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"Erloschen" oder "Emotion Overload - Teil 2"

Titel der Geschichte: Erloschen (Avatar FF)
Das beglückte Fandom: Avatar – Der Herr der Elemente
Name des Romantikers: -jiminiiy-

Der verheißungsvolle Plot: ChrystellaSutella ist ein Avatar, weil Kaiserschmaang so ganz ohne Topping für inadäquat befunden wurde. Doch statt dass sie für die 100 Jahre zuständig ist, die Kaiserschmaang im Eisfach verbringt, wird sie von Mönch Vanillyatsoße durch die Zeit gewizardet und wacht einen Tag nach Schmaang auf. Sie wird von Apfelmuzuko eingesammelt, spielt Babysitter für die Schiffscrew und wird von Irosine sofortigst mit Apfelmuzuko verkuppelt.
Die Antiqualität der Charaktere: Sutella speshöllt. Abgesehen davon nörgelt sie viel und besitzt den Selbsterhaltungstrieb einer Dörrpflaume im Wasserbad, ist aber sehr viel dekorativer. Ab und zu spawnt ihr Sidekick Siro Dante, der Flughund. (Jetzt im Kino!) Schmaang, Katannenbaum und die Sokke-überm-Kamin dürfen auch mal vor die Kamera, um ihren Inkompe-Tanz aufzuführen. Apfelmuzukos IQ versucht verzweifelt, den eines angebissenen Stückes Marzipanstollen zu unterbieten, während Irosine kläglich daran scheitert, irgendeine Art von Spannung aufkommen zu lassen, und vor allem das Dramalama füttert.
Der Stil: versucht ganz dolle, mitreißend zu sein, verpasst dem geneigten Leser aber höchstens ein Schleudertrauma. Zusammengesetzte Wörter werden grundsätzlich zerrissen, Idiome bis zum Sinnverlust vergewohltätigt und Zeichensetzung kompletter Willkür unterworfen. Kurz gesagt: Rätselspaß für Groß und Klein(-schreibung)!

Der magische erste Teil
Der kalte zweite Teil
Der majestätische dritte Teil (erste Hälfte)


Ember: Der notorische Musiknacht-Banause alias Muzuko tanzt mit Sutella.

" Woher kommst du? ", fragte ich. Sie schwieg und blickte auf zum Himmel, aber davon bekam sie Nackenschmerzen und legte sich deshalb auf den Boden.
" Wo hast du gelernt, so gut zu tanzen herumzuliegen? Und das noch so anmutig, königlich schön... Wie Dornröschen... Heißt das, ich darf in dein Zimmer einbrechen und dich küssen, während du komatös bist? Ich habe gehört, es wäre sehr romantisch.", auch auf diese Frage schwieg sie.

Doppelt hält besser: ||||| ||||| ||||

Ember: Sorry, not sorry.
Judai: Dornröschen? Was für eine Horror-Story ist das denn schon wieder?
Ember: Ein Märchen. Eine Prinzessin wird von einer bösen Fee, also einer Art menschenähnlichem Geist, dazu verflucht, sich an ihrem fünfzehnten Geburtstag an einer Spindel zu stechen und zu sterben. Aber eine gute Fee mildert den Fluch, sodass die Prinzessin nur einschläft und vom Kuss der wahren Liebe wiedererweckt werden kann. Sie sticht sich, schläft hundert Jahre und wird dann von einem Prinzen wieder wachgeküsst. Weil sich zwischen der schlafenden Prinzessin und dem Prinzen so eine wunderbar tiefe Liebe entwickelt hat und so...
Kamina: Hundert Jahre? Klingt fast wie Aang. Katara hat ihn auch geweckt, und jetzt sind sie verlobt. Allerdings hat sie ihn nicht... geküsst... um ihn zu wecken. Komische Geschichten erzählt ihr euch.
Ember: Na ja... Stell dir mal vor, du müsstest nur schlafen, um deinen perfekten Lebenspartner zu finden! Würde Einiges erleichtern.
Judai: Ein Upgrade von einem Käfig ist es allemal...
Ruby: *steht von Kamina auf, klettert auf Judais Schulter und leckt ihm die Wange*
Judai: *kichert* Hey! Das kitzelt! *krault abwesend Rubys Köpfchen*
Ember: Eindeutig Sue-Kätzchen.
Kamina: *lächelt angesichts Judais neugewonnener Heiterkeit* Aber diesmal will ich mich nicht beschweren.
Ember: Dann muss ich das wohl übernehmen. Sueness ab!


