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Falling into Kotzbrocken

Titel: Falling into pieces
Fandom: Marvel's Thor
Autor: LokiGodOfMischief
Der langweilige Plot: Eine Sue begeht Suizid und isst ein ausgestopftes Huhn. Außerdem soll sie Jokis Braut werden. In genau dieser Reihenfolge.
Antiqualität der Charaktere: Loki ist der Joker, nur in uncool. Nara ist die Protagonistin jeder schlechten historischen Geschichte ever. Die Eltern sind ganz sympathisch.
RS/GR: Die typischen Leichtsinnsfehler.
Der markante Stil: „Wäh! Mein eigenes historisches Zeitalter ist soooo dooooof!!!“ und „Haben wir schon erwähnt, dass wir in Schottland sind?“ wohin das Auge reicht.

Ein Partnerverriss von der wundervollen quillsinmyhair und meiner Wenigkeit :3




Es ist eine "Sue fickt Loki"-Geschichte, die im 18. Jahrhundert spielt. Sie wollte von uns verrissen werden. Mit dabei sind...
... Ryan , ungefähr... alt, Vampir, halber Schotte, Kittys adoptierter älterer Bruder, kultiviert, verspielt, sarkastisch und charmant. Ist cool genug für Popkultur-Referenzen.
... Natariel, ungefähr... noch viel älter als Ryan, Schutzengel, Putzfrau, Krankenschwester, chronisch überfordert, emotional spontan und viel zu aufgekratzt.
... Maurin, 51, Gestaltwandler, rallig und psychopathisches Arschloch aus Überzeugung. Enough said.
... Kitty, 17, menschlich, Adelstochter, aus Liebe verlobt mit einem etwas ruppigen Vampir, naiv, bieder und etwas altklug, aber sehr freundlich. Ist nicht cool genug für Popkultur-Referenzen.
Sie alle gehören uns und wollten auf jeden Fall dabei sein, wenn wir uns dem hier annehmen. Außer Kitty, die wurde "überredet". Scheinbar hatten sie von den letzten Verrissen immer noch nicht genug o.O


Prolog

Ryan: ... ohne den keine Badfic auskommt.

Meine Füsse brannten während ich um mein Leben rannte.
Ryan: Deinem eigenen Flammentod kannst du nicht entfliehen.
Maurin: Ist irgendwie ironisch, wenn man bedenkt, als was sie sich herausstellt...

Sues Körper macht typischen Fluchtkram durch. Alles ist ganz fürchterlich.

Die Bäume um mich flogen nur an mir vorbei.
Ryan: Welch ein Naturschauspiel!
Kitty: Nur an dir im Kontrast zu wem...?
Natariel: Nyaw, das ist toll! Ich will auch ein fliegender Baum sein! *.* Glaubt ihr, das geht? Glaubt ihr, die Menschen mögen sowas?
Ryan: Als Ex-Mensch kann ich dir versichern, dass das nicht der Fall ist.
Natariel: T.T

Hinter ihr rennt ein Pferd her und wiehert, weil wir uns in einem Horrorfilm befinden.

Meine Oberschenkel brannten, aber der Wille zu Leben war stärker.
Ryan: Die Flammen lecken mittlerweile recht hoch, wie ich sehe.
Maurin: ... sagte sie, kurz bevor sie sich von einer Klippe stürzte. Ähm...

Ich wusste, dass er mich gleich holen wird.
Kitty: "Er" wie in "der Hengst" x___x?!
Maurin: Bring die Autorin nicht auf Gedanken...

Ich war zwar schnell, aber gegen das Pferd hatte ich keine Chance.
Ryan: "Ich hatte es nicht mal durch das Gartentor geschafft."
Maurin: Sue, du enttäuschst mich.

Am liebsten würde ich einfach stehen bleiben und mich einfangen lassen.
Ryan: "Neben dem Kräuterbeet wirkte wie ein guter Ort für so etwas."
Kitty: Sie redet von sich selber wie von einem Stück Vieh. Das finde ich bedenklich.
Maurin: Sie ist Vieh...
Kitty: Sei nicht gemein .__.''''
Maurin: Verurteile meinen Lebensstil nicht, bevor du ihn nicht ausprobiert hast :)
Kitty: Ich lebe unter Vampiren. Aber... aber...

Aber ich konnte keinen Tag noch länger in dieser Hölle leben.
Ryan: Sie will die Hölle durch ein Gartentor verlassen? Irgendwie habe ich mir die Hölle immer anders vorgestellt. Größer, vor allem.
Natariel: Das Gatter der Hölle! :D

Niemals würde ich an diesem Ort wiederkehren, niemals würde ich mich wieder quälen lassen und niemals würde ich wieder zu ihm gehen.
Kitty: Gerade sagtest du noch, du wünschtest, dich einfangen zu lassen. Ich weiß, dass einem eigene Wünsche nicht stets völlig klar sind, aber ein solcher Widerspruch innerhalb weniger Zeilen...
Natariel: Da kann ich diesen Ort nur beglückwünschen, dass sie da nicht wiederkehren will. Wäre auch eher unschön. Geister sind so schwer wieder loszuwerden.

