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"I am just a normal girl..." - Und es küssten sich Irrealismus und Plotbunny

Wie heißt dieses verheißende Meisterwerk denn?: I am just a normal girl... (gesperrt. Zum Glück Mit AVL freigegeben. Gelöscht worden)
Welches tolle Fandom?: Crappypasta
Die Autorin ist: The Snowqueen

Welchen tiefgründigen Plot bietet diese Geschichte?: Bwahahahaha Ravepardy, ihres Zeichen Mobpfer, ist unzufrieden mit ihren Lebensumständen. Sie findet ihre Flucht in eine Welt mit ihren Freunden, einem Raben und etlichen irrealistisch interessanten Serienmördern. Um aus der Realität ihr Utopia zu kreiieren, beginnt sie, langsam, aber sicher deren Lebensweise zu übernehmen.
Was erwartet uns?: Ravepardy ist langweilig und will Leute töten, weil sie zu viele Creepypastas liest. Deswegen setzt sie das um, weil alle scheiße zu ihr sind und es ihr Spaß macht. Welchen Sinn, wovon redet ihr?
Und in dieser Folge: Öh...Ihr dürft der Dame beiwohnen, wie sie sich auf ihr immenses Brain einen abwichst. Oder so. Achja, NABF läuft Amok. Oder so.
Was kreucht und fleucht da herum?: Die Protagonistin Ravepardy, ihres Zeichens Hobbybekloppte, vollkommen normal, allerdings mit signifikanten Merkmalen möglicher Sozio- bzw. Psychopathie, liebt es Leute zu töten und sich darauf deftig etwas einbilden zu können. Sie hat nie Schuld, da alle anderen doofe und böswillige Arschlöcher sind. Ihre Freunde sind nebensächlich, ihre NABF allerdings nicht derartig.
Der Nebencharakter- und Statistencast ist der böse Rest der Welt, die entweder nicht logisch handeln können oder deren Aktionen nur aus der wertenden Sicht unserer Protagonistin unlogisch und mies erscheinen.
Was erwartet uns im Stil?: Sie durchbricht die vierte Wand und hat anscheinend keine Ahnung, wie Zeit. Absätze werden durch Sätze des letzten Absatzes eingeleitet.
Die typischsten RS/G-Fehler: Relativ ok, wird allerdings unterhaltsamer. Die Autorin neigt dazu, Wörtern einige Buchstaben zu tauschen oder wegzunehmen, was den Sinn entstellt. Der Schreibstil richtet sich nach Ravepardys Sprechweise.

Positives: Die Musik, die ich dabei gehört habe, hat mich beruhigt.
Was meint ihr bitte mit "Positives zur Geschichte?"

Positives zur Geschichte: Die Autorin versucht, auf Niveau zu schreiben. Klappt zwar oft nicht, aber man merkt, dass sie sich Gedanken gemacht hatte.

Der erste Teil, wo Ravepardy über sich erzählt.
Der zweite Teil, indem sie mit ihrer Freundin im Bus lacht. Wie unnormal und abstrakt!
Der dritte Teil mit sehr kreativen Vekehrsunfällen, Jounalismus, der die BILD übertrifft und Geschwisterliebe.

Ich habe keinen Schimmer, aus welchen Gründen die Autorin diese Fanfiction gelöscht hat. Eventuell hat sie den Verriss gefunden und hat sie deswegen gelöscht. Oder sie fand ihr Werk nach dem Zeitraum der Beendigung selber nicht so toll und schreibt mittlerweile seriösere Meisterwerke, schließlich ist die inoffizielle Fortsetzung auch weg.
Nichtsdestotrotz geht es weiter, da ich dieses Mal nicht so schusselig war (:

Kapitel 5: "Eh...okey Jenny?" oder "Hirn gesucht"

Um noch einmal an das vorherige Kapitel anzuschließen (und jenen einen Rückblick zu verschaffen, die nicht nochmal nachlesen wollen):
Unser unliebenswertes Stück Ravepardy hat im letzten Kapitel Zimmerarrest bekommen und wird einmal von ihrem Bruder besucht, wobei es subtil spooky wurde. Danach folgt ein Anruf von Jemanden mit sexuellen Bedürfnissen, die Ravepardy nicht machen will, legt auf und verdrischt ihre Schwester. Daraufhin ist sie so normal und gütig, dass sie kurzerhand Schlaftropfen in die laktosefreie Milch ihrer Schwester hineinschüttet.

Das Kapitel beginnt mit dem Abendessen, bei der sich Ravepardy normal und unauffällig verhält.
Na ja, abgesehen davon dass meine Laune stark anstieg und ich merkte, dass ich wie eine Bekloppte grinste.
Sag ich doch.
„Dir ist schon klar, dass ich dir alles von Mammutbäumen vortrage und sogar die wichtigsten Details bis ins kleinste Detail auseinander pflücke und dir dann die Funfacts sage, wenn du mich nochmal gegen die Wand schlägst, oder? Also warum grinst du?“, fragte meine Schwester, wessen Fragewort war hier verloren gegangen, allerdings waren ihre Flecke bereits am verblassen waren, hatte wohl nicht fest genug geschlagen.
Ist das nun normal in der Familie, dass alle solche Gendefekte haben oder bilde ich mir meine Hämatome immer ein?
Ravepardy sagt ihr, dass es ihr egal ist und trinkt Orangensaft, der so speschöllig ist, dass ihre Speschölligkeit bezüglich Orangensaft in einer seriösen Klammer ausgeführt wird. Sie grinst.