" Irgendwann werde ich es dir erzählen, nur noch nicht jetzt. ", gab sie von sich. Ihre Stimme war so hell, zauberhaft und hatte einen schönen Klang, wie ein Vogel.
Ember: Okay, Sutella klingt für mich jetzt offiziell nach Mäusebussard!
Ruby: *stellt die Ohren auf und maunzt*
Judai: *lacht* Ein Glück, dass Kami kein Vogel ist, sonst würde Ruby sie jetzt aufessen. Schlimm genug, dass sie fliegen kann!
Kamina: Pff! Musst ja nicht mitfliegen!
Ember: Da haben sich Muzuko und Sutella ja gefunden. Die eine steht auf Statuen, der andere möchte Vogelstimmen vögeln. Ich sag's euch, die heiraten nur zur Tarnung! Damit die Welt denkt, sie sind hetero, und nicht näher hinguckt.
Kamina: Ich wette, das passiert im Erdkönigreich wirklich. Schwule und Lesben heiraten sich, um ihre Sexualität außer Frage zu stellen.
Judai: Möglich. Solange der gegenseitige Ehebruch einvernehmlich ist...
Ember: Die Formulierung amüsiert mich mehr, als sie sollte... Wenden wir uns lieber wieder unserem Traumpärchen zu! Sie tanzen noch ein wenig, dann hüpft Sutella auf Dante und schwirrt ab zum Lufttempel. Irosine äußert endlich die Vermutung, dass Sutella zum Lufttempel gehört, und wir tauchen aus Muzukos absolut un-Zuko-haften Gedankenwelt auf, um wieder einen Kopfsprung in den Sutella-Pool zu machen. Darin finden wir erstmal Schwärmerei vom Fliegen, allerdings muss ich bei der Szene irgendwie an etwas sehr viel weniger romantisches denken...


