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"I am just a normal girl..." - RAGE

Wie heißt dieses verheißende Meisterwerk denn?: I am just a normal girl...(gesperrt. Zum Glück Mit AVL freigegeben. Gelöscht worden)
Welches tolle Fandom?: Crappypasta
Die Autorin ist: The Snowqueen

Welchen tiefgründigen Plot bietet diese Geschichte?: Gar keinen. Die Vorgeschichte dient sowieso nur als Ausrede, damit der Charakter psycho ist, ohne negativ aufzufallen(, was er allerdings tut).
Und in dieser Folge: Ravepardy rennt in der Nacht herum, um eine Nachbarschaft zu schlachten. Danach geht sie nach einer verspäteten Charakterisierung ihrer Probleme zur Beerdigung ihrer Schwester und pennt.
Was kreucht und fleucht da herum?: Rave ist ein hirnloses Etwas mit psychopathischen Zügen, welche sich für voll raffiniert und geniun hält. Kurzum: Ein Charakter bestehend aus Antiqualitäten. NABF is'n Mobpfer, die nur "ausversehen" Leute tötet, aber sonst ganz normal wirkt. Liu ist heiß. Alle anderen Statisten, die Rave nicht mögen, sind doof und sollen gefälligst sterben gehen.
Ihre Familie wird erst jetzt als Problemfamilie beschrieben.
Was erwartet uns im Stil?: Sie durchbricht die vierte Wand und hat anscheinend keine Ahnung, wie Zeit. Absätze werden durch Sätze des letzten Absatzes eingeleitet.
Die typischsten RS/G-Fehler: Relativ ok, wird allerdings unterhaltsamer. Die Autorin neigt dazu, Wörtern einige Buchstaben zu tauschen oder wegzunehmen, was den Sinn entstellt. Der Schreibstil richtet sich nach Ravepardys Sprechweise.



Der erste Teil, wo Ravepardy über sich erzählt.
Der zweite Teil, indem sie mit ihrer Freundin im Bus lacht. Wie unnormal und abstrakt!
Der dritte Teil mit sehr kreativen Vekehrsunfällen, Jounalismus, der die BILD übertrifft und Geschwisterliebe.
Der vierte Teil, vollgesaut mit Ravepardys geistigem Gewichse.
Der fünfte Teil mit ganz viel Bluuuuut und Genialität.
Der sechste Teil mit dem Psychologen und LIU BLALOCK!!!!1!


Ich heiße euch herzlichst Willkommen zum vorletzten Teil dieser wundervoll-brutalen Fanfiktion.
Es wird wahrscheinlich eine Weile dauern, ehe ich dann auch den letzten Teil hochlade, da ich neben einem Review auch noch ein wenig die Pappen visualisieren will. Bis dahin könnt ihr ja die Teile hoch- und runterlesen, auf weitere IKN-Neuigkeiten warten oder - was vielleicht auch gesünder wäre - ein wenig Urlaub vom Internet nehmen.
Bevor ihr euch die bereitgestellten Kotztüten und in Flaschen gefüllte Hirnbleiche nehmt, schauen wir noch einmal zurück, was bisher passiert ist.

Unsere interessante, edgy Suetagonistin Raveparty (bürgerlich Sarah Auchkeinnachname) ist ein Mobbingopfer mit Freunden und lebt in einer Familie, die sie nicht leiden können, aber trotzdem in die familiäre Situation einbinden wollen. Aufgrund ihrer Vorliebe für Gruselgeschichten aus der Feder junger Autoren, auch genannt Creepypastas, und Horrorfilme redet sich Ravepardy zu jeder Gelegenheit ein, sie sei irre und sollte in eine Gummizelle gepackt werden, vor allem, wenn sie in der Öffentlicheit lacht.
Zusammen mit ihrer besten Freundin NABF (Namenlose Allerbeste Freundin, bürgerlich Jenny Keinnachname), ihrer Krähe TJ, zwei Randnotstopfen und fiktionalen Mördern stemmt sie sich gegen die böse Gesellschaft. Schließlich sterben auch durch Ravepardys Tun Menschen, weswegen sie sich für noch irrer und durchgeknallter hält, allerdings nicht für irre dämlich und durchgeknallt unvorsichtig.
Nachdem schließlich NABF aufgrund ihres Amoklaufes zum Psychologen musste, treffen die beiden Intelligenzverweigerer auf einen gewissen LIU BLALOCK, DER VOLL JEFF DER MÖRDERERS BRUDER TUTEN TUT und nach dem Besuch brennt auch dann schließlich die Praxis ab. Nun zerfällt für Ravepardy eine Welt, weil sie langsam merkt, wie unglaublich dämlich sie mördern tut.
Bisherige Opfer: Philippe (vor den Bus geschubst), Melanie (Überdosis Schlafmittel), Unbekannte Frau (umgemetzelt), Sekretär (umgemetzelt) und NABFs Sozialpädagoge (nur erstochen).

Kapitel 11: "
Harte Arbeit" beim Denken.

Ravepardy wacht auf und TJ versucht sich umzubringen, indem er mit dem Kopf gegen Raves Fenster schlägt. Unsere sympathische Protagonistin hat für ihn einen wundervollen Ratschlag <3
“Geh mal zu einem Seelenklempner.”
Ich wette, die werden TJ sehr gut verstehen. Umgeben von Idioten und Pappaufstellern. Na zum Glück muss Ravepardy ja nicht zum Psychologen, weil guckt den Titel an.
Es ist 2:07 Uhr in der Nacht und lässt ihn schließlich rein, indem sie ihr Fenster
éffnete und TJ so rettete. Dadurch donnert der Vogel dann rein und findet es scheiße von Rave.
Sie fragt ihn, was er denn um 2:07 Uhr will.