Ahorn will wissen, was Sache ist, allerdings erzürnt er erneut unsere Heldin, indem er beim Essen spricht und spuckt.
„Gib mir meine Milch.“, sagte meine Schwester in ihrem normalen zickigen Tonfall. Schließlich müssen wir NOCH mehr betonen, wie scheiße und ungeil Melanin ist. Sie ist eine böse Schlampe, kann im Gegensatz zu Ravepardy nicht aus ihren Fehlern lernen, ist allgemein gegen Ravepardy und das macht den Mordakt berechtigt.
Sie gibt Melanin die Mülsch und Ahorn will indirekt („Das Zeug ist widerlich, trink doch normale Milch.“) das Szenario verhindern? Manchmal glaube ich, dass Ahorn entweder scheißdumm ist oder sich nur so gibt.
Bla, Melanin trinkt die Milch und Ravepardy geht nach dem Abendessen duschen.

Und wer noch nicht genug von Ravepardys Weisheit hat, der solle jetzt lesen:
Nach der Dusche ging ich dann in mein Zimmer, meine Schwester war noch wach, das Mittel brauchte in etwa 1 Stunde bis es seine Wirkung entfaltete, außerdem war es größtenteils pflanzlich, also konnte man es im Organismus auch nicht nachweisen (Es war schon praktisch auf einer Biologie-Klasse zu sitzen).
Mal davon abgesehen, dass es mir nicht bekannt ist, dass man irgendwo im Biologielehrplan "Wie bringe ich meine Mitmenschen effektiv um?" findet und man bestimmt auch nicht so sehr darauf eingeht, dass man gerade zu so einem Szenario irgendwen irgendwie umbringt, bist du hohl und schläfst größenteils im Unterricht.
1. Du hast Schlaftropfen reingeSCHÜTTET. Ohne Bedenken oder irgendetwas. Wenn das ein starkes Schlafmittel war, ist sie sofort tot.
2. Man kann es nachweisen. Besonders mit deiner Vorsicht, dass die Überdosis nicht allzu viel ist, dass man es schwerer nachweisen kann. Zudem ist es ja nicht so, als sei die Pflanze unbekannt, was ziemlich unwahrscheinlich ist.

„Träum süß Bitch, denn du wirst nicht mehr aufstehen.“, murmelte ich grinsend und kicherte, denn dieser Satz erinnerte, wenn er auch nicht ganz richtig war, doch etwas an Jane the Killer. Lololololol, ich kann indirekte Zitate benutzen!
Ich lasse die Finger eindeutig von der Intelligenz, rauche zu viele Creepypastas und guckte zu viele Horrorfilme. War das vielleicht der Grund warum ich dabei war meine Schwester zu ermorden?
Genauso wie Killerspiele Kinder zu Amokläufer erziehen. Heißt das auch, dass ich gut springen kann, wenn ich Jump'n'Run-Games mag?
Und weil Ravepardy noch mehr pseudophilosophischen Bullshit auslassen muss...

Aber ich denke mal, dass in jedem Menschen eine Tüte Gummibären steckt, ein Killerfish, ein Monster, ein Relentless, nur manche Menschen haben es wohl besser unter Kontrolle als andere, tia, ich habe da wohl gänzliche versagt.
Obwohl ich sagen muss, dass es beachtlich ist, dass du tatsächlich mitbekommen hast, dass du eine unsympathische und soziopathische Kackbratze bist, ändert das nichts daran, dass du hohl bist.
Das du eine deutliche ICH-Schwäche hast, war schon ersichtlich, da dein ES mehr zu sagen hat als alles andere. Man erinnere sich an ihre Gewaltakte, die Tatsache, ihrer Lehrerin frech entgegenzukommen und überhaupt all das zutun, was sie möchte ohne darauf zu achten, was ihre Mitmenschen sagen oder nicht den Normen entspricht.
Und das Schlimmste an deiner Aussage: Du tust so, als wäre das Morden eine Sache, die jeder Mensch kontrollieren müsste, damit kein weltweiter Genozid ausbricht. Nur weil du ein niedrigeres Empathievermögen als meine Kaffeetasse hast und deine Probleme auf solch primitive Weise lösen möchtest, müssen das noch lange nicht alle. Menschen sind komplexer als du denkst und besitzen -haltet euch fest!- eine komplexere Psyche. Bei dir liegt es nicht daran, dass du zuviel "Killerlektüre" gelesen hast oder Horrorfilme guckst (welche sehr oft verzerrt und realitätsfern sind, wenn wir von dem gängigen Sortiment ausgehen, die die Leute als Horrorfilme bezeichnen). Schließlich müssten demnach mehrere Shooter-Fans Amokläufe begehen und viele Schüler intensiv Mobbing, Folter, Manipulation und intrigantes Eindringen in die Privatsphäre anderer Leute betreiben, nur weil sie Yandere Simulator spielen.
Ravepardy ist in meinen Augen eine Psychopathin. Eine irrationale, überhebliche und hohle Psychopathin. Es zeugt schon von Qualitäten, wenn man bereits in den ersten Kapiteln herausliest, dass das SIOC (ganz ehrlich, man kann es nicht schöner reden. Ich habe genug Beweise aufgeführt, warum Ravepardy eines ist und sich dissozial verhält) ist.

Ravepardy macht Musik an und schwafelt davon, dass sie diese leise hält, nicht das Melanin ins Zimmer stapft und dann umfällt. Würde ja ungemein auffallen. Später kommt dann die Mutter wieder, fragt nach, ob alle lieb waren und disst Ravepardy.

„Sie können sich benehmen, manchmal sind sie erwachsener als du.“ Ich sah sie mit diesem „Willst du mich verarschen?“-Blick an
Wenn das schon die Mutter sagt...
Ravepardy lügt, dass Melanin pennt und Ahorn liest. Mutter haut ab. Weiter geht es mit absolut langweiligen Geschwafel, dass sie sich umzieht und ihrer Mutter einen Nachti-Knutsch gibt
, irgendwie war das so Pflicht, sonst würde sie in einer halben Stunde in meinem Zimmer stehen und das wollen wir ja nicht. Außerdem muss ich erwähnen, wie ekelhaft meine Familie ist und ich sie nicht mag, damit ihr Leser merkt, dass alle böselig sind. #Rechtfertigung
Achja, dort angekommen läuft im Fernsehen auch schon wieder unser Lieblingsunfall!

