Fraeulein_Karma (fraeuleinkarma) wrote in verreiss_mich,
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"Loki's Wahl" oder "Schmerzblatt"

Titel des Hochverrats Heldenliedes: Loki's Wahl
Das bereicherte Fandom: Marvels Thor
Name des Gotteslästerers Propheten:
white magic
Der packende Plot: Ein Haufen Seesterne und der Tumor eines Seesterns liefern sich ein Tanzduell.
Die assigen Asen: Lokimotive ist doof. In einem gescheiterten Versuch, ihn aber dennoch halbwegs gerissen aussehen zu lassen, mussten alle anderen Charaktere – insbesondere die angeblichen Canon-Charaktere Thortilla, Reinfall und Jens Förster – sogar noch dööfer gemacht werden.
Die göttliche RS/G: Geht langsam doch den Bach herunter
Der himmlische Stil: Es ist ein bissel SAMSTAG!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! Der auktoriale Erzähler beschreibt eine fast 30 Jahre alte Frau fortwährend als Mädchen. Randcharaktere bekommen nur Namen, wenn es unbedingt sein muss. (Und schon wieder so kreative Absätze)

Die ergreifende erste Folge
Die zermürbende zweite Folge




Unsere weißmagische Drehbuchautorin beginnt diese Folge mit dem, was scheinbar alle Anti-Autoren besonders gut können: Sie droht uns.

Heute treffen Loki und Minea aufeinander und es wird ein bisschen heiß, aber nicht was ihr denkt. Hihi.  Ich tippe darauf, dass sie immer noch nicht dahinter gekommen ist, dass Loki keine Feuerballkräfte hat. Aber wie könnte man auch erwarten, jemand könne aus dem Begriff „Eisriese“ einfach erraten, dass es sich nicht um Feuerkräfte handelt. Wäre ja auch etwas oberflächlich…

Gestern hat anscheinend der kleine Lügen-Gott meine Muse von der Schulter vertrieben und sich selbst darauf gesetzt. Das erklärt natürlich einiges. Mann o Mann ist der lecker. Meine Tastatur hat geglüht und ich auch. Wäre ich die Tastatur, auf der dieses Werk getippt wird, würde ich mich auch spontan selbst entzünden. Versprochen, es wird heiß, heißer am heißesten.



Leider findet Loki sich noch zu nett zur Zeit. „Hurrr, bringt diese bewusstlose, spärlich bekleidete Frau in mein Schlafzimmer! *sich selber auf die Schulter klopf* Ich bin so fuckin‘ nice.“ Er wollte etwas dunkler werden und verbringt deswegen die nächsten vier Kapitel auf einer Sonnebank.
Also noch kein rosaroteshitschiherzen-Hayppy end in Sicht. Meine Trauer hält sich kaum in Grenzen.

Und weil die Autorin immer noch keinen Betaleser hat, sollen wir Rechtschreibfehler bitte auch in Zukunft geflissentlich ignorieren. Wobei ich ja behaupten möchte, dass die Rechtschreibfehler das kleinste Problem der Geschichte sind.

*******


Kapitel 4  -  Entscheidungen eines Seesterns


Nivea kommt aus dem Bad und hört spontan auf zu atmen. Zwei grüne Augen blickten direkt in Ihre. Intensiver als es mit 3D im Kino möglich gewesen war. Nicht zuletzt deshalb, weil die im Kino blau waren und der 3D-Effekt partout nichts an dieser Farbe ändern konnte.



Ich finde es faszinierend, dass ausgerechnet diejenigen Autoren, die keine Ahnung von Hiddles Augenfarbe haben, nicht müde werden, sie zu erwähnen.

Der Blick nagelte sie fest, genau dort wo sie stand und raubte ihr buchstäblich die Luft. Lokimotive stand daneben und guckte eifersüchtig.

Loki war gerade im Gespräch mit Jane gewesen, als sich die Tür zu seinem Waschraum
öffnete. Also teleportierte er sofort direkt vor die Tür, um Nivea intensiv beglotzen zu können, da dies ungeachtet seiner bisherigen Position im Raum so im Drehbuch verlangt wurde. Die Frau verließ den Raum und als sie die Türe schloss schaute er auf, direkt in ihre Augen und nicht wie sonst, wenn er jemanden ansah, in ihre Poritze.