[Er zieht das Taschenmesser hervor]
“Ich soll morden gehen? Falls du es noch nicht mitbekommen hast, ich habe heute ein wildes Morgeng auf den Sekretär und Jennys Assistant social angesetzt, allerdings hat es sich selbst umgebracht.”
Sie stellt dann fest, dass sie den ganzen Tag lang geschlafen hat, dann gibt TJ Ravepardy zu verstehen, dass sie trotzdem gehen soll.
Ich seufzte da mir die Idee Serienkiller zu spielen mittlerweile nicht mehr extrem gefiel, sie kam mir sogar bescheuert vor.
Wahrscheinlich, weil das kein Spiel ist und du nicht mehr im Kindergarten bist.
Nicht dass ich es schlecht fand Leute umzubringen, nein, dies gefiel mir. Es ist scheißegal, ob ich fremden Leuten geliebte Menschen wegnehme oder ich allgemein kein logisch nachvollziehbarer Charakter mit einem interessanten IQ bin. Sondern mehr, dass ich mir Fragen stellte, was mit Jenny los war und das gerade alles den Bach runter ging. Einfach, dass ich dieses Doppelleben als Sarah und als Killer nicht auf die Reihe bekam.
Das ist, für Ravepardys Verhältnisse, kein unlogischer Gedankengang. Wenn wir kurzzeitig darüber hinwegsehen, dass sie eine unsympathische Kackbratze ist, dann ist es sogar ganz in Ordnung. Sie weiß, dass sie das nicht hinbekommt, neben einem normalen Leben ein zweites, weitaus gefährlicheres Leben zu führen und es jede Menge unbeantworteter Sachen gibt, die in Ravepardys Kopf herumwuseln. Ihre Freundin hat einen Amoklauf gestartet und dank den Ereignissen in der Praxis weiß sie nicht, wie es weitergehen soll.
Ich würde ja Ravepardy noch weiter loben wollen, weil ich als Verreisser ja kein Arsch bin und grundsätzlich alles destruktiv niedermachen will, allerdings hat das Plotbunny andere Sachen im Kopf.

Wieder krähte TJ, als würde er sagen wollen: “Das schaffst du schon, jetzt beweg deinen Arsch und geh jemanden umbringen, danach geht es dir besser. Dein Hosenstall ist schon wieder offen, kämm' dir die Haare, steck' dein Hemd in die Hose.



Sie geht zum Schrank.
Wie konnte ich mich nur von einem Vogel überreden lassen?
Madam Ravepardy merkt anscheinend, dass sie ein wenig unterbelichtet ist.
Sie sieht sich allgemein ja als unschuldig. Bei ihr sind alle anderen böse Arschlöcher, weil sie an Ravepardys Lage Schuld sind.
Sogar ein Vogel, der von ihr selbst als geistesschwach und suizidal abgestempelt wird. Kann es sein, dass die Gute einfach nur einen guten Dealer hat?
Sie zieht sich irgendein Zeug an, knurrt ihren Vogel an-
Der natürlich 100% Schuld daran ist, dass Ravepardy sich jetzt gezwungenermaßen umziehen und gegen ihren Willen und Gewissen Leute töten soll. Es ist ja nicht so, als sei das eine Krähe und sie eine starke, fast erwachsene junge Dame.
Noin, sie kann doch nicht einfach ihren aufgepimpten Birdy töten!

Sie steckt sich dann noch paar Federn ins Haar, bezeichnet sich als
Rambo-Krähe oder was? und düst dann, nachdem sie aus dem Haus geschlichen ist, mit dem Skateboard TJ hinterher.
Ich sage es dir doch. Unser Sonnenschein nimmt heimlich speziellen Stoff ein.

Sie kommen im nächsten Dorf an und Rave zweifelt. Allerdings ist es ihr dann doch egal und will einbrechen.

Jey! Die gläserne Terassentür stand auf Kipp. Wie behindert waren Menschen?
So behindert, wie die Autorin es will.
Natürlich steht überall, wo ihr pseudocooler, bescheuerter OC hineinwill, irgendetwas offen. Verandatür? Offen. Kellerfenster? Auf Kippe. Diese Terassentür? Auf Kippe.
Irgendwie kommt sie dann auch rein.
Die Fenster bei euch funktionieren doch so, dass man sie erst schließen muss, um sie zu öffnen. Ist das in Luxemburg anders?
Erneut überdenkt sie ihre Prioritäten:

Was würden nur andere Serienkiller zu mir sagen? Die würden mich doch auslachen!
Nicht nur die, Rave, nicht nur die.

Sie läuft durchs Haus, aber doch!

Ne… Dinkelberk! ich wollte wieder gehen. Ich hatte keine Lust Leute umzubringen, während sie es im Luftkissenflugzeug mit einem gewissen Flaganti trieben.
Natürlich. Das Einzige, was Rave noch ekelhafter findet als Leute ausweiden ist Sex.
Und ich dachte, diese offenkundige Abneigung und das Slut Shaming gegenüber der Sexualität ihrer Schwester sei rein aus misogyner Sichtweise, um sich selbst auf ein Podest zu heben.

TJ will, dass Rave da rein geht.

“Tu mir das nicht an!”, knurrte ich, doch wieder nickte er nur. Ich verdrehte die Augen. “Ok, dann eben.”
Tatsächlich macht der Rabe nichts außer gestikulieren. Das interpretiert Ravepardy und weint dann herum, dass sie gegen ihren Willen jemanden umbringen soll. Was das über ihren geistigen Zustand und ihre Intelligenz aussagt, könnt ihr euch sehr wohl selbst denken.


Rave überlegt, ob sie vielleicht dezent oder
Wie ein Panzer rein? will, denn sie ist eigentlich in der Lage, sich zu einem Panzer aufzublähen(?), entschließt sich allerdings zum "Tür auftreten", weil sie nicht genug Kraft für den Kool Aid Man-Move hat.
Frau schreit und ominöser Kerl, bei der Rave vier Synonyme aneinanderreiht, weil das jetzt auch voll wichtig is', ob die Frau eine Prostituierte oder nur verheiratet ist, stürzt sich auf Ravepardy.