Ein Foto von Philippe wurde zur Schlange vor der Kasse 3 gewiesen und der Nachrichtensprecher sprach, weil laufende Fotos spannend und außergewöhnlich sind: „ TOOOOOOOOOR! Heute Nachmittag ist in Professor Esches Labor eingebrochen worden. Angeblich waren es irgendwelche kostümierten Clowns, welche unbedingt einige Kartons klauen wollten. Zeugen berichteten, dass da ein tragischer Unfall passiert war und dabei einer der Einbrecher, der 17-jährige Philippe und drei Staubflusen [...] bei einem Unfall ums Leben gekommen seien. [...] der Fahrer selbst kam mit einer Armverletzung hinweg, nachdem sich der LKW umgeschlagen haben soll. [...] Die Polizei ist sich noch nicht im Klaren, ob dies ein Selbstmord oder ein Unfall war.“
Jeder andere hätte es bei einem Unfall belassen und nichts diesbezüglich gesagt, weil ein Unfall in den meisten Fällen eher erschließbar ist als Mord oder Selbstmord, was in den meisten Fällen auch nie den Journalisten gesagt werden würde, wenn es keine Beweise gibt. Hätte die Polizei Beweise FÜR diesen Fall, dass es doch absichtlich geschah, wird das nicht preisgegeben. Journalisten könnten das nur erfahren, wenn die Information, dass es ETWAS sein KÖNNTE, ausversehen zu Tage kommt.

Mudda und Rave halten einen witzigen Smalltalk.
„Den Aktendulli kanntest du doch!“, sagte sie erschrocken. „Nicht wirklich.“[...] „Das ist doch dieser Junge, der dich fertig gemacht hat. Oh der arme Junge.“ [...] „Wenn ich es nicht besser wüsste, würde ich sagen, er hat es nicht anders verdient.“[...] „Sarah!“[...] „Er ist tot! Etwas Mitgefühl bitte. Schließlich hat er dich gemobbt, sowas ist gut bei einer Suebratze wie dir
Jede andere Mutter würde nicht "Der Arme, der hatte dich doch mal psychisch und physisch verletzt!" anbringen, sondern eher "Das hat er trotzdem nicht verdient" oder "Geschieht dem doch recht" (Verhaltens- und Aussageweisen variieren nach Individuum natürlich). Das klingt tatsächlich so, als würde sie sich nur daran erinnern, dass Philippe ihre Tochter verletzt hat, aber das nicht so schlimm ist, weil der ja jetzt tot ist.
Aber hey, so impliziert man ja auch, dass alle aus ihrer Familie scheiße sind und ein Mord (der eventuell kommen könnte) das vollkommen gerechtfertigt.

Rave verkrümelt sich in ihr Zimmer und beansprucht ihren Laptop. Sie ist anscheinend auf Gesichtsbuch angemeldet und hat noch weitere neue Hobbys, da sie überlegt
, ob ich vielleicht eine FF schreiben sollte, oder vielleicht ein MMD machen.
Hm, ich überlege gerade, ob Ravepardy eigentlich eine Fanfiction darüber schreibt, in der sie Leute killt. Und ob jene Protagonistin auch Fanfictions schreibt, in der andere Leute sterben.
By the way: Ja, MMD ist auch nur erwähnt worden, an sich auch ein cooles Hobby, aber das is nicht so relevant.
Und ja, mir ist bewusst, dass ich zwar die Hobbys cool finde, allerdings hätte ich auch bei der Ausführung jener oder bei öfteren Erwähnungen sicher das geschnitten oder kaum aufmerksam gelesen hätte. Ich finde es persönlich nur blöd, dass die Autorin die Relevanz jener Hobbys, die in einer Situation mit Gewalt ihre Vorteile bringen würde, sie aber nicht tun bei Ravepardy (bestes Beispiel: fuckin' Kickboxing) und jene, die zwar kaum Vorteile bringen, bis auf Verständnis von gewissen Programmmechaniken, aber bestenfalls keinen Fehltritt erlauben, nicht abschätzt oder sie in jedem Kapitel neu erwähnt.
Mit Fanfictions schreiben, remixen oder Animationen testen kann niemand etwas falsch machen. Für Fanfictions braucht man zumal keine Anforderungen (außer die deutsche Sprache und bissel Plot, aber selbst das ist recht weit hergeholt :D). Jene haben, wie schon gesagt, keine Vorteile in verschiedenen Situationen. Man beweist damit eher, dass man mit dem Internet hantieren, Softwares entdecken kann oder einfach die Bereitschaft, sich durch tausende blöde Tutorials zu schlagen, damit ein Model beim MMD sich eigenständig bewegt.


Bla, sie geht auf eine Filmseite und guckt einen Horrorfilm. Später kommt blödes Geplänkel, versucht dann zu schlafen und steht dann schließlich auf. Sie ist so gut drauf, dass ich kotzen könnte, während sie nach ihrer Schwester sieht.