Blabla, Nivea rührt sich kaum und ist ja so gebannt.
Ihm konnte es recht sein, wer war diese Person, was wollte sie hier und was hatte es mit
ihrem unerklärlichen erscheinen auf sich und wann sollte nur endlich der alte Ratsherr aus dem Krieg zurückkehren und die Kammern Asgards mit neuen Fragezeichen füllen.

Lokimotive: „Ich schwöre auf YGDRASIL, dass ich die nächste Frau mit irgendeiner Form von schwarzer Rose im Gepäck ehelichen werde!“
YGDRASIL: „Hier hast du Nivea.“ *Bluärghs*
Jens Förster: „Oh Emm Geh, YGDRASIL hat dir eine Frau zum Ehelichen ausgekotzt, damit es keinen Krieg um die Frage zwischen Hetalia und Homestuck gibt!“
Thortilla: „Oh Emm Geh, YGDRASIL hat dir eine Frau zum Ehelichen ausgekotzt, damit es keinen Krieg um die Frage zwischen Cola und Pepsi gibt!“
Alter Ratsherr: „Oh Emm Geh, YGDRASIL hat dir eine Frau zum Ehelichen ausgekotzt, damit es keinen Krieg um die Frage zwischen Marvel und DC gibt!“
Neuer Ratsherr: „Oh Emm Geh, YGDRASIL hat dir eine Frau zum Ehelichen ausgekotzt, damit es keinen Krieg um die Frage zwischen BBC Sherlock und Elementary gibt!“
Reinfall: „Oh Emm Geh, YGDRASIL hat dir eine Frau zum Ehelichen ausgekotzt, damit es keinen Krieg um die Frage zwischen Marmeladenbrot mit oder ohne Butter gibt!“
Lokimotive: „Hurr, ich frage mich, warum sie hier ist!“

Er wollte alles wissen und wenn er das letzte Quäntchen Wahrheit aus ihr herauspressen musste. Der alte Ratsherr hat ihm zum Geburtstag schließlich nicht umsonst diese motorisierte Zitrussaftpresse im Bauhausstil geschenkt!
Ohne den Blick abzuwenden, vollführte er einen sehr einschüchternden Ausdruckstanz ohne jegliche Hilfsmittel, drehte sich dabei dreimal um seine eigene Achse und endete mit einem Rückwärtssalto. „Jane, geh hinaus. Die Wachen sollen niemanden durchlassen. Ich wünsche nicht gestört zu werden, wenn ich sie richtig bediene.“ Jens verließ ehrfürchtig den Raum und Lokimotive legte Stirnband, Leggins und Stulpen an, ehe er Nivea den Rest seiner Tanzkünste gab.
Jens hat jedoch Bedenken: Sie wollte Minea noch etwas vor Lokimotives ungeschlagener einminütiger Dauerpirouette mit ununterbrochenem Blickkontakt schützen. Sie hatte Loki noch nicht alle Informationen geben können. Er konnte doch gar nicht wissen, dass Minea ihren Namen schon in der achten Klasse tanzen konnte und somit ein gefährlicher Gegner war.

Aber Lokimotive schickt Jens fort. Und weil Jens nicht zu verwechseln mit Jane ist, sagt Jens dann doch nichts und buckelt artig von dannen. Nivea darf derweil wieder atmen und nutzt den Sauerstoff, um darüber zu philosophieren, dass Lokimotive voll der Gott ist.


Als Jane die Tür hinter sich schloss, wandte Loki seine Aufmerksamkeit wieder seinem Gast Detlef D! Soost zu. Schließlich war Lokimotive kein Dummkopf und wusste, wie wichtig es vor einem Tanzbattle epischen Ausmaßes war, sich mit der Jury gutzustellen. Hämisch grinsend schenkte er Detlef einen Tee ein und bewunderte anerkennend dessen polierte Glatze.
Die Autorin nutzt Lokimotives Beglotzung Niveas, um diese zu beschreiben. Blöderweise fällt ihr dabei nach wie vor nicht mehr ein, als die ungefähre Haar- und die Augenfarbe. Ich schwöre euch, Nivea ist ein Büschel Haare mit Augen.
Lokimotive kommt jedenfalls zur Sache und fragt Nivea, wer sie ist und woher sie kommt.


