Antwort ein, die Sutella dann auch kleinlaut gibt.


" Und wieso!? ", schrie er mich an. Wieder wurde die Kerze stärker und das Feuer breitete sich im Raum aus. Dieses mal streifte es meinen linken Fuß, doch er schien nichts zu bemerken.
" Weil im Gegensatz zu dir ich an andere denken kann! "
Ember: 'Besonders, wenn sie mich zum Dank mit Aufmerksamkeit überhäufen! Und Geschenken!'
Judai: Heißt das, die Kerze liegt in einer Wachspfütze auf dem Boden und keiner merkt's?
Kamina: So intensiv, wie Muzuko offenbar feuerbändigt, müsste der Docht mittlerweile in Wachs schwimmen.
Ember: Huh... Kerzen, die sich selbst ersticken. Allerdings wollte ich mal erwähnt haben, dass direkt vor Zukos Meditationstisch ein Bambusläufer liegt.
Judai: Autsch! Aber da wir hier in Muzukos Kajüte sind und nicht in Zukos, ist ja alles okay.
Ember: Richtig. Sutella verdünnisiert sich also endlich, geht über Los – Pardon, Irosine – und schmeißt sich ins Meer.


Im Gegensatz zu Kyoschi haben die hier keine Pfützen, also muss ich mich damit zufrieden geben.
Kamina: Warte, Moment mal... Pfütze ist gut, Superpfütze ist schlecht?
Judai: Sutella-Logik. Man muss weder ein Wasserbändiger-Heiler noch ein Genie sein, um zu wissen, dass eine Wanne besser ist als ein Trinkschlauch.
Ember: Mal abgesehen davon, dass Sutella ohne Wasser innerhalb von Minuten einen Knochenbruch geheilt hat. Was genau hat den Trip ins Meer jetzt nötig gemacht?
Judai: *schnipst mit den Fingern* Wie hast du so schön gesagt? Das Dramalama.
Ember: *verzieht das Gesicht* Dramalamatastisch, dieses Kapitel. Und fertig sind wir auch noch nicht!
Kamina: Aber bald. Und wenn wir fertig sind, rolle ich mich genau hier zusammen und schlafe.
Judai: *kräuselt die Lippen* Und ich werde auf den Boden verbannt, ich merke schon.
Ember: *kichert* Was die Lady will, soll die Lady bekommen.
Judai: Grauenhaft.
Kamina: *lacht* Ich liebe dich, Ju!
Judai: Mh-hm. Aber mein Bett liebst du mehr.
Kamina: *zieht das Kissen hinter Embers Rücken hervor*
Ember: Ey!
Kamina: *verstellt die Stimme und klappt das Kissen auf und zu, als wäre es ein Mund* Eifersüchtig, dass sie lieber mit mir schläft als mit dir?
Ember: Oh Gott! *vergräbt das Gesicht in den Händen und versucht, ein Lachen zu unterdrücken, um ihre Würde zu bewahren*
Judai: *wacht langsam aus seiner Perplexität auf, schert sich kein bisschen um Würde und lacht laut* Schon klar, Kami! Schon klar!
Ember: *bricht allen Bemühungen zum Trotz in Gelächter aus und entreißt Kamina das Kissen* Wenn wir das Niveau dann bitte wieder anheben könnten? Danke! *stopft das Kissen zurück zwischen sich und die Wand*
Kamina: Was denn? Wir demonstrieren einen Pärchenmoment!
Ember: Für Fortgeschrittene. Für euch ist es lustig, weil ihr euch kennt und um eure Grenzen wisst. Für andere könnte spontanes Beschlagnahmen des Bettes eine Grenzübertretung sein. Also: Immer langsam mit den jungen Pferden!
Judai: Sind wir jetzt plötzlich bei Schreibtipps?
Kamina: Ember wollte das Niveau wieder anheben. Hat sie getan, und ich nehme es als Zeichen, mit Sutella fortzufahren.
Ember: Hach, ist das schön, wenn man verstanden wird! Sutella heilt sich also und wasserbändigt sich zurück aufs Deck, wo sie besorgt von Irosine empfangen wird. Er fragt nach den Verbrennungen und Sutella lügt ihm vor, dass sie nie verletzt war.
Judai: Dann beweist Irosine, dass er doch irgendwo ein paar Gehirnzellen besitzt. Er glaubt ihr nicht. Aber mal ehrlich, klarer könnte nicht sein, dass sie nicht zum Spaß schwimmen gegangen ist!
Kamina: Ich vermisse Dante.
Ember: Nimm ein wenig Muzuko-Perspektive als Entschädigung!