Ich stupste sie kurz an, keine Reaktion, ich messte ihre Puls, nichts. Ich grinste, fühlte aber noch einmal, man konnte sich nie sicher genug sein. Kein Puls, keine Atmung, sie war tot. „Yes!“, ich hüpfte freudig leicht in die Luft. Ich ging aus dem Zimmer, machte das Licht wieder aus und schloss die Tür.
Haufen geblabla darüber, dass sie sich anzieht und mal wie ein Mädchen aussah. Aha. Könnt ihr euch noch an Kapitel 1 erinnern, indem sie sagte "sie sähe aus, wie ein Mädchen aussehen sollte"?
Was bedeutet denn Mädchen nun in Ravepardys Definition? Soll sie feminim wirken? Äußere Geschlechtsmerkmale ausgeprägt haben? Allgemein als weibliches Individuum identifizierbar sein?
Nach dem Satz scheint es, als ob dieses Make-Up, welches sie weiblicher aussehen lassen soll, eine Art Lv-Up sein. Ravepardy meinte ja im ersten Kapitel, sie sähe so aus, "wie ein Mädchen aussehen sollte", also wird dieses "sollte" wohl ein Minimum sein. Aber was ist das Minimum?
Wie bereits erzählt, hat unsere liebliche Protagonistin einen großen Vorbau, Rundungen und lange Haare, zumal das eines der stereotypischten Merkmale eines Mädchens sind, um es vor allem im Kindesalter zu identifizieren (wenn sie nicht gerade rosa trägt).
Heißt das im Rückschluß, dass für Ravepardy Mädchen ohne Rundungen, ohne Vorbau oder kurzen Haaren dann nicht so aussehen, wie Mädchen aussehen "sollten"? Ist Ravepardy tatsächlich eine kleine Sexisten hinter ihrer augenscheinlichen "emanzipierten" Fassade?

Wir werden es nie erfahren. Zumindest nicht zu diesem Zeitpunkt. Schließlich muss Ravepardy noch so tun, als ob nichts geschehen wäre und Melanin nur pennen würde.

Ich versuchte so laut wie möglich zu sein, als ich die Goldfische die Treppe hinunterstieß, dabei rammte ich die Tür mit Schwung auf, machte das Licht an im Flug und brüllte fast, allerdings nur fast: „Mensch! Melanie! Steh auf! In 10 Minuten kommt der Bus und wir müssen jetzt los Die Russen kommen!
Ihre Mutter sollte das hören, was sie auch tat und beide brüllen sich an, warum Rave das Haus zusammenplärrt. Das ist ja mal so gar nicht verdächtig.
Bla, Melanin will nicht aufstehen und Potagonistin flüchtet so schnell wie möglich aus der Konversation. Dann rennt sie zur Bushalte und dort wartet NABF. Das Thema dreht sich um das Wichtigste, nämlich
„Siehst mal ausnahmsweise annähernd wie ein Mädchen aus.“, sagte sie grinsend und musterte mich. „Na ja, bis auf die Turnschuhe, die Lederjacke und die Kappe.“
Ihr dachtet jetzt sicher, dass sie sich creeppastdissen oder fragen, wo Melanin bleiben, oder?
Hatte ich schon erwähnt dass sie Perfektionisten in solchen Sachen war? Ich glaube nicht…Aber ihren Namen im ersten Kapitel in einem Satz zu integrieren finde ich unwichtig. Eine nutzlose Information über sie, die sie nur ein wenig identifiziert, schon!
NABF richtet Ravepardy her, dann fragt sie endlich, was denn mit Melanin ist.
„Sie ist nicht aufgestanden.“, sagte ich nur schulternzuckend, riss mich zusammen um nicht loszuprusten und zu gröllen: „Und das wird sie nie wieder!“
Na zum Glück besitzt sie die Beherrschung, nicht vor Freude die Bushalte zusammenzuschreien. Ich dachte schon, dass kann sie gar nicht.
NABF lenkt mit Cookies ab, was beide sehr erfreut, allerdings beim Herausnehmen wurde
meine Aufmerksamkeit wurde von etwas glänzendem in ihrer Tasche angezogen, es sah aus wie… keine Ahnung was.
Das war überhaupt nicht unoffensichtlich und sehr subtil. Davon werden wir nichts mehr erfahren.
Spoiler: Tun wir wohl.


Noch mehr präpubertärer Müll, in denen sich die beiden sich darum bekichern, ob Rave was von NABFs WOODS SUPPER DUPPER HYYPER DYYPER SHOP COOKIE-CARAMELL!“-Cookies etwas abhaben kann. Danach gibt NABF, nachdem sie Ravepardy voller Güte einen verdammten Keks abgegeben hat, von sich, dass sie ihre Cookies nie mit jemanden teilen will und ihren Klassenkameraden sowieso nicht.
wieder blinkte so ein Teil in ihrem Ranzen auf. Was war das? Ach, womöglich nur ein Spitzer oder so.


Das ist echt subtil. Meine Fresse, kann ich das nicht einfach jetzt auflösen!? Zudem kann das jeder in "Hearteater" nachlesen, demnach wird es umso dümmer, wie bekloppt dieses "subtile" Glitzern ist. Niemand, aber auch niemand ist so blöd und würde das so abnicken, wenn die Autorin daraus eine offensichtliche Sache macht.
Sie reden davon, dass NABF ihre Mitschüler tot sehen will und sie hasst. Dann will Ravepardy alle verprügeln, die NABF verprügeln würden.
Damit meinte ich es wortwörtlich. Ich meine, ich hatte 2 Menschen umgebracht und niemand hat es gecheckt! Es war wirklich leichter als gedacht.
Wahrscheinlich, weil das Erste ein unbeobachteter Unfall und das Zweite eine Überdosis war, die sie hineingekippt hatte, als niemand hinsah und im bisherigen Stand der Geschichte noch nicht erkannt wurde. Ja, wichs dir doch noch mehr einen darauf ab, dass du zwei Menschen getötet hast, wir lieben das.
„Das glaub ich dir aufs Wort, allerdings fehlt mir in dem Sudoku noch eine entscheidene Zahl.“, kicherte Jenny, wurde aber plötzlich ganz ernst, als sie sagte: „Aber ich lasse mir nichts mehr gefallen! Nie wieder muss ich grübeln, wo ich noch diese eine Zahl herbekomme. Nie wieder muss ich über mehrere Ecken denken, um dieses mistige Rätsel zu lösen, so wahr meine Familienehre auf dem Spiel stand
Dabei sah sie, ganz ohne Scheiß jetzt, aus wie eine komplett Verrückte. Sie erhob sich und brüllte wegen diesem blöden Sudoku den gesamten Bus zusammen. Sie führte ihre Rede über die Ungerechtigkeit der fehlenden Schlüsselzahl fort, wedelte cholerisch mit den Armen und sorgte dafür, dass der Bus anhielt. Der Busfahrer stand auf und griff in das Geschehen ein, indem er meine Freundin vom Sitz zerrte und bat, sich zu benehmen. Mit einem betrübten Todesblick setzte sie sich zur Ruhe, sagte kein Wort und zerkrümelte ihre Cookies, ehe sie sie in den Mund stopfte.
Ich dachte mir nur: Okey? Was war gerade in den Cookies drin?
Auf jeden Fall keine Hirnbleiche.