Gru_reitet_Grumobil.jpg

Judai: Haha!
Kamina: Also, ich kann die Schwärmerei total nachvollziehen. Was ich dagegen nicht nachvollziehen kann, ist, dass Sutella mühselig Tränen unterdrückt, obwohl niemand da ist, vor dem es ihr peinlich sein müsste, wenn sie weint. Oder es sie sonst irgendwie behindern würde.
Judai: Sie ist eben eine taffe Lady.
Ember: Anders als wir drei. Wir können einen schönen Tränenausbruch richtig wertschätzen. Weinen ist gesund, weinen reinigt die Seele. Besser, als alles in sich reinzufressen.
Kamina: Wenn man es sich recht überlegt, besteht eigentlich ganz Team Avatar aus Heulsusen. Und ironischerweise ist Zuko der Champion. Nehmt das, ihr taffen Lady Zukos!
Judai: Aang ist eigentlich auch sehr gut dabei... Aber ironisch bleibt es.
Ember: Ach was, das versteht ihr gar nicht! Zukos Tränen betonen nur seine Männlichkeit, denn kein Mann würde es wagen, zu weinen, wenn seine Männlichkeit nicht so ausgeprägt ist, dass sie unangreifbar bleibt! Sues dürfen aber nicht weinen, denn wenn Männertränen männlich machen, machen Frauentränen logischerweise weiblich. Und wie wir alle wissen, können Weibchen nichts, außer sich damseln zu lassen und nach ihren Männchen zu heulen. Und da schließt sich der Kreis.
Judai: Okaaay, dann bin ich also so männlich, dass ich mir Verletzlichkeit leisten kann, aber so weiblich, dass ich gegen die Sklavenjäger nichts ausrichten konnte und Hilfe von außen brauchte?
Kamina: Ist es nicht komisch, dass Frauen nur dann als stark angesehen werden, wenn sie sich wie Männer benehmen?
Ember: Eher wie Männer-Stereotypen. Ich denke, selbst Männer failen reihenweise den Männlichkeitstest der fiktionalen Welt.
Kamina: Ist eigentlich auch nicht so sympathisch, ehrlich gesagt. Ich meine, guckt euch Sokka an, wenn er den Macho raushängen lässt. Selbst Suki erträgt es nur bis zu einem gewissen Grad!
Judai: Der Mann der Truppe ist Toph. Hm.
Kamina: *kichert* Keine Sorge, du brauchst dich in deiner Männlichkeit nicht bedroht zu fühlen!
Judai: *hebt eine Augenbraue* Ich habe die Fähigkeit, Katzenbabys zu beschwören. Und eins davon sitzt auf meiner Schulter und sabbert meine Haare voll!
Ember&Kamina: *brechen in Lachen aus*
Ember: Ich weiß nicht, was du hast! Ist doch sehr männlich!
Kamina: *holt Ruby von Judais Schulter* Du bist eben so männlich, dass du ein Katzenbaby auf der Schulter haben kannst, ohne dich in ein Mädchen zu verwandeln! Wie viel männlicher willst du denn noch werden, Ju?
Judai: *brummt unverbindlich*
Ember: Jedenfalls sind wir jetzt im Lufttempel!


Es sah alles noch genauso aus, wie ich es vor hundert Jahren verlassen hatte. Nur mit weniger Mönchen und weniger nutzbaren Räumlichkeiten, aber dafür mit mehr Skeletten, mehr Trümmern und mehr Unkraut. Also müsste auch Moms Kette hier irgendwo sein. Ich hab sie nie getragen, da Mom ja noch lebte... Zu dieser Zeit, aber jetzt ist sie tot.
Judai: Also... wollte sie die Kette. Die wohl zum Zeitpunkt der Schlacht nicht getragen wurde, sonst wäre sie definitiv verbrannt. Plünderern ist sie auch nicht in die Hände gefallen, und hundert Jahre überlebt hat sie auch noch, ohne von irgendwelchen Insekten aufgefressen worden zu sein. Nicht schlecht.
Kamina: So interessant waren die Lufttempel nicht für Plünderer. Erstens waren die Luftnomaden dafür bekannt, keine Besitztümer zu haben, die sie nicht für Rituale oder zum Überleben brauchten. Zweitens muss man da erstmal hoch, und drittens auch wieder runter. Je nach Material und Lagerung könnte die Kette durchaus noch existieren und tragbar sein.
Ember: Aber wir bekommen nicht gesagt, welches Material es ist. Yay. Stattdessen wird uns zweimal gesagt, dass die Mutter verstorben ist. Außerdem findet Sutella noch ein Armband von ihrem Vater und einen Brief, auch in Verbindung mit vielen Wiederholungen!