Verdammt. Warum hat sie nur geweint? So grob war ich nun doch wieder nicht zu ihr! Warum sind Mädchen die nicht von der Feuernation stammen nur so gebrechlich?
Kamina: Das nennst du 'Entschädigung'?
Judai: Sehr richtig, Muzuko! Die Mädchen von außerhalb der Feuernation sind alle alt und schwach!
Ember: Mädchen sind die neuen Omas. Und die arg zerbrechliche Porzellan!Katanne, die seine Männer eingefroren hat, hat Muzuko einfach nicht mehr auf dem Schirm.
Kamina: Außerdem hat Sutella nicht geweint. Aber mal angenommen, sie hätte es... So, wie ich Zuko kenne, hätte er einen Schreck bekommen und sie weggeschickt, weil er mit ihren Tränen nicht umgehen kann.
Ember: Ich denke, das ist auch das, was Mai für ihn so attraktiv macht: Sie ist sehr rational. Sie verwirrt ihn nicht mit Gefühlsausbrüchen und erwartet dann, dass er ihre Gedanken liest. Stattdessen sagt sie ihm klipp und klar, was sie fühlt und was sie will, und dann können sie sich einigen.
Kamina: Die zwei sind eine Klasse für sich. Mir will aber auch einfach nicht in den Kopf, wie man Zuko gleichzeitig so idealisieren und dämonisieren kann. Zuko hat vielleicht kein Gefühl für Zwischenmenschlichkeit, aber er ist nicht blind.
Judai: Ich kapier's auch nicht. Ich meine, ich will nicht behaupten, so viel Ahnung vom weiblichen Verstand zu haben, aber wenn mir jemand wehtut, körperlich und seelisch, und es nicht einmal merkt... Dann will ich mich dem doch nicht aussetzen.
Ember: Da steckt dieser Trugschluss dahinter, dass selbst ein komplettes Monster mit einer Prise Liebe auf den rechten Weg gebracht werden kann. Aber das funktioniert nicht. Jemand, der zu Gewalt oder Alkoholmissbrauch neigt, würde vielleicht versuchen, sich zu bessern, um den Partner nicht zu verlieren. Aber früher oder später würde dieser Jemand wieder in alte Verhaltensmuster zurückfallen, das ist einfach so. Da ist professionelle Hilfe gefragt, keine Liebe.
Kamina: *reibt sich nachdenklich über die Nase* Es hat auch ein bisschen was von einer Machtfantasie, oder? Sich den Partner so zurechtbiegen zu können, bis er den eigenen Vorstellungen entspricht. Auch, wenn es gut gemeint ist. Die Motivation, sich zu bessern, muss von innen kommen, nicht von außen.
Ember: Truer words have never been spoken. Allerdings möchte ich mich jetzt nicht an toxischen Beziehungen aufhängen, wir bekommen noch genug Gelegenheiten dazu.
Judai: Die Vorfreude ist kaum auszuhalten. *gähnt* Bin ich müde...
Kamina: Ich auch. Na los, Endspurt! Irosine betritt die Bühne, um Muzuko über Sutellas Verletzungen aufzuklären.
Ember: In royaler Umgangssprache. Sie ist zurück!