Kapitel 6: "Der Anfang von allem..." oder "Langweiliger Kacktag"

Warning: Dieses Kapitel ist sehr langweilig. Könnte zu möglichen Schlafattacken durch repetitives geistiges Gewichse und uninteressanten Schilderungen des Geschehens führen.

Wir erfahren erneut, dass NABF mit in Raves Schule geht. Dort treffen die beiden elenden Evolutionsbremsen die lebensfrohe Leseratte Laura, sie hob nur ihr Kopf aus dem Buch, brachte ein mattes „Hi“, hervor und widmete sich wieder ihrem Buch über SueUngeziefervernichtung und setzen sich dazu.
Über Laura erfahren wir gar nichts, außer dass sie mit Ravepardys Präsenz klarkommt ohne sich dabei aus dem Fenster zu werfen und ein Bücherwurm ist. Die ist aber auch nur da, um zu zeigen, dass unsere Protagonisten einen größeren Freundeskreis hat und das Hauptaugenmerk wird erneut auf NABFs seltsames Geschwafel gelenkt.

Das Gespräch fängt mit „Du bist ja heute Mittag im Bus, oder?“ seitens Ravepardy an, was ein irre guter Start einer Konversation ist. Entweder hat Jenny doch öfters nachsitzen oder Dialoge sind nicht gerade die Stärke der Autorin.
NABF daraufhin bejaht es, allerdings mit der Bedingung, wenn sie zu dem Zeitpunkt noch lebe. Das macht Rave stutzig und fragt nach, wieso das eintreten könnte.

„Ich weiß nicht.“, murmelte sie. „Ich hab Angst dass die mich verhauen.“
Weil so etwas definitiv NICHT auffällt, wenn man eine Schülerin totschlägt. Besonders die Täter wollen sicher damit erwischt werden.
Aber nein, sie werden sie sicher sinnlos töten, weil sie existiert.

Rave bietet erneut ihre Dienste an mit „Dann komm ich mit meinem Männergang.“ und nicht zu vergessen[...] deinem Jeff-the-Killer-Grinsen.“
Oh. Warum erzählt hier denn niemand, dass Ravepardy abstoßend sei, weil sie sich selbst ein Glasgow-Smile eingeritzt hat?
Achja, noch eine Definition zum "Männergang".

Vielleicht muss ich erwähnen, dass Jenny meine Gangart als Galopp and manchmal als Männermarsch, einem Marschland, wo Männer angebaut werden, bezeichnet, was mich verwirrt, weil das nichts damit zutun hat. [S]ie sagt, ich gehe irgendwie nicht weiblich, ich würde wie ein Kerl laufen, so breitschultrig und so, eben nicht wie ein Mädchen.
Um Jimmy Neutron zu zitieren, wie Mädchen gehen: "Schwingi Schwingi Schwingi Schwingi"
Wir können ja nicht alle beim Laufen die Hüften schwingen.
Rave bezweifelt, dass sie nicht so aussieht, wie Jürgen
und aufhöre mit blinzeln, was zwar rein gar nichts mit dem Grinsen zutun hat, aber um zu beweisen, dass ich da oben doch bissel Grips hab, sage ich, da dies ja eigentlich unmöglich war…
Und um von dem Grinsen, zu den fehlenden Augenlidern hin noch eine Sache abzurunden, damit das alles keinen Sinn ergibt: aber hey! Ich hab 2 Leute umgebracht und niemand hats gecheckt, also… doch, bei mir war so ziemlich alles möglich.
Nein. Tut. Es. Nicht.
Ich wiederhole mich so ungern, aber die Morde konnten nicht aufgedeckt werden, weil sie innerhalb von 24 Stunden und heimlich passiert sind. Der fucking Unfall war noch nicht einmal einen Tag her! Es war nichts großartiges, kein riesiges Mysterium wie die Jack The Ripper zu seiner Zeit and ich denke, dass du dir keinen darauf abwichsen musst.

Und inwiefern es purer Blödsinn ist, dass sie wie Jeff ohne Augenlider herumrennen zu können ohne völlig zu erblinden, nur weil sie mordet, könnt ihr euch denken. Stattdessen freut euch, dass ihr diese Tatsache aufgefallen ist!


„Erzähl mir, was es mit den Silberfischen in meiner Tasche zutun hat.“, forderte Jenny mich auf. Sie forderte mich dies immer auf, aber ich habe alt nichts zu erzählen, besonders nicht, wie Insekten in ihre Tasche kamen.
Noch bisschen Herumgeprolle und Herumgewichse?
Doch, eigentlich schon, ich hatte Philippe vor den Bus geschubst und meine Schwester vergiftet, dies alleine an einem Abend. Man war ich gut!
Ja. Notwehr und Selbststellerei. Bravo und nun halt den Rand.
Ravepardy fragt sich, ob sie etwas vom Unfall mitbekam, schweift aber verbal ab, um NABFs Aufforderung nachzugehen.