Jeder denkt, da er größer und stärker war als ich, könnte er mich besiegen. Da lag man mit Kurt flasch betrunken auf dem Sofa, denn dies erwartete er (die Badficversion von Kurt Flasch) auch. Ich hatte den Vorteil, ich war kleiner als er, flinker und so mit auch wendiger. Ich war überhaupt nicht arrogant und ziehe mir dies auch nicht aus dem Arsch. Ganz davon abgesehen dass ich ein Messer hatte und die Kampfkunst des Kickboxens beherrschte, allerdings die Reflexe dafür nicht hatte und ich mir Videos dazu angeschaut habe, wie man Straßenkämpfe führt.
Jaja, jetzt kommt Superrave mit ihren Kickboxen und hält sich für mighty. Als ob die übliche, stereotype Pappe und die fehlende Umgebung nicht schon schlimm genug wären.

Es folgt eine unspektakuläre Kampfszene, die zu Gunsten Ravepardys ausfällt, indem sie ihm mit dem Messer die Halsschagader durchtrennt. Dann fängt Rave an, irre zu lachen und die Frau wimmert auf dem Bett.

“Was?”, fuhr ich sie an und musste lachen, da sie einfach so erbärmlich rüber kam.
Aber nicht Ravepardy. Ravepardy ist so cool und wow und edgy und awesome. Jeder will wie die tolle Ravepardy sein.

Ich hab das Bild auf Instagram gefunden. Ich denke, es fasst alle blöden Psychopathen-Self Inserts sehr gut zusammen.

Die Frau drückt sich vor Angst an die Wand.

Dumme Kuh, anstelle weg zu rennen. Nein, sie bleib noch schön hier.
Und was dann? Vielleicht wird sie ja von der kleinen und wendigen Ravepardy mitten im Lauf abgestochen, hihi <3
Raveparty, weil sie cool und edgy ist, fragt sie, warum sie sich wie das Stück Pappe, wie die Autorin sich das auch gedacht hat, verhält und legt eigentlich die Intention offen, dass sie eine sadistische Arschlochkackbratze ist, weil es "langweilig" wäre, wenn sie einfach nur an der Wand herumkauert.
Die Frau fragt, ob das versteckte Kamera sei (I shit you not) und Ravepardy kichert blöde.

“Ich werd dich jetzt aufschlitzen wie ein Schwein… und dann ramm ich dir deine Eingeweide so tief in den Arsch, dass du sie wieder auskotzt.” Das wollte ich schon immer zu jemandem sagen! So unlogisch und pseudopsycho <3
Ja. ich hoffe, das sagt jemand zu dir, bevor du stirbst.

Sie ritzt der Frau eine Feder ins Handgelenk und fühlt sich immer noch verarscht, weil sie außer panisch sein nichts macht. Na zum Glück sind alle Menschen gleich und jeder fängt bei einer potentiellen Gefahrensituation an, durch die Luft zu schweben und "How it is (wap bap)" zu singen.
Und ich wette mit euch, dass Ravepardy in all ihrer Psychopathie und Pseudocoolness wahrscheinlich dann vor ihrem Tod ein bisschen in Panik gerät und den Mörder patzig ins Gesicht rotzt.

Jedenfalls schleift sie die Frau an den Haaren zu Boden (wer weiß, vielleicht ist Ravepardy auch in einer Parallelwelt Angels Mutter?) und schlitzt sie auf. Dann geht sie zum Fenster, umwickelt den Fenstergriff mit dem Darm und lässt sie dann draußen herumbaumeln. So wow, much cool, very edgy <3
Dann sinniert sie (mal wieder) darüber, warum Leute an ihren Gedärmen kopfüber baumeln und dann kommt TJ angeflogen, der (mal wieder) Augen frisst. Nichts Neues im Wosten.

Ok, ich glaube ich bin definitiv psychich gestört. Und... Ich guck zu viele Horror-Filme und lese definitiv zu viel Creepypasta.

Autorin, bitte, falls du das lesen solltest: Das ist kein logisches Argument. Ich denke, du kennst die Killerspiel-Debatte. Vielleicht sogar die über Homosexualität. Es hat nichts mit dem Medium zutun, dass ein Mensch plötzlich anfängt, psychische Störungen zu entwickeln. Ich denke nicht, dass du mit solchen Leuten in eine Schublade gestopft werden willst. Hör auf damit.
Ravepardy ist doch sowieso psychopathisch veranlagt, da braucht sie das nicht auf die Creepypastas schieben.
Obwohl, an sich ist es ja IC für sie, weil sie schon wieder ihre Schuld auf Andere oder etwas Anderes abwälzt.
Das ja, aber der Punkt "Möh, ich lese zu viele Gruselgeschichten und sehe zu viele Horrorfilme, da brauch' ich mich doch nicht wundern, dass ich Menschen mördern muss" wird so oft erwähnt, dass es für mich langsam bedenklich wird.