" Solange du dich nicht beherrschen kannst wirst du kein einziges Wort mit ihr Reden.[...] "
Ember: Drama, Baby! Drama!
Kamina: Irgendwie muss man ja auf seine Wortzahl kommen.
Judai: Das hast du schon einmal gesagt.
Kamina: Jepp. Das ist irgendwie der Sinn der Sache.
Ember: Kommunikation ist mit einer der wichtigsten, wenn nicht sogar der wichtigste Bestandteil erfolgreicher Problembewältigung. Der Fakt muss an Irosine irgendwie vorbeigegangen sein.
Judai: Und das hören wir auch nicht zum ersten Mal...
Ember: Hey, ist euch eigentlich aufgefallen, dass wir diese Runde kaum Captain-Obvious-Momente hatten?
Judai: Stimmt... Aber der Text hält uns trotzdem für doof.
Kamina: Zweifelsohne.


Was hat er da gesagt? Ich hatte sie mit meinem Feuer verletzten ohne es zu merken?
Ember: *seufzt* Na gut... Zum Abschluss!

Doppelt hält besser: ||||| ||||| ||||| |||||

Judai: Agni, Apfelmuzuko ist genauso schwer von Begriff wie Sutella!


Verdammt. Warum bin ich nur so frustriert wenn ich daran denke, dass ich eine Zeit lang mit ihr kein Wort mehr wechseln werde?
Ember: Weil die Autorin es dir so befiehlt.
Kamina: Sehen wir es positiv! Es ist romantische Entwicklung, die nicht aus Sabbern besteht!
Judai: Mh-hm. Die Autorin will uns hier erklären, dass Muzuko das Gespräch mit Sutella wertschätzt. Würde allerdings glaubwürdiger rüberkommen, wenn wir ein freundliches Gespräch zwischen den beiden zu lesen bekommen hätten. Lasst mich kurz überlegen... das erste Gespräch besteht darin, dass Sutella Muzuko verkündet, dass sie ihn nicht mit Respekt behandeln wird. Sie bändigt den Schnee vom Schiff und Muzuko will von ihr wissen, wo der Avatar steckt. Sie sagt es ihm nicht, sie streiten, es artet in Gewalt aus, und Irosine trennt sie. Dann überlegt Sutella sich, Muzuko plötzlich doch von Schmaangs Aufenthaltsort zu berichten, sagt dabei seinen Namen und Muzuko will wissen, woher sie ihn kennt. Sie weigert sich und stampft davon.
Kamina: Ihre zweite Interaktion ist bereits der Tanz, und zumindest bleiben sie dabei zivil. Muzuko fragt Sutella aus, aber sie redet nicht mit ihm.
Ember: Und als dritten und bisher letzten Dialog haben wir den Streit zu verzeichnen, während dessen Muzuko Sutella ankokelt. Japp, total verständlich, dass Muzuko das vermissen wird!
Judai: Wenn das dann also geklärt wäre... Ich habe eine Herberge, um die ich mich morgen kümmern muss! *klettert vom Bett und lässt sich auf Kaminas Matratze plumpsen* Gute Nacht!
Kamina: *kichert verlegen* Ich kann auf dem Boden schlafen. Harten Untergrund bin ich gewöhnt.
Ember: Lass gut sein! Ich gehe einfach nach Hause. Mein Laptop muss sowieso aufgeladen werden, und dann klaue ich auch niemandem das Bett!
Kamina: Ist natürlich auch eine Möglichkeit. *gähnt* Wann sehen wir dich wieder? Morgen Nacht?
Ember: *hebt die Schultern* Mal sehen. Vielleicht platze ich auch einfach in den Schankraum!
Kamina: So, wie du aussiehst? Lass das lieber, irgendwer schleppt dich noch ins Irrenhaus.
Ember: *zieht eine Grimasse* Das war brutal.
Kamina: 'Tschuldigung. Ich mein ja nur...
Ember: Schon gut. Ist ja nicht so, als ob du Unrecht hättest. Nun ja, dann platze ich nicht rein, aber gehen tue ich trotzdem. *öffnet ein Portal in ihre Wohnung* Bis dann!
Kamina: Gute Nacht!




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