„Ich mag Steine.“, sagte ich deshalb nur wie ein kompletter Vollpfosten. Ich sagte dies komischerweise sehr häufig, keine Ahnung warum, ich mag es einfach irgendeinen Mist zu labbern.
Das merke ich so ganz dezent, Liebchen.
Unsere infantilen Intelligenzbremsen beblöcken sich weiterhin mit Cookies und Steinen, bis Ravepardy NABF mit dem Handy spielen sieht und kommt auf das Thema mit den drolligen SMS.

„Ich hab dir keine SMS geschickt.“, sagte Jenny unschuldig. „Doch, du hast voll einen auf Ben Drowned gemacht. Irgendwie hab ich da schon etwas Schiss bekommen.“, sagte ich und wollte ihr die Nachrichten zeigen, doch sie waren weg.
http://www.fem.com/var/fem/storage/images/media/images/lifestyle/emoji-schrei/715658-1-ger-DE/emoji-schrei_ng_image_full.png
WUUUUUUUUUAAAAAAAAS!?!?!?!?!?!?!
Aba Aba Aba D: !? Wenn das nicht NABF gewesen sein kann und ihre SMS weg sind, wer oder was könnte das gewesen sein???????????

NABF kommt zu spät und flüchtete aus dem Szenario. Ravepardy findet es lustig, dass sie rennen muss.
Oh man, dachte ich mir, war ich manchmal fies.
Und ich dachte, ich sei eine Arschgeige.

Und um Ravepardy darzustellen wie jeder normale Schüler, folgt eine Szene, in der sie sich so gibt, wie jemand mit "normalen Noten" reagiert.

Es fängt an, dass der Notstopfen wieder auftaucht mit dem Todesurteil „Für Physik gelernt?“. Unsere Protagonistin daraufhin „Was für ein Test?". Somit also musste Julie grinsen, als ich panisch die Schultasche aufzerriss und meine Nase in die Physikbücher steckte, in der Hoffnung dass die Formeln irgendwie in meinen Kopf gingen. Der unnütze Rest meiner Schulsachen lag verstreut auf dem Boden.
Das tragische Märchen von Ravepardy und dem Physiktest endete damit, dass sie mit den Formeln nichts anfangen konnte es somit das reinste Desaster für sie wurde.
Aber keine Sorge, das ist vollkommen normal!

Sie erzählt uns noch ein bisschen, wie tapfer sie trotz ihres Vakuumkopfes etwas auf das Blatt geschrieben hat und entschloß sich danach, in der nächsten Stunde aufgrund von Lehrermangel Pädagogikunterrichtes Vorträgen eine Mütze Schlaf zu genehmigen.
Allerdings quälte nach diesem erholsamen Nickerchen Ravepardy ein Gedanke.
War meine Schwester nun tot, oder nicht? Hat unser unerkanntes Verbrechergenie einen Fehler begangen? Würde Melanin Hilfe holen und nach ihrer Überdosis, die man im Krankenhaus abpumpen würde, dann erzählen, dass Rave sie verdroschen hat? Ich meine, wenn sie tot wäre, würde meine Mam dann nicht in der Schule anrufen und ich bekäme frei oder so? Würde Rave diesen endlosen Schultag nie beenden können? Würde sie auf ewig von extrem langweiligen Englischsauriern und ätzigen Mitschülerinnen geplagt sein?
Dieses Gewissen plagte mich nun den Rest des Tages und meine Freude die ich am Morgen hatte so „JUHU! Ich hab meine Schwester gekillt!“ war nun weg, denn, wenn sie nun tot war, warum reift meine Tomatenplantage auf dem Kopf meines Mammuts nicht an.
Protagonistin hofft, dass ihre Mutter einfach zuhause sitzt, heult und rücksichtsvoll war, um Rave nicht ihren Tag zu versauen.
Die Gedanken, dass ihre Schwester doch nicht tot sein könnte, verfolgt von dem grausamen Gedanken, dass ihre Karriere ein Ende nehmen könnte. Warte was?

Ich meine, ich hatte zwei Menschen umgebracht, denk ich mal und, irgendwie gefiel mir dieser Gedanke, vor allem da sie mir auf den Sack gingen. Aber irgendwie wollte ich, ja ich wollte mehr.
Ernsthaft?
Wie ich bereits sagte: Ravepardy ist ein arrogantes, selbstüberschätzendes, wahnsinniges, egoistisches und extrem dummes Menschlein. Noch dazu, weil sie die Begründung "Hab zu viele Creepypastas gelesen, lulz" erneut aufrollt.
Es ist ja auch nicht so, als wären die Protagonisten und Nebencharaktere in CPs und Horrorfilmen strunzdumm genug, nein, der Mörder ist meistens hyperintelligent (was ein Vorteil bei einem Haufen Teenagern ist mit dem IQ eines Hühnerhofes) oder gar übernatürlich sind, weswegen es ja den Film hinzieht. Auch geschehen die Ereignisse entweder innerhalb eines Tages und befinden sich in abgelegenen Orten, wenn wir von den üblichen 0815-Filmen reden und die Polizei bekommt entweder keinen Wind davon oder kann nichts dagegen unternehmen.
Im Vergleich dazu kann Ravepardy in dem Moment froh sein, dass beide tatsächlichen Ursachen noch nicht raus sind, da es sich nicht um übliche gewaltsame Akte handelt. Sie kann es sich auch nicht leisten, Organe fleddernd durch den Ort zu ziehen. Sie ist weder unbekannt, noch intelligent und übernatürlich erst recht nicht.

Paar Statistenmädels heulen wegen
Philippe, den sie hatten wohl die tragische Nachricht gehört. War ja nicht so, als würde das den gestrigen Tag über die Nachrichten belagert haben.