Apropro Creepypasta. Ich war noch immer fest davon überzeugt, dass ich da in der Seuchengrube Praxies, meine innere Göttin, ein paar Fleckenzwerge, einige Sues und Liu Blalock gesehen hab.
Nein, ich habe da nichts dumm geschnitten. Die denkt tatsächlich plötzlich wieder an ihren Sieg gegenüber Jenny, weil da Lilu Blabla war. Und dank Lilu Blabla schweift sie gedanklich zu NABF, die sie schon wieder vergessen hatte und will ihr später simsen. Die Sache ist dann wieder abgehakt und sie überlegt, was sie mit dem Kerl anstellen will, nachdem sie die blöde Feder eingeritzt hatte.
Ich sah an die Decke. Na toll, die Spoten greifen an. Sie sahen mich an und fielen herunter.
"Was zum...?", sagte ich und besah mir die Spoten an. Diese waren 1,30m große, in regenbogenfarben gekleidete Mensch-Smartphone-Hybride, welche mit einem undefinierbaren Gesichtsausdruck durch die Gegend tänzelten.
"Du hast für die nächste Woche die einmalige Chance, deine große Liebe zu treffen", säuselte der erste Spote, während der Zweite den Satz vollendete: "Schicke diese Nachricht in zwei Minuten an 250 Freunde." Was? 250? In zwei Minuten? Ich wollte gerade sprechen, doch ein dritter Spote unterbracht mich düster: "Sonst wird Pest und Cholera deine Familie töten und du bekommst beim nächsten Händchenhalten AIDS!"
Bevor ich mich beschweren konnte, warfen alle drei Spoten ein Kinder Überraschungs-Ei zu Boden, welches zerbarst und eine Wolke aus Relaxo-förmigen Glitzerpartikeln entstehen ließ.
"Was zum Teufel?", flüsterte ich, während ich die Fußabdrücke, die durch die mit Matsch bedeckten Füße der Spoten enstanden sind, betrachtete.

Ravepardy überlegt, wie sie ihn am besten aufhängt, weil sie ihn nicht liegen lassen will.

An die Wand nageln? Ne, damit würdest du Laughing Jack nach machen. Ich bin aber keine Nachahmerin.
Schließlich muss Ravepardy als professioneller Killer einen eigenen Stil haben. Wie sollen bloß die ganzen fiktiven Mörder denn sie lieben und heiraten, wenn sie nicht genius und kreatief ist?

Sie hat ein Gehirnkind.

Sie war vielleicht etwas kindisch… aber ganz ehrlich, sie war lustig. Also für mich. Ihr könnt das ruhig ekelhaft finden, stört mich doch nicht! Und wenn die Fanfaren des kleinen Teichmolches die Leichenstarre ankündigte, darf ich bis morgen dann im McDonalds bleiben. Ich wollte unbedingt eine 24h Challenge machen, so wie ich das bei den deutschen YouTube-Stars gesehen hatte. ApoRed und Leon Macherie. Allerdings wartete ich zu lange, bis schließlich meine Periode einsetzte.
Whut?
Sie will also warten, bis die Leichenstarre einsetzt?
Es ist wahrscheinlich 2:30 Uhr in der Früh.
Eine vollständige Totenstarre braucht je nach Faktoren 6-8 Stunden.
Somit säße Rave bis 8:30 Uhr, wenn wir vom Minimum ausgehen. Das fällt auf. Zuhause, wie auch in der Nachbarschaft, weil das intelligente Kind ja unbedingt ein "Bitte nicht stören"-Schild in Form einer Leiche aus dem Fenster baumeln lässt. Blöderweise wäre das der Polizei egal.

Ich setzte die Arme des Mannes in eine nicht näher beschriebene Position mit den Koordinaten x=2, y=40 und z=-187, als würde er versuchen einen Vogel nach und nach zu erwürgen und schließlich einen Matschkuchen machen, die Beine winkelte ich mit 153° etwas an. Jetzt sah er aus wie ein riesiger nackter menschenänlicher Vogel, welcher versuchte, Gitarre und Minecraft gleichzeitig zu spielen! Nicht gerade die beste Idee, aber immerhin! Is' wie mit Hausaufgaben: Solange sie nicht bewertet werden, ist es egal, wie gut du sie gelöst hast!

TJ kommt wieder angeflattert und glotzt den Mann an, was Rave mit Kritik übersetzt.

Aber er sagte nichts, sondern flog raus.
Zeisora, klingt denn meine Drogen-Theorie so abwegig? Sie redet mit einem Raben und stellt fest, dass er nichts sagt.
Wir wollen ihr doch nicht so etwas unterstellen. Also wirklich c:
Fräulein Pardy geht dann aus dem Haus und fährt, weil ihr Feinripp durch das Töten anscheinend feucht wird, nicht nach Hause, sondern zum nächsten Haus. Dort lässt sie wieder ihre Gedanken schweifen.

Immer wurde mir gesagt, ich wäre nichts, ich könnte nichts, ich wäre psychopathisch, ich würde die Schuld immer auf andere zuweisen und bla bla bla. Und jetzt? Ich brachte Leute um, eiskalt. Sie hatten Angst vor mir. Ich hatte etwas erreicht, auch wenn es nicht gut gesehen war.
Gamer nennen es Troll-Archievement.
Zudem kannst du dich freuen, Rave! Unter der v_m-Community bist du zu einem Symbol geworden!
Sie stellt fest, dass es das Einzige sei, worin sie gut ist und ich muss Rave gleich mit dem Abrisshammer niederknüppeln und ihr nahelegen, dass sie eigentlich nur einen Haufen Pappaufsteller in einer leeren, unlogischen Welt zerfetzt.


Im Laufe dieser Nacht, ließen glaube ich mehr Menschen ihr Leben, als bei der Massenpanik der Love-Parade.
(; ̄Д ̄)
┐( ̄ー ̄)┌
Die Todeszahl von der Massenpanik der Love-Parade 2010 betrug 21. Ravepardy will mir jetzt nicht sagen, sie hat in all ihrer Durchgeknalltheit und Irrationalität über 21 Menschen niedergemetzelt.
Rave erzählt stolz, dass sie öfter eingebrochen ist und dass sie die Leute, je nach Gewicht, "hergerichtet" hatte wie das Paar zuvor. Es wird bestimmt nicht auffallen, wenn der Ort einen Haufen toter, an ihren Gedärmen aufgehangener Menschen aus dem Fenster hängen. 