Weil Lokimotive im Bereich „Lesen von Körpersprache“ nicht ganz so gut wie ein Truthahn mit einem halben Gehirn, geschweige denn Loki ist, deutet er ihr Lippenbeißen und Herumstammeln nicht als Angst, sondern schlussfolgert, dass sie eine Lüge vorbereitet. Wenn wir mal davon ausgehen würden, dass dem so wäre, hätten seine Feinde da ja echt die höchstqualifizierteste Assassine ev0r geschickt.

„Ich .. äh … mein Name ist Minea.“
„Dies hab ich bereits vernommen. Ich frage trotzdem noch einmal. Nur, um sicherzugehen, dass du nicht vielleicht doch Olaf heißt. Woher kommt ihr?“ Er trat einen weiteren Schritt auf sie zu. Minea überlegte fieberhaft. Was sollte sie sagen? Laut Film war Loki der Gott der Lügen (im Gegensatz zu seiner Rolle in den Comics oder der Mythologie, wo er jeweils der Gott der Bratwürstchen und der Gott der Steuererklärungen war) und er würde sicherlich merken, wenn sie die Unwahrheit sagte, allerdings kam sie ja von der Erde. „Hmm, ich werde ihm die Wahrheit sagen, aber weil er den Verstand eines Seesterns mit Tumor hat, wird er das bestimmt als Lüge entziffern.“ Nur einer anderen Erde oder Dimension oder Parrallelwelt? Mist. Ihr Kopf fing an zu dröhnen. Sie wusste doch gar nicht, wie man „Erde“ aussprach. Das hatten sie auf der Seesternschule niemals gelernt!


Lokimotive wird ungeduldig und Nivea philosophiert statt zu antworten lieber noch einmal darüber, dass sie echt voll in Asgard aus dem Film, aber nicht im Film ist. Blabla, in dem dann endlich eingeräumt wird, dass sie von der Erde kommt.

Loki verlor langsam die Geduld. Er schmeckte Wahrheit, aber noch etwas anderes. Nachdenklich leckte er weiter an Nivea herum und steckte ihr schließlich seine Zunge in das linke Nasenloch, wo er fand, was er suchte: Eine Blaubeere, die Nivea sich in der dritten Klasse dort hereingesteckt und nie wieder rausbekommen hat. Dies war also jener fragwürdige Beigeschmack!



Die Autorin scheint aber auch echt zu glauben, Körpersprache habe nichts zu bedeuten und sei völlig zufällig und alles, was man in Asgard so kann und hat ist, weil *******Magiiiieee******* (was ja der zweite Film mehr oder weniger erfolgreich widerlegt hat, aber an jemandem, der sich nicht einmal die Augenfarbe seines Lieblingscharakters merken konnte, kann ich in Bezug auf Canon wohl nicht so hohe Forderungen stellen). Wenn Loki anderer Leute Emotionen manipuliert, dann tut er das nicht, indem er seine Macht auf einschüchternde Weise demonstriert, sich dominant gibt oder die richtige Wortwahl verwendet, um andere einzuschüchtern, er "lässt Angst in die Halle fließen". Wenn er weiß, dass Nivea ihm nicht die Wahrheit sagt, dann weiß er das nicht, weil sie seinem Blick ausweicht oder auffällig gezwungen standhält, nach links guckt, sich "versteckt" (zum Beispiel durch verschränkte Arme), und indem er ihre Reaktionen durch weitere Fragen vergleicht. Er weiß das, weil er das schmeckt. Was nur dann Sinn ergibt, wenn Nivea beim Lügen so heftig schwitzt, dass man den Gestank aus der Luft schmecken kann und selbst dann kennt er sie zu kurz, um das zu wissen.
Das ist so einer meiner ganz persönlichen Mega-Pet Peeves: Wenn Autoren keine Ahnung von irgendwas und auch keinen Bock haben, sich damit auseinanderzusetzen und deswegen alles ist, weil Magie.

Das hier tut speziell weh, weil ich in meiner Geschichte auch einen Gott habe, der andere Leute durchschaut und manipuliert. Aber der kann das, weil er ein Experte in verbaler und nonverbaler Kommunikation ist und sie deswegen aufmerksam lesen und korrekt interpretieren kann und nicht weil "lol der kann das halt weil er is ein gott und hat Maggi."




Mehr Geblubber, jaja, Nivea ist wirklich von der Erde, aber buhu, irgendwas ist noch.