Doppelt hält besser: ||||| ||||| ||||| |||


Wir hoffen, du kommst irgendwann zurück und entdeckst diesen Brief. Wir wussten schon vorher dass du die Auserwählte bist. Bitte Verzeih uns. Wir lieben dich ganz doll, deine Eltern. Sylvia und Tim.
Ember: Urgh, die Namen. Tatsächlich existiert Tim als Nachname im Erdkönigreich, aber... urgh.
Judai: Auch ein blindes Komodohuhn findet mal zumindest ein halbes Korn. Und immerhin haben die Eltern Namen, anders als bei Prota-Ling. Ansonsten...
Kamina: Diese überwältigenden Emotionen mal wieder, in diesem unangefackelten Brief. Wenn ich eine Tochter hätte, die mit sechzehn durch die Zeit geschickt wird und ich weiß, dass ich sie nie wiedersehen werde... Wenn ich weiß, dass ein Brief alles ist, was ich ihr hinterlassen kann, um ihr einen Rat zu geben, oder sie aufzumuntern... Agni, ich würde ein ganzes Buch verfassen!
Judai: Sie standen vermutlich unter Zeitdruck, mit unseren Vorfahren im Anmarsch. Aber trotzdem, selbst dann hätte ich sie nicht mit vier Sätzen abgespeist. Die Autorin hat mehr Text für Sutellas Königlichkeit geschrieben als für diesen eigentlich sehr emotionalen Moment.
Ember: Man muss eben Prioritäten setzen! Und das sage ich leider auch nicht zum ersten Mal...


Ich dachte, meine Tränen seien schon längst mit einem Wachspfropfen versiegelt, aber da irrte ich mich wohl. Heulend fiel ich auf die Knie und weinte, bis ich ein beben spürte.
Ember: *rollt mit den Augen* Der Spruch mit den versiegten Tränen wirkt nur dann, wenn vorher auch viel geweint wurde. Deine erste Amtshandlung, nachdem du, meine liebe Sutella, vom Luftnomaden-Genozid gehört hast, war, aufs Deck zu stampfen, Muzuko anzuzicken und ihn zum Kampf herauszufordern. Nachdem dir aufgegangen ist, dass du deine Eltern verloren hast, hast du mit deinem Flughund angegeben. Geweint hast du bisher nur ein einziges Mal, und das nur, weil du dein Gehirn nicht einschalten kannst und Angst vor einer Begegnung mit Schmaang hast.
Kamina: Nicht mal, wenn man diese Zeilen noch mit zu dem Brief-Moment zählt, kommt man nicht auf die Länge des Absatzes über Sutellas Majestät.
Ember: Und weil ich ein böser Verreissmich-Mensch bin, der zu konstruktiver Kritik nicht fähig ist, schreibe ich die Szene mal um, um zu zeigen, wie man Emotionen in so einen Absatz kriegt. *lässt die Knöchel knacken*

Die Finger, die den Brief umklammert halten, scheinen plötzlich nicht mehr die meinen zu sein. Bisher ist mir alles wie ein Traum vorgekommen; unwirklich, umkehrbar. Doch dieser Brief lässt die Illusion platzen, macht klar, wie real meine Situation wirklich ist. Meine Eltern sind tot. Mein Zuhause ist zerstört. Ich habe alles verloren, was ich liebe. Unwiederbringlich.
Meine Sicht verschwimmt. Tränen fallen, rinnen das brüchige Pergament hinunter. Die verwischte Tinte bezeugt, dass ich nicht die erste bin, die jemals über diesen Buchstaben weinte. Wie es meinen Eltern wohl ergangen ist? Haben sie den Tempel verteidigt, ihr Leben für ihre Heimat gegeben? Oder haben sie sogar überlebt und konnten fliehen, haben ihr Leben ohne mich gelebt?
Ich habe so viele Fragen, auf die ich niemals eine Antwort bekommen werde. Diese Erkenntnis raubt mir alle Energie, doch ich spüre kaum, wie der Brief aus meinen Händen rutscht und meine Knie auf dem Boden aufschlagen. Der Schmerz in meinen Knochen ist kein Vergleich zu dem Schmerz in meiner Seele. Tausend geprellte Knie würde ich in Kauf nehmen, um meine Eltern noch einmal in den Arm nehmen zu können und sie wissen zu lassen, wie sehr ich sie liebe.
Gefangen in meiner Trauer verliere ich jegliches Zeitgefühl, doch irgendwann macht sich Erschöpfung in mir breit. Wie in Trance hebe ich den Brief wieder auf, lese ihn mir immer und immer wieder durch, bis jedes Wort in mein Gedächtnis gebrannt ist. Mir ist, als könnte ich sie hören: Die sanfte Stimme meiner Mutter, die mich beruhigt, und das ansteckende Lachen meines Vaters. Sie hätten gewollt, dass ich glücklich werde.
Ein Beben läuft durch den Boden. Schock verdrängt die Trauer und sendet neue Energie durch meine Adern, während ich mir hastig ein Versteck suche. Gibt es hier oben etwa Erdbändiger?