Pferd ist auch weiterhin schnell und ein Pferd. Irgendjemand ruft ihr dramatisch hinterher. Mehr vom Gleichen, sie rennt, das Pferd rennt, alle rennen.

Ich sprang über Baumstämme und wich herabhängenden Ästen aus.
Ryan: Gleichzeitig.
Maurin: Gleichzeitig. Es muss episch aussehen.

Der Wald schien kein Ende zu haben.
Ryan: Der zwanzig Seemeilen entfernte Wald.
Natariel: Vielleicht läuft sie die ganze Zeit im Kreis? Ist mir mal passiert. War nicht so lustig wie es klingt. Ich bin von einem Wolfsrudel davongelaufen und die haben es irgendwann rausgefunden und mir den Weg abgeschnitten...
Ryan: Der Trick ist, auf einen Baum zu klettern.
Maurin: Das klappt aber auch nur bei Wölfen *smirk*
Ryan: Ansonsten Pfefferspray.
Maurin: Du hast dir meinen Körper schon angesehen, oder? Es gibt nicht viel, das mich davon abhalten könnte, jemanden zu zerfetzen, wenn ich es darauf anlegen würde.
Ryan: War das eine Drohung?
Maurin: Eine Herausforderung? Ein Versprechen? Flirten? Such's dir aus.
Ryan: Darf ich, ja? Vielen Dank, sehr freundlich.
Maurin: Ich komme darauf zurück... später...
Ryan: Ich bin gespannt.

Plötzlich erkannte ich vor mir eine Klippe.
Ryan: "Sie ragte hoch vor mir auf."
Kitty: b<___<d
Natariel: „Sie hieß Karl und war sehr nett. Sie war öfter hier und wir tranken dann immer zusammen einen Tee.“
Ryan: Du kannst die Hände wieder von deinen Ohren nehmen, Miss Kitty. *hände nehm*
Kitty: Ich verbitte mir derartige Impertinenzen Q___Q
Ryan: Ich kann nichts versprechen, das weißt du doch ♥
Maurin: Dann bist du hier in der falschen Gesellschaft, befürchte ich.
Kitty: Das hatte ich befürchtet v__v
Natariel: Du hast ja noch mich. Ich bin ganz nett und pflegeleicht und nur ganz selten... impertinent.
Kitty: ^^''''

Das Ende der Insel.
Ryan: Der Insel, auf der der zwanzig Seemeilen entfernte Wald stand.
Natariel: Sie hat endlich rausgefunden, wie man geradeaus läuft.
Ryan: Ist ja auch schwierig.

Hoffnung stieg in mir auf.
Ryan: "Ein bisschen davon schwappte mir aus dem Mund."
Maurin: Du nimmst mir die Worte aus dem Mund. Was... in diesem Zusammenhang widerlich ist...
Kitty: ...das hättest du in der Tat anders ausdrücken können T.T
Maurin: Und genau deshalb habe ich es nicht getan.
Kitty: q____q
Ryan: Ich nehme an, dich um Rücksicht zu bitten, hätte den exakt gegenteiligen Effekt, daher lasse ich es.
Maurin: Kluger Junge.
Ryan: Ich weiß ^___^

Sue springt mehrere Meter weit über einen Baumstamm und landet auf einer Lichtung, das Pferd direkt hinter ihr. Maurin ist wieder einmal nicht sehr nett zu Kitty und tut merkwürdige Dinge mit Ryan, aber dem macht das offensichtlich nicht viel aus. Dann rennt Sue zu einer Klippe.

Die Wellen des Meeres schlugen gegen die spitzen Felsen.
Natariel: Aber nur gegen die spitzen. Gegen die stumpfen nicht. Wahrscheinlich war ich das. Klingt wie etwas, das ich tun würde, um Menschen zu verarschen :3
Kitty: Du schlägst gegen spitze Felsen?
Natariel: ... manchmal, ja. Aber ich meinte, das Wasser dazu bringen, sowas zu tun :)
Maurin: Ich könnte jetzt eine ganz böse Bemerkung bezüglich Felsen und wen ich dagegenschlagen würde, machen. Aber ich glaube, ich lasse es dieses Mal lieber.
Ryan: Ich sagte ja, du bist nett.
Maurin: :3

Pferd bleibt stehen.

„Nara, tu das nicht.“
Ryan: "Bleib nicht stehen! Renn weiter!"
Natariel: Das erklärt, warum sie nicht aus dem Wald rauskam...
Maurin: Sie kann auch gerne stehen bleiben und entweder fertig verbrennen oder sich von dem Pferd über den Haufen rennen lassen. Mir ist zu diesem Zeitpunkt alles recht.

Ich wandte mich um.
Ryan: Brennend immer eine gute Wahl.