Aber die Kinder ließ ich in ruh… na ja… Kinder.
Ja, Zug abgefahren, Rave. Du kannst nichts mehr retten.
Das klingt jetzt sehr nüchtern und vielleicht auch eiskalt, allerdings kann ich es nicht anders ausdrücken: Mir wäre es zu dem Zeitpunkt egal gewesen, ob sie jetzt die Kinder umgebracht hätte oder nicht. Ich glaube sogar, das wäre das beste gewesen.
Es würde vielleicht einen Unterschied machen, ob Ravepardy sie munter an ihren Innereien aufgehangen oder künstlerisch verunstaltet hat oder sie kurz mit einem Schnitt durch die Kehle im Bett liegen lässt. Doch bedauerlicherweise versucht Ravepardy sich nett, gütig und kinderfreundlich darzustellen, indem sie die Kinder verschont. Das mag Laien überzeugen, dass Ravepardy doch in ihrer Unsympathie und Psychopathie eine freundliche, bedachte Seele ist, allerdings kann das Ergebnis davon sogar schrecklicher sein als ein Kindesmord.
Stellen wir uns doch einfach mal vor: Zwei kleine Geschwister wachen fröhlich auf, sind es gewohnt, ihre Eltern früh im Bett zu überraschen und dann sehen sie die Leichen ihrer Eltern. Blutverschmiert, massakriert und in demütigender Stellung, vielleicht sogar nackt. Die Kinder sind dann Waise. Sie behalten dieses Bild ihrer toten, brutal ermordeten Eltern im Kopf. Das kann später zu einigen psychischen Krankheiten führen, vielleicht sogar zu Suizid. Daran denkt Ravepardy nicht einmal. Das ist ihr scheißegal, wie alt die Kinder sind (außer dem Fünfzehnjährigen, von dem sie gleich erzählt). Ich hoffe, dass es irgendwann eine "Ravepardy vs. XY"-Fic gibt, in der ein Kind einige Jahre nach dem Tod der Eltern Rave ausfindig macht und Selbstjustiz walten lässt.

Wie bereits erwähnt hat Rave einen Fünfzehnjährigen umgebracht.

Ich glaube, ich kannte ihn sogar. Ja, er war immer bei mir im Kino mit Esteban im Schülerbus, war einer dieser Vollpfosten, die Mädchen verarschten und Andere, wie mich, mich und mich gerne runter machte. Hatte der Welt also jetzt einen Gefallen getan.
Somit steigt die Zahl der Personen, deren Tod sie als verdient bezeichnet, auf drei.
Von einer unbestimmten Anzahl über 21 ist das wirklich traurig.  Dabei hätte Rave bisschen Potential gehabt. Aber NEIN, sie muss ja random Leute töten, weil töten lustig ist und sie sich so wundervoll selbst rubbeln und loben kann. Wo wären wir denn, wenn Ravepardy aus Rache einige Leute tötet oder vielleicht irgendein anderes tolles Motiv bekäme? Sicher nicht in Edgystan, kleines Dorf in Badfic!Luxemburg!
Fräulein Pardy findet das Ganze sehr amüsant, womit eine von drei Personen zufrieden ist, und findet, dass TJ dann unbedingt Diät machen sollte.
Sie infodumpt dann, dass es dämmert und sie sich geil findet. Dann geht sie nach Hause, denkt endlich mal daran, dass man sich vor dem Umziehen waschen sollte und geht dann ins Bett. Sie schläft ein, bevor sie NABF überhaupt simsen kann.


Matthew?
Ja?
Müssen wir wirklich das nächste Kapitel machen?
Ich hätte nichts dagegen. Allerdings will ich dich hinweisen, dass du unbedingt drei Kapitel bearbeiten wolltest. Es ist deine Entscheidung und das weißt du.
Ja, ich weiß.
Zeisora seufzt und holt das nächste Kapitel hervor.


Kapitel 12: "Raven" späte Charakterisierungen.

Fräulein Pardy wird unsanft von ihrer Mutter aus dem Schlaf geschrien und daran erinnert, dass der Tod ihrer Schwester Melanin so schwerwiegend ist, dass Ravepardy für ihre Familie da sein und nicht immer sich abgrenzend von ihrer Familie verhalten soll.
Sie reagiert mit der Frage, welche Familie ihre Mutter denn meinte und wird geohrfeigt. Daraufhin wird sie patzig und wiederholt die Frage.

„Ich hab keine Familie. Mein Vater lässt sich nicht blicken, den ich auch nicht besuchen will, weil Keks. Meine Schwester, die ist ja nun tot und es kratzt mich wenig. Mein Bruder kann mich mal am Arsch lecken. Für dich bin ich nur das unperfekte Kind, was Aschenputtel spielen soll. Aber damit wir nach außen hin normal wirken sollen, hast du meinen Stiefvater geheiratet. Gib es zu, wir sind eine verkorkste Familie. Man kann uns nicht mal als Familie bezeichnen. Ich kann es kaum erwarten, denn Tag an dem ich Volljährig werde und endlich ausziehen kann. Ich zähl jetzt schon den Countdown und weißt du was? Ich freu mich schon riesig!“
Sie wird für die Aussage erneut geohrfeigt.
Es wirft Fragen auf: Was ist Ravepardys Familie überhaupt? Warum nimmt sie nicht Kontakt mit ihrem Vater auf, wenn sie ihn unbedingt treffen will? Warum sollte sie ihrer Familie vorwerfen, dass sie sich nicht für sie interessieren, wenn es ihr egal ist, was mit ihren Geschwistern passiert? Und warum haut Ravepardy dann nicht einfach ab, anstatt dieses Dramalama zu schieben?