Ember: Okay, an dieser Stelle mache ich dann mal Schluss. Ich hab Sutella jetzt schon zu viel Hirn gegeben, Sutellas verstecken sich nicht und Erdbändiger vermuten sie auch nicht hinter Erdbeben.
Kamina: Jetzt hast du es doch im Präsens geschrieben...
Ember: Na, die Präteritum-Version hat ja auch wirklich seltsam geklungen! Die konnte ich den Lesern nicht andrehen!
Judai: Ich-Perspektive scheint ja nicht ganz einfach zu sein!
Ember: Jein. Es ist natürlich eine Frage der Übung, und es kommt auch darauf an, was man mit der Geschichte erreichen will. Ich-Perspektive ist sehr emotional, oder sollte es zumindest sein. Und sie ist sehr limitiert. Der Leser weiß nur, was der Erzählcharakter weiß, unabhängig davon, ob es richtig ist oder falsch, oder wie zurechnungsfähig der Erzähler ist. Und die Gedanken und Gefühle anderer Charaktere sind unbekannt. Das macht in Krimis zum Beispiel Sinn.
Kamina: Ich finde, in Romanzen ergibt es auch Sinn. Aber der Autor muss damit klarkommen können, dass die Gefühle des Love Interests in der Narration außen vor bleiben.
Judai: Was hier offenbar nicht der Fall ist.
Ember: *zuckt mit den Schultern* Typischer Anfängerfehler. Die Wahl der Ich-Perspektive steht vermutlich mit Self-Inserts im Zusammenhang, und das finde ich wirklich schade. Die Ich-Perspektive ist so ein cooles Mittel, wenn man sie richtig nutzt, wurde aber schon so oft verhunzt, dass sie mittlerweile als Sueness-Symptom gilt. Kann ich nur leider nicht viel gegen machen.
Kamina: Eine meiner Lieblingsgeschichten wurde in der Ich-Perspektive verfasst.
Judai: Du meinst Drachenherz, oder?
Kamina: *nickt* Es geht um eine Frau, die von Drachen aufgezogen wird, im Verlauf der Geschichte allerdings unter Menschen kommt und beschreibt, wie seltsam die Zivilisation für sie ist. Menschen, die sich für ihre Körper schämen und deswegen immer verhüllt rumlaufen, die Metallplättchen für wichtiger befinden als ihre Nachbarn... So etwas halt. Sehr interessant geschrieben und auch in eine gute Geschichte verpackt.
Judai: Aber an allen Ecken und Enden zensiert, weil man auf unsere Zivilisation ja nichts kommen lassen darf.
Kamina: *boxt Judai gegen das Schlüsselbein* Miesmuschelkröte!
Judai: Ich hab dich auch lieb!
Ember: Wenn das geklärt ist, sollten wir uns mal wieder Sutella zuwenden. Oder wie seht ihr das?
Judai: Alrighty!
Ember: *verzieht das Gesicht* Das machst du nur, um mich zu ärgern, oder?
Judai: *grinst* Ich mag den Klang! Nun denn, dass Sutella zu wenig Gehirnzellen hat, um sich vor eventuellen Erdkönigreich-Plünderern zu verstecken, haben wir bereits festgestellt. Stattdessen rennt sie genau auf ein Licht zu.
Ember: Das muss Aangs Avatar-Zustand sein. Wird nicht explizit gesagt, aber ein anderes Aang-Licht im Lufttempel fällt mir nicht ein.
Kamina: *schüttelt den Kopf* Sutella wird immer antilligenter. Wenn Aang im Avatar-Zustand ist, kann sich außer Katara niemand nähern, ohne weggepustet zu werden. Und im Lufttempel, wo es an jeder Ecke meilenweit abwärts geht, kann weggepustet werden sehr tödlich enden.
Ruby: *maunzt empört*
Kamina: Ja, auch für Katzen, die immer auf den Pfoten landen!
Judai: Aber als Sutella ankommt, ist die Gefahr eh bereits gebannt. Sie sieht... *guckt in Embers Spitznamenliste* Katanne und Sokke und entscheidet, dass sie nicht gebraucht wird, also will sie sich wieder verdünnisieren. Aber Schmaang macht ihr einen Strich durch die Rechnung, es gibt ein tränenreiches Wiedersehen, dann spawnt Dante mal wieder, um mit Appanne zu spielen. Und man stellt sich vor.