Sie entschied sich die Wahrheit zu sagen, aber das ‚Unwesentliche‘ raus zu filtern.
„So genau weiß ich das auch nicht. Eigentlich bin ich ertrunken, dass ist  das Letzte woran ich mich erinnere und dann bin ich hier aufgewacht.“ Erschöpft legte sie ihre Hand an die Stirn. Sprechen war so anstrengend, wenn man merkte, dass der eigene Canon schwachsinnig, löchrig und höchst fragwürdig war.
Loki hörte genau hin. Ihre Worte schmeckten nach Wahrheit, entschied er, als er Nivea den Strohhalm in die Stimmbänder rammte und konzentriert sog.


„Heimdall sagte mir, er hätte euch das erste Mal gesehen, als ihr in meinem Thronsaal
erschienen seid. Ich setze einfach voraus, dass ihr wisst, was das heißen soll, weil Reinfall jedem Besucher umgehend seinen Lebenslauf und seine Visitenkarte zukommen lässt. Ihr wart auf keiner der neun Welten vorher. Also auch nicht auf der Erde.“ Versucht es nochmal. Ich habe gerade nicht aufgepasst. Vergebt mir, aber diesen Mumpitz erzählen zu müssen, ist wirklich einschläfernd und anstrengend. “ Seine Stimme war weiterhin leise, doch dadurch wirkte er noch gefährlicher“, erzählte Nivea schließlich ungefragt von dem dämonenbesessenen Goldhamster, der ihr in der zweiten Klasse weggelaufen war.
Mineas Gedankenkarussel lief immer schneller in der Hoffnung, durch die Fliehkraft sämtliche von Niveas schlechten Entschuldigungen für „Gedanken“ abzuschütteln.

Das funktioniert auch und Nivea tut etwas unheimlich intelikluges:

„Ich war doch tot, was weiß denn ich wo ich war. Vielleicht im Himmel oder der Hölle. Oder vielleicht ist ja hier die Hölle, keine Ahnung, wenn sie ein Gott sind, dann sagen sie es mir doch! Ich dürfte zwar gar nicht wissen, dass Sie ein Gott sind, weil mir davon niemand etwas gesagt hat, weswegen ich mich jetzt in keiner Form verdächtig mache, weil ich ja auf Ihr Abitur als Seesterntumor vertrauen kann, aber es war bestimmt schlau, Sie anzukeifen!

Nivea fängt an, zu heulen. Loki ist genervt. Zurecht.
Für eine eiskalte
Attentäterin fehlte ihr der Mut, für eine lauwarme Attentäterin die List, für eine glühend heiße Attentäterin die Intelligenz, und würde sie das alles nur schauspielern, damit er denkt, sie sei keine Attentäterin, stünde das bestimmt auf ihrem Facebook-Profil, das er in weiser Voraussicht überflogen hatte.


Dümmliches Blabla, ob Nivea denn jetzt echt gestorben ist oder nicht.

Aber er konnte sich das nicht vorstellen. Eine wiedererweckte Tote?


„Hm, als Balder starb, suchte Frigga Hel auf, um diese zu überzeugen, ihren Sohn wieder freizugeben, aber sowas wie auferstandene Tote gibt es bestimmt nicht. Wir sind alle glücklich hier im Seesternland. Hinga-Ding-Dudel!“
(Selbst wenn wir davon ausgehen, dass das in diesem Canon (noch) nicht passiert ist, so muss Frigga nicht lang überlegen oder recherchieren, ehe sie Hel darum bittet. Man kann also ausgehen, dass es sich um ein offenes Geheimnis handelt und nur Lokimotive den Brief mal wieder nicht bekommen hat.)

Eine Sterbliche als Königin von Asgard? War sie noch sterblich? Zu behaupten, jemand sei sterblich und damit weniger wert, nur weil man tausende von Jahren länger lebt als er, ist, als würde ich einer Schildkröte sagen, sie sei unsterblich. Also heirate doch einfach eine Schildkröte.
Es galt viele Fragen zu klären, aber sicher nicht heute und nicht mit ihr. Er musste
nachdenken.  Etwas, was er schon seit seinem Abschluss der Seesterntumorschule nicht mehr getan hat.


Lokimotive ruft jetzt zwei Wachen herein und Nivea kriegt, sehr zu meiner Erleichterung, ein Gästezimmer zugewiesen, welches sogar bewacht wird.