Ravepardy rotzt ihr erneut vor, dass sie sich ja soooo abgeschieden und belanglos fühlt und ihre Mutter damit kontert, dass sie ohne ihre Familie ein Nichts wäre. Danach fotzt sie Rave an, dass heute die Beerdigung ihrer Schwester ist und sie sich anziehen soll. Daraufhin fragt sie, ob sie denn unbedingt mit muss und ihre Mutter wird wütend.

Als ich frisch geduscht im Bademantel zurück kam, fand ich meinen Stiefvater vor, wie er mir gerade Laptop, wie einen Computer anschaltete und mir mein Paintprogramm wegnahm. „Was machst du?“, schrie ich ihn an. „So redest du nicht mit deiner Mutter!“, knurrte er und riss brutal den Schirm vom PC von der Box, dass die Kabel durchfuhren.
Oh, endlich denkt mal jemand daran, ihre Gerätschaften wegzunehmen.
Sie schlägt wutentbrannt ihren Stiefvater, welcher darauf mit einem Schlag erwidert, der sie aufs Bett befördert.

Und jetzt, nach 11 Kapiteln ohne Gründe, warum ihr Stiefvater ein Arsch ist. Unkommentiert.
„Du Fräulein, lernst gefälligst, mehr Respekt vor anderen Leuten zu haben. Vor allem Leuten, die über dir stehen, denn du bist so klein, kleiner als eine Ameise. Du kannst nichts, außer auf diesen blöden PC rumhängen. Warte, noch nicht einmal das kannst du, ständig ist irgendein Virus drauf. Du kannst nichts. Du hast noch nicht einmal anständige Schulnoten, du hast keine Zukunfstchancen. Du bist nichts! Du kannst nichts, du bist nichts und du hast nichts. Nichts außer dieser Familie!“
[Rave weint fast und hasst ihre Familie]
Ich wollte ihn anschreien, aber ich wurde bereits einmal von ihm verprügelt, noch einmal wollte ich das nicht.
Das wäre bereits ein Grund, den du im ersten Kapitel erwähnen solltest. Das er dich psychisch niedermacht und dein Selbstwertgefühl zerstört, indem er dir solche Sachen sagt (und nicht, wie du angegeben hattest, dass du fett seist). Oder gar gewaltätig wird.
Wenn er wirklich die ganzen fünf Jahre so drauf war, dann hättest du schon längst etwas unternehmen sollen. Ich weiß aus Erfahrung: Warten und hoffen, dass es besser wird, bringt selten etwas. Und gerade dir traue ich zu, dass du auf das glänzende Familienbild scheißt und einfach abhaust oder Hilfe suchst. Du hast dir die Haare angezündet, dich geprügelt und sogar Leute umgebracht. Was hätte es dir geschadet, wenn du mit deinen familiären Problemen an eine Beratungsstelle gegangen und dann in ein Heim untergekommen wärst? Gerade im 21. Jahrhundert ist die Pädagogik so weit fortgeschritten.


Wisst ihr, dass ist eine der Stellen, an denen man sogar erkennt, dass Ravepardy vielleicht sogar in einer gewissen Ohnmachtssituation ist. Hätte die Autorin vielleicht eher diese Abneigung und die tatsächlichen Aktionen des Stiefvaters früher gezeigt, dann hätte man Ravepardy wahrscheinlich besser verstanden und in gewisser Weise sogar Mitleid gehabt. Gerade Leute, die solche (Stief-)Eltern besitzen, können nachvollziehen, in was für einer Situation sie steckt und sich sogar mit ihr identifiziert.
Es ist schade, dass das erst so spät kommt.

Ravepardy flucht in ihrem Kopf weiter und sieht am Boden zerstört an, wie ihre Gerätschaften samt Eltern den Raum verlassen. Sie glotzt sich dann im Spiegel an.

Ein Mädchen, 17 Jahre alt. Mehr nicht. Irgendein Mädchen. Was war an ihr besonders? Nichts.
Und auch das wäre gar nicht so schlecht gekommen, hätte die Autorin das früher eingebaut. Gerade dass Ravepardy nicht nur ein egozentrisches, psychopathisches Arschloch ist, sondern auch noch an einem geringen Selbstwert leidet.

Sie sucht ein Kleid und infodumpt, dass sie dank ihres schwarzen Kleidungsstils nur schwarze Kleider hat. Sie nimmt irgendeins mit einem
Petty-Code-Effekt. Es sah nebenbei etwas wie ein Mantel aus, aber eigentlich war es eine riesige Schlüpfer mit eingebauten Regenschirm.
Sie zieht sich noch mehr Krams an, in einer Klammer wurde ein Link hingekotzt und sie schminkt sich. Blablabla.
Fräulein Pardy steckt ihr Mobiltelefon in den BH und war froh, dass ihr Stiefvater es nicht wegnehmen wollte, revidiert diese Aussage allerdings und erzählt ihm, es sei geklaut worden. Da sie sich verspäten, verschiebt Mutter Pardy das Gespräch auf später und sie setzen sih in den Wagen. Bruder Ahorn hebt ihren Rock hoch und lacht sie wegen der Unterwäsche aus, wofür er dann für die Aktion geschlagen wird.

Obwohl, ich müsste es mittlerweile gewohnt sein.
Nein, diese Art von Geschwisterbeziehung ist ungesund. Nimm dein Hirn endlich zusammen.