" Sie haben mich aus dem Eisblock befreit! "
" Ah, dann verdanke ich es euch, dass ich endlich aufwachen konnte. "
" Aufwachen? ", fragte Katara.
" Diese verdammten Mönche haben meinen Körper und Geist gefrieren lassen! ", zickte ich mit erhobener Hand rum und brachte alle zum lachen, worauf auch ich lachte.
Ember: Guckt, wie lustig ich bin, mein Volk zu beleidigen! Einschließlich des Mönchs, über dessen Verlust Schmaang gerade in den Avatar-Zustand gehüpft ist!
Kamina: Wenn man ihr ihre Wut wenigstens abkaufen würde... Aber letzten Endes lacht sie selbst drüber. Ich meine, Ju lacht auch in den merkwürdigsten Situationen, aber man hört, wann es aufrichtig ist und wann Bewältigungsverhalten.
Judai: Unterstellen wir Sutella jetzt also Hysterie und Team Kaiserschmaang zu wenig soziale Kompetenz, um es zu merken?
Kamina: *hebt ratlos die Hände* Denke schon?
Ember: Jedenfalls will Schmaang sie mitnehmen, aber Sutella lehnt ab, weil sie bei Muzuko bleiben will. Ist ja antilligent, ne? Der beste Ort für einen vermeintlichen Wasserbändiger mit Verbindungen zum Avatar ist ein Kriegsschiff der Feuernation.
Judai: Sokke findet es auch nicht so feurig, dass diese fremde Person zu Muzuko gehört. Aber Sutella hat ja einen sehr guten Grund dafür!


" Weil sie mir geholfen haben. Ich will es wieder gut machen und folge euch dann, okay? ", gab ich lächelnd von mir.
" Du brauchst uns nicht zu folgen. Der folgt uns überall hin. Musst nur auf dem Schiff bleiben und fertig! ", warf Katara ein.
Judai: Hoh... Zumindest Katanne beweist ein gewisses Logikverständnis.
Kamina: Wie lange das wohl anhält?
Ember: Ungefähr bis dahin. Katara hätte noch eine Weile auf Sutella eingeredet, um sie davon abzuhalten, auf Muzukos Schiff zurückzukehren. Aber für Katanne ist das wieder zu weit gedacht.
Judai: *summt zustimmend* Es ist ein Trauerspiel. Aber der ultimative Beweis für ultimative Antilligenz muss erst noch erbracht werden, indem Sutella Team Schmaang die Richtung zeigt, wo Muzuko ist, und ihnen sagt, dass sie die umfliegen sollten. Aber...


" Japp Japp! ", sagte Aang und flog leider genau in die falsche Richtung. Dabei hab ich ihn doch gewarnt, oder nicht?