„Ihr werden zunächst als mein Gast untergebracht. Ihr werdet euer Gästezimmer nicht
verlassen, bis ich es erlaube, genau, wie meine anderen Gäste. Haben wir uns verstanden? Ich habe Gastfreundschaft an der Seesterntumoruni studiert.

Nivea wird auf ihr neues Zimmer eskortiert und der Handlungsort springt zu Thortilla und Jens.

***

„Sie ist ein Mensch? Bist du sicher?“ Thor konnte kaum glauben, was seine Geliebte ihm da gerade eröffnet hatte. Diese junge Frau  war von der Erde, ein Mensch! Das war so komisch und anders und neu, weil Menschen im Marvel-Universum nur ganz selten mal am Rande vorkamen. Jens hatte sich schließlich auch als Seestern entpuppt. Er wusste nicht ob er lachen sollte oder um ihr Leben fürchten.
Loki war nicht gerade für seine Affinität zu Menschen bekannt. Andererseits hatte er auch erst vor Kurzem seine Affinität zu Feuerbällen erkannt und was nicht ist, kann ja noch werden. Selbst als König der neun Welten überließ er Thor alles was mit der Erde zu tun hatte. Den US-Präsidenten Gassi führen, Merkel füttern, aufpassen, dass Putin nicht den anderen das Futter wegfraß; Das alles blieb immer an Thortilla hängen, dabei war es Lokimotive, der die Erde unbedingt zu Weihnachten haben wollte. Doch schon nach einem Monat verlor er das Interesse daran und spielte lieber wieder mit seinem alten Jötunheim.

Jens bangt jedenfalls um Nivea und bittet Thortilla, dass sie auf sie aufpassen müssen.
„[…] Du hast seinen Blick nicht gesehen, als ich gegangen bin. Wie eine Schlange die ihre nächste Mahlzeit plant.“ Thor lachte bei dem Vergleich. Jeder wusste, dass Lokimotive der Tumor eines magischen Seesterns und keine Schlange war. Jens war ja so lustig und phantasievoll.
„Nimm mich doch mal ernst,“ schimpfte Jane. Jens fand es doof, dass niemand sie ernst nahm. Sie war immerhin ein vollwertiger Seestern, genau wie alle anderen hier!


Thortilla sülzt Jens stattdessen zu und leitet lieber Geschlechtsverkehr ein. Soll Nivea ruhig verrecken.

„Ja er ist Loki, aber er wurde böse, weil sein Stolz verletz war. Er hat uns doch bewiesen, wie er sich geändert hat, indem er einen Bitchfit geschmissen hat.“
Ich weiß nicht, ob ich „Ich habe durch Zufall herausgefunden, dass ich nicht das leibliche Kind meiner Eltern, sondern ein adoptiertes Baby einer Monsterrasse bin, weswegen mein Vater meinen Bruder bevorzugt hat. Zudem besteht Grund zur Annahme, dass er mich überhaupt nur benutzt hat.“ Als „Joa, sein Stolz war halt verletzt, der kriegt sich wieder ein.“ klassifizieren würde.

Jane wollte weiter argumentieren, doch ihr blonder Hühne verschloss ihr den Mund mit
seinen Lippen. Reinfall hat sich die Haare gefärbt D: Der Kuss war fordernd und Jane wusste, dass die Diskussion beendet war. Denn wenn Chauvi!Thortilla Säcks will, sind die berechtigten Sorgen seiner Trulla scheißegal und absolut zweit-, wenn nicht drittrangig. Wenn Thor sie so küsste, gab es keine Wiederrede. Und erst recht keine Nochmalrede. Seine Hände fuhren Ihren Rücken
entlang und hupten am achten Wirbel. Eine kam auf ihrem Po zum liegen und eine Hand hielt ihren Nacken gestützt, damit nicht wie beim letzten Mal ihr Kopf abfiel.


Jens diskutiert also nicht weiter, stattdessen wird jetzt gesext.

Trotz der asischen Kleider trug sie weiterhin ihre irdische Unterwäsche. Thor hatte in den letzten Jahren ein Faible für Passionata entwickelt und sie wusste das. Ja, ich wette, Thortilla ist ein regelrechter Modezar, wenn es um die Auseinanderhaltung midgardischer Unterwäschelabels für Frauen geht. Er hat das auf der Seesternuni studiert. Er knurrte kurz, ließ sich auf den Boden fallen und leckte sich die Genitalien sauber, was dazu führte das sie eine Gänsehaut bekam.