Als ich dann endlich von meinem Elend, der Schule, erlöst wurde, war ich so traurig, dass ich mein happy Meal endlich in den Bus schütten konnte. Bus hieß für mich, dass Jenny und meine Freunde nach Hause fuhren und dies bedeutete Spaß und Freiheit und Schnecken!
Nebencharakter Laura ist so erschrocken, dass sie ihr Eiföhn beglotzt.
„Ist what?“, fragte ich yolomäßig.
Irgendwo wurden drei Leute "abgestochen", was Laura von RTL gelesen hat. Um dies zu überprüfen, guckt Rave auch auf ihr Klingelfon. Ravepardy hat Angst, NABF sei möglicherweise unter diesen dreien.

Der Bus fuhr los und zu meinem Entsetzten, der Name für das Schild dort, waren auf dem Buchsparking Fidello, ein komischer Typ, der keine Bücher über 1€ kauft, vom LTL, dem Lycée technique de Lallange Lächerlichen Todesstrahleninstitut Luxemburgs, Polizeiwagen, wie Krankenwagen und Leichenwagen einfach drübergefahren.
Einige Statisten heulen und sind aufs Geschehen konzentriert, da fällt Ravepardy was ein, nämlich dass NABF etwas Glänzendes im Rucksack hatte.
Sie vermutet, es sei ein Messer und ist geschockt darüber, dass NABF vielleicht Amok gelaufen sei und dass sie das nicht hinbekäme, weil sie im Gegensatz zu Ravepardy viel zu zart und rücksichtsvoll war.

Jedenfalls jumpt NABF einfach so in den Bus.
Ich atmete auf, ok, sie wurde nicht abgestochen und vermutlich hat sie auch niemanden umgebracht, sonst wäre sie ja wohl kaum hier im Bus, oder?
Achne. Sag bloß!
Leute, jetzt wirds lustig :D
NABF wird von allen komisch angesehen uuuund:
Ach du Scheiße! „Jenny, bitte sag mir das dich jemand in der Kantine mit Ketchup beworfen hat.“, flehte ich sie an, als ich sah, dass ihre Kleider blutrot waren und nicht nur ein bisschen.
Ich weiß, in Sorge kann man Details schon vergessen, aber zu sagen, sie habe niemanden umgebracht während sie mit diesem kleinen Detail, dass sie voller roter Flüssigkeit bekleckert sei, ist schon sehr....optimistisch.
Die meisten Horrorfilm-Junkies beschweren sich ja über unrealistisches Blut, warum setzt Ravepardy diese Flüssigkeit gerade mit Ketchup gleich?
Nebenchara Laura is geschockt, NABF auch, Rave will nicht glauben, dass NABF das getan haben könnte. Interessant, erneut ein logisches Verhalten.


„Miss!“, rief nun ein Polizist und stieg in den Bus, Jenny wich etwas von ihm zurück. (Wenigstens etwas professionell ist dieses Schriftstück) „Sie müssen mit uns kommen.“, sagte er.
NABF ist panisch und Rave fragt, was sie getan hat.
„Miss. Es sind nur Fragen.“ Aha, ich wurde also komplett ignoriert.
Ja, natürlich dreht sich die Welt nur um dich.
Es folgt ein Herumgeheule, dass NABF mit Ravepardy gehen will, was der Polizist bewilligt. Sie werden angestarrt und so. Nichts Neues aus Wosten.


Es folgt noch mehr Blabla, dass Ravepardy nicht im selben feschen Polizeicar mitdriven kann, weswegen sie in ein anderes gepackt wird, wo eine andere Polizistin sie befragt.
„Sie sind also Jennys beste Freundin, ja?“, fing sie an. Oh Gott, sag nichts dummes Sarah, sonst wirst du Jenny nie wieder sehen. Spontan ging ich alle möglichen Optionen durch, die man auf diese Frage antworten würde und deren weitreichende Folgen. "Sind sie Jennys beste Freundin?", fragte die Polizistin erneut nach geschlagenen fünf Minuten, da ich noch am Nachdenken war. Ich glaube, ich habe die perfekte Antwort gefunden!
„Ja.“, sagte ich. Die werden Jenny sonst als Psycho einstufen. Es war schwer, kurz vorher wollte ich noch panisch herausplärren "Ich weiß nicht, von welchem Psycho sie reden? Welche Creepypastas? Ich weiß von nichts?", habe es aber doch gelassen. Ok, du musst es so rüberkommen lassen, dass was auch immer sie getan hat, es als Notwehr eingestuft wird.
Das wird dir echt leicht fallen, wenn du selbst keinen Schimmer hast, was geschehen ist.

Darüber wird sie gerade ausgefragt und Ravepardy erzählt, was passiert ist. Ausnahmsweise mal etwas Vernünftiges von ihr. Dann fragt die Polizistin, ob sie glaubt, sie würde denken, dass NABF die Mörderin sein. Tatsächlich folgt endlich mal ein Stück Dialog, der sogar Sinn ergibt und ein wenig für Raves geitige Intelligenz entspricht.

„Da sie sie jetzt mitnehmen und sie neben bei voller Blut ist, ja.“, sagte ich, fügte aber noch schnell hinzu: „Aber ich glaube das hätte jeder gemacht.“- „Wieso denkst du das?“, fragte sie. „Weil sie auf das übelste gemobbt wurde, richtig fertig gemacht und ich konnte ihr nicht helfen, da ich nicht hier in der Schule bin.“, sagte ich und sah ihr fest in die Augen.