Ember: Das heißt 'Yip yip!'
Kamina: Ju, reichst du mir mal das Kissen?
Judai: Da liegen Lucky und Brownie und schlafen.
Kamina: Ah, Turtle Whiskers!
Judai: Weißt du, ich komme ohne Schreien aus. Dann schaffst du das bestimmt auch.
Ember: Und ohne Kissen wollen wir dich wirklich nicht schreien hören. Also, ich zumindest. Ich hänge an meinem Trommelfell.
Kamina: Ich hole es später nach. Jedenfalls wissen wir jetzt, warum Sutella mitmusste... Damit Schmaang die Welt nicht in den Untergang japp-jappt.
Judai: Nicht, dass Sutella ein tauglicher Avatar wäre... Toll, nu gibt es schon zwei davon und die Welt ist trotzdem dem Untergang geweiht!
Ember: 'Trotzdem'? Das heißt 'deswegen.'


" Sora, auf gehts! ", ich folgte ihnen und holte sie ein.
" Aang, falsche Richtung! ", schrie ich ihm zu, jedoch zu spät. Lachend flog er weiter und Zuko sah ihn. Ich hab mir fast selbst die Hand gegen die Stirn gedonnert, ließ es aber bleiben.
Ember: Gute Wahl. Sonst wäre die Badfic-Polizei gekommen und hätte dich wegen Heuchelei verhaftet. Dem Antrag auf Genehmigung des Facepalms kann nämlich nur stattgegeben werden, wenn ein Nachweis des Besitzes von mehr als hundert Gehirnzellen erbracht wird. Und das Ziel hast du vermutlich knapp verfehlt. Mit 98 fehlenden Zellen oder so.
Judai: Nicht einmal mit dem Namen ihres Haustiers kann sie konsistent bleiben. Sora heißt Himmel, oder?
Ember: *starrt Judai tödlich an* Du. Kannst. Kein. Japanisch. Halt dich dran!
Judai: Ich kann Katzenbabys beschwören, indem ich 'knuffig' sage. Dann kann ich auch Bemerkungen zu Namen machen.
Kamina: Ju-uuu!
???: *maunzt*
Judai: *stöhnt*
Ember: Hallo Blacky... *schnappt sich die neue Katze und setzt sie zu ihren Kameraden aufs Sparkle!Kissen* Was machen wir mit denen?
Kamina: Kann man die Beschwörung irgendwie rückgängig machen?
Ember: Vielleicht?
Judai: Hoffentlich!
Blacky: *ist mit seinem Platz sehr unzufrieden und nutzt die Ablenkung, um auf Embers Kopf zu klettern*
Ember: *seufzt resigniert* Weißt du, Blacky... Ich mag meine Hüte lieber mit Schirm. Schnurrhaare sind als Schattenspender eher ungeeignet.
Kamina&Judai: *brechen in Lachen aus*
Blacky: *miaut herrisch*
Judai: *wischt sich eine Lachträne aus dem Augenwinkel* Vielleicht gehen sie ja, wenn wir mit dem Kapitel fertig sind. Aber irgendwie werde ich die Kleinen doch vermissen.
Ember: Hmm... Irgendwie möchte ich einen Vampir-Charakter sehen, dessen Superpower es ist, Katzenbabys zu beschwören. *lässt ihren Blick zu Ruby wandern, die in Kaminas Schoß sitzt, stockt aber und zieht scharf die Luft ein* Oh mein Gott, Kami!
Kamina: *schreckt hoch* Was ist?
Judai: Deine Haare glitzern...
Kamina: Was? *zieht ihren Zopf vor ihr Gesicht* Ach herrje... *wendet sich an Judai* Sieht es sehr dämlich aus?
Judai: Äh... Ich denke, man kann sich dran gewöhnen?
Kamina: *schüttelt ihren Zopf und beobachtet mit Pokerface, wie Goldsternchen aus der Quaste rieseln* Meine Meinung zum Aang-Style hat sich soeben geändert. Hat jemand ein Rasiermesser dabei?
Ember: Ich hätte keine Vampire erwähnen dürfen... Okay Leute, nur noch ein paar Zeilen, dann teleportiere ich uns mit Autoren-Power aus dem Strahlungsradius der Mary-Sue-Mine!