Thortilla verfrachtet Jens auf das Bett.

Leise Seufzer entwichen ihr, als sein Mund an ihrer empfindlichsten Stelle, ihrem Zwölffingerdarm, ankam und seine Zähne vorsichtig durch die Spitzenunterwäsche zu spüren waren.

Naja, die beiden sexen jedenfalls, weil Nivea dann so wichtig auch wieder nicht ist. Ich finde es ja immer wieder interessant, über welch abwechslungsreiche Situationen Autoren Geschlechtsverkehr einleiten. „Hey, der Puff brennt. Lass‘ Sex haben.“ „Du machst Kekse? Zeit für Sex!“ „Nivea stirbt? Sexytime!“

***
Lokimotive rennt Hospitalismus-like in seinen Gemächern herum und denkt. Na, wenn das mal nicht in die Hose geht…

Er heult rum, dass Nivea ein Mensch ist, was total GEIMEN vom Schicksal ist.


Gerade die Rasse vor der er am wenigsten Respekt hatte. Von den Eisriesen oder den Zwergen oder Dunkelelfen mal abgesehen.

Es klopft und ich bin ganz begeistert, denn:
Es war der älteste Ratsherr. Als Geschenk für seinen Abschluss der Seesterntumoruni hat Lokimotive ein teures Ratsherren-Sammelset bekommen. Nachdem der alte Ratsherr jetzt im Krieg gegen Asgard und die Fleckenzwerge kämpft und der neue erst noch eingearbeitet werden muss, darf jetzt der älteste raus. Der hat zwar ein paar Kratzer und die Farbe ist verblichen und blättert an den Kanten ab, und im Gegensatz zum neuen Ratsherrn hat er noch keine Funktion, mit der er auf Knopfdruck „Nichts kann Glitzer ersetzen!“ schreit, aber er ist robuste, altbewährte Zwergenhandarbeit und ein wertvolles Sammlerstück.

Der älteste Ratsherr will wissen, ob Lokimotive spannende Erkenntnisse über Nivea gewonnen hat. Lokimotive erklärt die Kurzfassung: Ih, Mensch. Glaubt, sie sei verreckt. Also, ältester Ratsherr, was nun?

„Nun mein König, ihr hab vor den Herrschern der neun Welten geschworen, abgesehen von Midgard, Asgard selbst, Jutönheim, Hel und Svartalfheim, diese Frau zu heiraten. Ihr habt keine der anwesenden Prinzessinnen ausgewählt. Mein Rat wäre daher diese Frau nun zur Gemahlin zu nehmen.“

Lokimotive findet das zwar voll untoggo, aber stimmt zu. In einer Woche soll dann also die Hochzeit sein und niemand bisher hat Nivea irgendwas davon gesagt :D

Loki stellte sich hinter Thor für die Fahrt mit dem Kotzinator 3000 an und sah für die folgende Wartezeit von drei Stunden aus dem Fenster und lies seinen Blick über Asgard schweifen. Hier stand er nun und so schnell würde die Schlange auch nicht weitergehen. Rechtmäßiger erlogener König, Herrscher der Fleckenzwerge, Gott der anonymen Raufaserfetischisten und doch hatte er nicht alles unter Kontrolle.
Er konnte sich weigern, diese Sterbliche anzuerkennen. Er konnte sich eine der
Prinzessinnen aussuchen, auch wenn diese schon abgereist waren und keine von denen wollte. Oder er konnte alles absagen.
Er konnte viel machen. Auch Fahrrad fahren, Zähne putzen, Briefe schreiben und sich die Schuhe zubinden. Aber konnte er auch das Geheimnis der Cini Minis sehen? Und doch würde jede Entscheidung Konsequenzen für Asgard bedeuten. Schreckliche Konsequenzen. Red Skull würde im Badeanzug auf einem Bart durch Asgards Straßen Fahrrad fahren. Krieg mit Meister Proper oder im Falle der Sterblichen vielleicht Schlimmeres. Zum Beispiel den rosigen Duft von Vernel, was jede Sterbliche hochwürgte, wenn fremde Psychopathen sie nicht heiraten wollten. Was würde das Schicksal mit ihm machen, wenn er so dagegen vorgehen
würde? Sich in die Ecke setzen und weinen.
Der Morgen brach an. Die Sonne ging auf über Asgard und er schaute auf die prachtvolle Stadt. Die Schlange vor dem Kotzinator 3000 ging endlich einen Schritt weiter vor. Der älteste Ratsherr stand seit drei Stunden neben ihm und drehte Däumchen. Da, auf dem Hof, stand seine Eiersortiermaschine. Sie sortierte Eier nach Gewicht, damit man sie stempeln und verkaufen konnte. Und für die hatte er gekämpft, dafür hatte er gelogen, betrogen und getötet.
Nur, um nun festzustellen, dass Reinfall schon keine Eier mehr legte und er kein zweites Huhn hatte. Dafür hatte er gegen Gesetze verstoßen und sogar seinen Vater getötet. Zwei mal.