„SARAH!“, schrie meine Mutter. „Was?“, schrie ich zurück. „MAMA!“, heulte mein Bruder los. Ich erwähnte noch mal, er ist 13 Jahre alt. „Er hat mir mit Absicht unter den Rock geguckt!“, zischte ich. „Lass ihn!“, knurrte meine Mutter und setzte sich in den Wagen.
("„Sie können sich benehmen, manchmal sind sie erwachsener als du.“" Kapitel 5, Verrissteil 4)
Ich konnte es nicht fassen!
Die werte Zeisora und ich im Übrigen auch nicht. Matthew erhebt sich angewidert vom Stuhl und durchquert den Raum zur Tür.
Geh dich beruhigen, Matt, wir sehen uns im nächsten Kapitel.
Ach,  das meinte die Autorin also mit "Mein Bruder wurde zu einem richtigen Macho". Zudem war Ahorn im ersten Kapitel noch 12. Hatte der zwischendurch Geburtstag?
Es folgt eine weitere Szene, bei der Ahorn heult, dass die pöhse, pöhse Ravepardy ihm den Stinkefinger gezeigt hatte. Dann lästern alle fett über sie ab, während Rave von ihrem Bruder betatscht wird.

Zeisora starrt einige Minuten kommentarlos durch den Raum. Sie nahm einen Schluck aus ihrer Zitronen-Eistee-Flasche, ehe sie sich wieder auf den Text konzentrierte und frustriert auf den Tasten herumhämmert.
Ich bin fassungslos. Ernsthaft.
Da dachte ich noch, dass der Stiefvater das einzige Problem gewesen wäre, dann kommt die Autorin gegen Ende auch noch mit so etwas. Nein, da muss der Bruder auch noch Inzestvibes von sich geben, die vorher nicht beschrieben worden sind. Nein, da muss die Mutter sich tatsächlich einmal so benehmen, wie es Ravepardy hinstellt und sich einen scheiß um ihre älteste Tochter kümmern. Und allgemein ist das alles ok, dass alle schlecht über Ravepardy reden, weil sie ist ja scheiße.
Am schlimmsten ist es dann auch noch, dass Ravepardy sich anscheinend wie ein passiver, nasser Sack verhält, statt das großmäulige, schamlose Etwas in ihr einmal zu erwecken, damit sie ihren Arsch hochkriegt, um herauszukommen. "Och, ich zähl schon die Tag, wenn ich endlich erwachsen bin" my ass. Du wirst niedergemacht, sexuell belästigt und der Person, die sich eigentlich dafür interessieren sollte, ist es scheißegal. Stattdessen hockst du da, heulst und heulst und heulst, wie scheiße doch alles sei und wartest anscheinend darauf, dass irgendwann der Bulldozer Gottes auf die Erde plumst und deine Familie so lange überfährt, bis sie merken, was sie da machen. Nein, das würde ja den Plot nehmen. Nein, das würde ja keinen trifftigen Grund geben, um sinnlos zu morden. Ravepardy als unabhängiges, schlagkräftiges Mädchen mit "Leck mich doch am Arsch"-Attitüde funktioniert natürlich dann nicht, wenn sie zu Hause ist.
Die Autorin macht mit dieser verspäteten Charakterisierung aller Charaktere die Geschichte und Ravepardy schlechter, als sie es sein müsste.

Sie hören dann Radio, in der vom Serienmord und dem Vorfall in der Praxis berichtet wird.

Die Polizei bittet sie um Informationen, falls sie etwas gesehen haben und hält sie weiter über dem Laufendem im Raven-Fall.
Doch nicht in dieser leeren, mit Plotconvenience gefüllten Welt, Radionachrichtensprecher! XD

Raven-Fall? Raven? (Und da habt ihr auch endlich den Grund, warum Ravepardy Ravepardy heißt :D) Hat die Polizei und die Presse mir diesen Namen gegeben? Ne, das waren die Leute, die die Glückskekssprüche immer eintippen! Raven? Mhm… Raven… Ok....Raven....Naja.....Raven.....Vielleicht....Raven....Käsekuchen....Raven, vielleicht konnte meine Familie nicht einfach so sterben. Vielleicht konnte ich da ja nicht viel machen. Aber vielleicht konnte Raven es ja?
Du bist Raven, du grenzdebile Doppeldumpfbacke.



Kapitel 13: "Tick Tack Tick Tack..."
Das beruhigende Ticken der Kapitelüberschrift überfüllt dich mit Entschlossenheit!


Es war schon möglich, dass ich ein krankes Staubfluselchen durch die Gegend werfen würde und dabei die Vase traf welche zerbrach, da sie ein blödes Miststück war, wie meine Familie oft zu sagen scheint, während sie ein hartgekochtes Ei pflegten, aber ich konnte mich einfach nicht zusammen mit Esteban im Schülerbus vertragen und einige gute Noten reissen, da er gut in Physik war und grinste bei der Beerdigung wie ein Honigkuchenpferd.
Kosaken, hey hey hey, hebt die Gläser. Auf dein Wohl Bruder, hey Bruder, hoooooooooo!
Zeisora, Liebes, beruhige dich. Im Gegensatz zu "Ich bin voll die Mörderin" und "Ups, vielleicht war das doch keine gute Idee" kam das erst zum zweiten Mal.
Matt, das ist keine Beruhigung!
Doch, du denkst nur nicht positiv genug.
Matthew!
Im Gegensatz zu den folgenden Sätzen, in denen sie die Trauerfeier langweilig findet, lieber an den Familienmord denkt und ob Gummizellen doch gemütlich sein könnten, ist das schon eine positiv interpretierbare Aussage. Man kann sich doch glücklich schätzen, dass sie nicht wieder über suizidale Teenager sinniert.
Es ist schon schlimm genug.
Dessen bin ich mir durchaus bewusst, aber gerade durch diesen Haufen muffelnden Schrott sollte man doch auf die kleinen Dinge achten.
Zeisora seufzt erneut. Wenn du meinst.