Ich flog aufs Schiff zu und hielt neben Onkel. Ich soll ihn ja so nennen, trotzdem klingt es komisch...
Ember: Könnte unter Umständen daran liegen, dass außer Muzuko niemand auf dem Schiff ist, der Irosine mit Onkel anspricht. Na ja, theoretisch. Irgendein Lee tut es im nächsten Kapitel.
Judai: *lässt sich nach hinten fallen und reibt sich benebelt über das Gesicht* Okay, ich bin raus. Ich bin raus!
Lucky: *erwacht und stakst auf tollpatschigen Babypfötchen zu Judai, um auf dessen Bauch zu springen und sich dort wieder einzurollen*
Judai: *hebt den Kopf, um Lucky missbilligend anzustarren* Ich hab gesagt, ich bin raus!
Kamina: *kichert* Lucky ist wohl anderer Meinung!
Judai: *seufzt und verschränkt die Arme hinterm Kopf* Lies vor, Ember. Ich kann nicht mehr.


" Schießt! ", schrie Zuko und ein Feuerball schoss auf Aang zu. Jedoch wich der geschickt aus und flog lachend weiter.
Judai: Okay, Schmaang ist der mit der Hysterie, nicht Sutella. Der lacht die ganze Zeit, um sich davon abzulenken, dass er in einer Badfic ist.
Kamina: Vielleicht freut er sich auch einfach, wieder off-screen zu gehen. Muzuko jedenfalls schimpft und verschwindet ebenfalls, um sich eine Erholungspause zu gönnen.
Ember: Womit wir dann fertig wären. Hui, da haben wir ganz schön was geschafft! Würdest du deinen Freund von Lucky befreien, Kami? Ich möchte die vier nicht mitteleportieren, wenn wir der Sparkle-Strahlung entfliehen.
Kamina: Aber wir können sie doch nicht zurücklassen!
Ember: *pflückt Blacky aus ihren Haaren* Es sind Sparkle!Kätzchen, die kommen klar! Vermutlich sind sie nur hier, weil ihre Sue gerade keine Verwendung für sie hat. Die gehen einfach zurück zu wessen Sidekick auch immer sie sind.
Kamina: *setzt Lucky etwas enttäuscht auf das Sparkle!Kissen* Na dann... Tschüss, ihr Süßen!
Judai: *rappelt sich auf und legt einen Arm um Kaminas Hüfte* Was hältst du davon, wenn wir uns eine eigene Katze anschaffen, hmm?
Kamina: Ist schon okay. *küsst Judai flüchtig* Mit so etwas warten wir noch, bis Zuko mich nicht mehr alle zwei Tage ans Ende der Welt abkommandiert. *grinst* Oder willst du mal wieder mitkommen?
Judai: *zieht eine Grimasse* Nein danke. Der Trip zum Südpol hat meinen Reisebedarf für eine Weile gedeckt.
Kamina: Dachte ich mir.
Ember: *klappt ihren Laptop zusammen* Seid ihr dann soweit?
Kamina: *krault Ruby noch ein letztes Mal* Jupp. Je eher meine Haare zu glitzern aufhören, desto besser!
Ember: Gut, wo wollen wir denn hin?
Judai: Nach Kalai. Bitte!
Ember: *kräuselt unsicher die Lippen* Na gut. Ist nur fair, dass ich mal das Self-Insert-Dasein auschecke, nachdem ihr wegen mir der Sparkle-Strahlung ausgesetzt wart. *öffnet mit Hilfe von Autoren-Power ein Portal* Na dann, ab geht die Post!



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