Er lächelte böse. Laufey hatte er mit seiner M60 von Odins Bettstatt geschosschen(das ist die schönste Art, jemanden zu töten, die ich je gelesen habe. Schiesschen.), seinen leiblichen Vater.

Und Odin seinen, ach so gutmütigen Adoptivvater … ? Nun Niemand würde je etwas
anderes denken, als das dieser an gebrochenem Herzen gestorben war, da er ohne seine Königin nicht mehr existieren wollte.

Hm, nachdem der Illusionist, der hinter dem Thron Asgards her ist, aus dem Kerker entkommen ist, stirbt Odin auf unerklärliche Weise und erklärt ausgerechnet diesen Illusionisten, den er zuvor selbst in den Kerker verbannt hatte und von dem unklar ist, ob er noch lebt, zu seinem Nachfolger, statt seines leiblichen, älteren und noch ganz dichten Sohnes… BESTIMMT GEBROCHENES HERZ. Hinga-Dinga-Dudel.



Für diese Stadt, diese Welt, mit ihren Teichen in Seen und ihren metertiefen Bächen (kann man ja alles mal verwechseln), hatte er alles getan. […]  Er liebte Asgard. Er liebte sein Land, sein Volk und ganz besonders seine Familie.

Blabla, Krieg wäre voll schrecklich. Welcher fucking Krieg?! Ich wünschte, die Autorin würde mal darauf kommen, dass es für Krieg schon so etwas wie einen Beweggrund geben soll. Kein Volk denkt sich „Boah, lass heute mal die Asen angreifen. Mir ist so langweilig.“

Lokimotive fällt dann irgendwann ein, dass Nivea es ja im Vergleich zu ihm nicht lange macht.

Er würde sie leben lassen und nach ihrem Tod konnte er weiter sehen. Das ist ja sogar mal ein halbwegs sinnvoller Gedanke. Es wäre ein Wimpernschlag. Was konnte schon groß passieren?


("Was könnte schon passieren?" zu schreiben, ist, als schreibe man "Und dann is' die Scheiße losgegangen", glaubt dabei aber, der Leser wisse jetzt nicht, dass die Scheiße losgeht. Nicht, dass diese Geschichte nicht ohnehin schon unendlich sutiel und nur bedingt vorhersehbar wäre...)

Der älteste Ratsherr steht tatsächlich die ganze Zeit herum und guckt Lokimotive zu, wie er aus dem Fenster schaut und bekommt jetzt die Erlaubnis, die Hochzeit vorzubereiten.
Lokimotive geht in die Heia.

*******
Da heute Freitag ist und ich morgen und Sonntags nicht arbeite, wird es jetzt Krieg mit Frankreich geben. Zudem Weiß ich noch nicht, ob es ein neues Kapital so schnell geben wird, nachdem wir das alte für Tanzkurse und Waschmittel ausgegeben haben.
Wenn ich es schaffe heute abend das 5. zu überarbeiten, wird es das heute nacht noch geben. Kapital 6 aber frühestens Montag, bis dahin müsst ihr euch also von Resten ernähren und könnt auch nicht shoppen gehen.


Ich hoffe, ihr habt alle euer eigenes Kapital und müsst euch diesbezüglich nicht auf mich verlassen. Freut euch auf die nächste Folge, in der Lokimotive einen dummen Traum hat und die Autorin die Mythologie in den Kopf vögelt.

Übrigens habe ich ein Bild von Lokimotive gemalt. Das ist aber schon ein Jahr alt und während einer Vorlesung hervorgekritzelt, weswegen ich seine Crappygkeit bitte entschuldigen möchte:


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