Die folgende Story ist eigentlich noch belangloser als zuvor. Sie werden vernommen, wobei Ravepardy nur eine Frage gestellt wird und dann nach Hause gehen kann. NABF hingegen bekommt statt einem Gerichtsverfahren einen Besuch beim Psychologen, weil das Jugendschutzgesetz trotz ihrer 18 Jahre gerade im Urlaub sitzt und Aprés-Ski feiert, statt die Justiz walten zu lassen.
Dann fahren unsere beiden Creepypasta-Konsumenten nach Hause, wo verheult ihre Mudda wartet. Die ist natürlich aufgelöst, weil ja heute früh noch ein Problem offen stand.

Meine Mutter sah zu mir und sagte, wieder den Tränen nach: „Deine Schwester ist tot.“

Es kostete mich alle meine Selbstbeherrschung um nicht vor Freude zu jubeln, sondern ein entsetztes Gesicht aufzulegen.
Jedenfalls weiß ihre Mutter, warum sie tot ist.
„Herzinfarkt in der Nacht.“, schniefte meine Mutter.
Das haben bestimmt die Sanitäter festgestellt, als sie das am Telefon geschildert hat und danach sagte, dass sei rein hypothetisch. Nämlich niemand, aber auch NIEMAND würde so geniun sein und untersuchen, woher der Herzinfarkt denn herkäme bei einer augenscheinlich gesunden Person. Ravepardy hat auch nie erwähnt, dass es nicht auffallen würde, weil sie eventuell krank ist. Nur, dass sie laktoseintolerant ist.
Aber eine Untersuchung käme nie, nie, nie in Frage. Schließlich sind Herzinfarkte völlig normal. Passiert halt.
Im Umkehrschluß würde dies aber auch bedeuten, dass man sich mit solchen Sachen auseinandersetzt und die Vergiftung entdeckt, aber das Plotbunny Gift der Überdosis ist ja schließlich nicht nachweisbar und somit ist Rave die genialste Mörderin seit Jürgen den Mördererer.




Jedenfalls geht es langweilig weiter, dass Ravepardy sich zwingt, ganz ganz traurig zu sein.

Oh man, war ich eine gute Schauspielerin.
Und da stand Ravepardy da, vor den Augen ihrer Mutter und dem Polizisten, und rubbelte sich einen darauf ab, wie toll sie doch war. „Ich lass sie dann mal.“, sagte der Polizist, welcher womöglich nur so schnell es ging weg wollte. „Mein Beileid nochmal.“, sagte er und ging rückwärts und in abwehrender Haltung zum Wagen. Ich drehte mich kurz um, um Jennys fragenden Blick davon fahren zu sehen. Der fragende Blick winkte noch einmal fröhlich, bevor er das Auto demolierte.
Blabla, alle in Raves Familie sind traurig.

Da ich keine Lust hatte hier mit zu trauern oder so, ich habe keine Ahnung, und da ich spürte, wie ich langsam mit grinsenden Gesichtern anfing, Fußball zu spielen und sagte ich hastig: „Ich will jetzt alleine sein.“
Sie rennt in ihr Zimmer und ist voll dolle happy, dass ihr toller Plan toll war und gelungen ist. Danach merkt sie, dass sie beim Töten das selbe Gefühl hatte und das herrlich sei.
Ja, das ist völlig normal. Für jemanden mit dissozialen Tendenzen und einem Empathievermögen einer Staubfluse. Dann betont sie nochmal, wie edgy sie sei.

Zwar wunderte es mich, was Jenny getan hatte, aber konnte man es ihr verübeln? Sie wurde gemobbt! Schließlich gibt es keine Alternative dafür, schließlich hassen alle NABF und Ravepardy, weswegen niemand auch nur daran denkt, ihnen zu helfen. Und ich, ich tat es, weil diese Leute mir auf den Sack gingen und es mir gefallen hat, na ja, mir gefällt dass sie jetzt tot sind.
Rave, es macht schon einen gewaltigen Unterschied, ob du das Töten oder das Totsehen als lustvoll empfindest. Bitte entscheide dich.
Ich legte meinen Kopf schief und starrte aus dem Fenster, wo ich TJ sah, meinen Raben. Er war komischerweise immer da, wennman ihn am wenigsten vermutete. Dieser Vogel hat echt immer ein super Timing. Taucht auf, wenn man nicht mit ihm rechnet. Denn er hatte ein Timing, dass so unvorhergesehen ist, damit man nie vermuten kann, ob er gleich auftaucht oder nicht.
Ach und hab ich schon erwähnt, dass er immer in den Momenten plötzlich aufploppt, wo er nicht vermutet wird?
Denn das tut er.

TJ rupft sich eine Feder aus, schmeißt sie Ravepardy hin und wir erfahren, dass er mal die Schnauze von Ravepardy voll hatte und sich ertränken wollte. Blöderweise wird sie dadurch pseudopoetisch.

Sie war so leicht, so wahnsinnig leicht, fast wie das töten. Denn das Gewicht und eine Tat zu vergleichen machte in der Relation immer Sinn. „Ich habe schon zwei Menschen umgebracht. Einen durch einen Unfall und meine Schwester durch die Inkompetenz meiner Umwelt“, murmelte ich und sah TJ an, er sah mich mit schief gelegtem Kopf an. Ein richtig fieses Grinsen legte sich auf mein Gesicht, als ich zu meinem Raben sagte: „Und ich fange gerade erst an.“
Och nö. Rave, wechsel bitte die Platte in deinem Kopf aus, du wiederholst dich schon wieder!


Ob sie sich mildert und einsieht, dass ihre Morde keine Vergleiche sind zu denen der üblichen CP-Konsorten oder heiter lachend alles niederschnetzelt erfahrt ihr leider im nächsten Kapitel! :B
Yey, noch mehr warten!

Tags: #rechtfertigung, fandom : creepy pasta, genre : mary sue/gary stu : 0901-0950, jaeger : zeisora : 001-050, verrisse : 1501-1550
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