Unsere sympathische Suetagonistin soll dann irgendwas zu ihrer Schwester sagen und macht sich mit
“Grüß den Teufel von mir du Miststück, denn eines Tages werde ich auch da sein.” noch sympathischer. Sie vergleicht die Situation mit einem Drama-Live-Films und erinnert sich erneut, dass sie immer noch keinen Schimmer hat, was mit NABF nun ist.
Sie findet die ganze Beerdigung immer noch langweilig, ihre Mutter und ihr Bruder weinen und sie fragt dann, wann es wieder in die Schule geht, wobei diese Information - nämlich morgen - sie missstimmt, weil sie da ja nicht in der Nacht keine unschuldigen Leute umbringen kann.
Und jetzt alle zusammen Mitleid haben, ja?
Bereit?
AAAAAAAW :(


Ich war wirklich krank, aber hey? Jeder sein Hobby.
Same here. Wenn ich hobbymäßig irgendwo einbreche und die Haustiere anderer Leute töte, weil ich das geil finde, wäre das zwar krank, aber mein Hobby. Dieses Argument überwindet alle moralischen und gesetzlichen Grenzen. Ich wette, du fändest das dufte, wenn ich TJ den Hals umdrehe.
Ich würde es nicht unbedingt krank nennen. Eventuell orientierungslos und sadistisch.
Matthew.
Ich bin mir bewusst, dass eure Welt in der Hinsicht weiterentwickelter ist als meine.


Sowie ein riesiger lila-grünfarbener Dino namens Barnie tanzend, so elegant war ich auch, eine Ausrede für dieses Kunstwerk hatte ich: Es gab zu viele Menschen auf der Welt, ich räume nur ein bisschen auf, so wie ich mein Zimmer.

Ravepardy findet sich erneut gestört, erzählt uns wieder, dass ihr das voll Spaß macht und sie versucht NABF anzurufen und zu simsen. Nach diesen erfolglosen Versuchen klingelt es an der Tür, sie denkt, es sei NABF und macht sie auf.
Fuck! Die Bullen! Sie haben mich! Es ist aus!
Jetzt tut mir die arme Fräulein Pardy leid. Dabei war sie doch so vorsichtig und vorausschauend, als sie beim Töten einer ganzen Nachbarschaft ihre DNS so dezent und präventiv verteilt hat. Wie konnte denn die Polizei nur Verdacht schöpfen, geschweige denn sogar die arme Fräulein Pardy ausfindig machen können?
Die Polizisten wollen mit Ravepardy allein sprechen, weswegen Raves Mutter, welche dann kurz erscheint sich wieder trollt und Ravepardy ringt um Ruhe.

“Wir wollen mit dir über Jenny reden.”
...
.....
.......
.........AAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAH!


DAS IST DOCH ALLES BULLSHIT! DIESE FANFIKTION! DIESE CHARAKTERE! DIESE LOGIK! ALLES!
Zeisora beißt an der Tischkante fest, während Matthew, der den Ausbruch förmlich riechen konnte, sich die Ohren zuhielt. Erst nachdem sie ihre Stimme senkte und somit auch sein Risiko, kurzzeitig zu ertauben, löste er ihre Biss und zog sie aus dem Raum heraus. Nach einer Beruhigungsspritze ertönte eine Weile lang gar kein Laut mehr, ehe sich Matthew allein vor dem Laptop setzt und die restlichen dreieinhalb Absätze skeptisch ansah.


Protagonistin von und zu Pardy ist erleichtert und schockiert zugleich, weil sie nach NABF suchen. Sie versucht mittels Schauspieltalente die Situation zu meistern und fragt besorgt, ob jene etwas über NABFs Aufenthalt wüssten.
Danach folgt ein Gespräch, dass unsere freundliche Ravepardy gefragt wird, ob ihr denn irgendwas aufgefallen sei und was sie gemacht habe, da sie wissen, dass Ravepardy dabei war. Dann fragen sie nach dem Herrn Blalock.

Oh fuck! Sie kannten ihn!
Ravepardy verneint, was ich für dezent unüberlegt halte und sie erzählt dann der Polizei, dass sie kein Lebenszeichen von der Namenlosen allerbesten Freundin erhalten hatte. Danach ziehen die Polizisten wieder weiter und sie geht, unter dem Infodump, dass sie die Polizei hasse und ihre Mutter nicht viel von ihrer Freundin hält, in ihr Zimmer.

Ich hatte echt kein Bock mehr auf das eitergelbe Poster von Justin Bieber, obwohl es alles war, was mir neben meiner Krähe blieb. Konnte nicht einfach ein Wunder passieren?
Das sie sinnfrei irgendwelche Leute in einer Nacht tötet, ist ok. Aber bei ihrer Familie stellt sie sich an wie eine Schildkröte, die man auf den Rücken gedreht hatte. Sie möglicherweise auch alle nach und nach vergiften oder unter einem Vorwand, sie habe aus ihrem Verhalten gelernt und wolle nun zeigen, sie sei erwachsen und respektvoll, mit Schlafmittel berauschen, um sie dann ganz einfach umzubringen. Darauf kommt sie nicht. Ihr geringer IQ erlaubt dies einfach nicht.
Auf Kommando vibrierte mein Handy. Eine SMS von einer nicht angegebenen Nummer: “Bring sie doch einfach alle um! Du bringst doch sonst auch zum Spass um! ;-P” WTF, dachte ich mir nur und legte das Handy weg.
Sie reagiert darauf, indem sie einfach, wie eigentlich immer, sich schlafen legt. Das ihr jemand anonym schreibt, er wüsste, dass sie Leute ermordet, ist anscheinend zu uninteressant oder langweilig, als das sie sich um ihre Zukunft kümmern will.
Fräulein Pardy beendet das Kapitel galant mit dem Gedanken, wie sie denn ihre Familie umbringen könnte.

Ich werde es ihr gleichtun und den Verriss beenden, denn drei Kapitel sind genug Gehirnlösemittel.
Man sieht sich sicherlich im nächsten und letzten Teil.

Tags: fandom : creepy pasta, genre : mary sue/gary stu : 0951-1000, genre : mst3k : 101-150, jaeger : zeisora : 001-050, verrisse : 1551-1600
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