Meine Fersen wenige Millimeter über den Rand.
Ryan: Da fehlt ein Verb. Ich bin für "transpirierten".
Natariel: Sie... schwebt?
Ryan: Sie schwitzt.
Natariel: Sie schwitzt so stark, dass die freigesetzte Energie sie abheben lässt?
Ryan: *shrug* Ja.
Natariel: ... Cool! :D Das will ich auch können!

Der Wind tut epische Dinge mit ihrem flammend roten Haar.

Meine roten Locken bewegten sich wie Wellen hinter meinem Kopf.
Ryan: "Ich hatte sie aus rotem Seitensatincrêpe selbst ausgeschnitten."
Natariel: "... auf und davon. Ich winkte ihnen fröhlich nach."

Der mysteriöse Mann hat faszinierende grüne Augen und niemand hier weiß, wer er wohl sein könnte; es ist atemberaubend, nervenzehrend und absolut episch. Ryan und Maurin nutzen diese unglaublich spannende Stelle, um sich näher kennenzulernen, und es wird beschlossen, später in aller Ruhe Ryans Tätowierungen zu bewundern. Die Sue emot in der Zwischenzeit durch die Gegend.

Ich hob meine Arme.
Ryan: "Das half mir, zu sterben."
Natariel: "... und flog davon."

Panik stieg in ihm auf.
Ryan: "Arme waren seine größte Schwäche."
Natariel: "Außerdem hatte er panische Angst vor Vögeln."
Kitty: Ich wundere mich, woran sie das erkennt.
Natariel: Daran, dass er sich kreischend auf seinem Pferd duckt und sein Gesicht in die Mähne presst?
Ryan: Vielleicht ist er ja der Vampir und sie schlägt ein Kreuz.

Er stieg so schnell er konnte vom Pferd ab, aber es war zu spät.
Ryan: "Meine Arme fielen schon herunter."

Natariel: Ich präsentiere: Die Sue.
Maurin: Das ist selbst für menschliche Verhältnisse Schrott.

[…]
Er riss seinen Arm nach vorne und seine Finger griffen ins Leere.
Kitty: War er nicht eben noch mehrere Meter entfernt...?
Ryan: Gerade deswegen greift er ja ins Leere.
Maurin: Vielleicht hat er gerade in ihren Kopf gegriffen...
Ryan: Da ist es definitiv leer, aye. Sie könnte den Raum zwischen ihren Ohren vermieten.
Maurin: Ich würde ihn nehmen. Mit menschlichen Schädeln lassen sich viele tolle Sachen machen.
Ryan: "Ihn/sie/es nehmen" ist im Bezug auf sie der falsche Ausdruck. Egal, um welchen Teil ihres Körpers es geht.
Kitty: bv___vd
Maurin: Okay, ja, so weit gehe ich dann doch nicht. Irgendwo hab selbst ich meine Grenzen.

Ich konnte noch sehen wie er seine Kapuze vom Kopf riss und meinen Namen rief.
Natariel: "Die Laute formten vor seinem Mund lustige Zeichen. Das R war geformt wie ein Kackhaufen."
Ryan: Wenn er sich nicht die Kapuze vom Kopf reißt, kann man im Roman seine Identität nicht offenbaren. Vor allem, wenn die Narration ihn schon kennt.

„Es tut mir leid, Loki.“ Dies waren meine letzten Worte.
Natariel: "... bevor ich endlich starb und dieser Mist hier ein Ende hatte."?
Ryan: LOKI! Wer hätte das geahnt? Stand ja auch nur in der Kurzbeschreibung.

Mein Magen drehte sich, als ich in die Tiefe fiel.
Maurin: Die kotzt schon wieder. Das finde ich irgendwie widerlich. Ich.
Ryan: Aber nach Newton fällt Kotze genauso schnell wie Sues.
Natariel: Das wiederum finde ich lustig :D

Ich fühlte mich leicht. Ich fühlte mich frei.
Ryan: "Ich zog noch einmal kräftig an meinem Bong."
Maurin: "... und dann schlug ich auf den spitzen Felsen auf und mein Blut färbte das Meer tiefrot :3" Jetzt ist Ende.
Ryan: Perfekt. *kittys hände von ihren ohren nehm* Wir sind fertig.
Kitty: Bitte?
Ryan: Der Prolog ist zu Ende.
Kitty: Nun. Dann verabschiede ich mich hiermit. Es war schön, eure Bekanntschaft gemacht zu haben. Bis zum nächsten Mal.
Maurin: Tatsächlich oder bist du nur nett?
Natariel: Ist doch egal, sie hat gesagt, sie mag mich :3
Maurin: Eigentlich... nicht...
Ryan: Soll ich dich zur Tür begleiten?
Kitty: Nicht nötig, danke ^^''' *rausstürm*
Maurin: Jetzt ist sie weg. Und was tun wir nun?
Natariel: Ich verschwinde ebenfalls. Ganz schnell. Ganz weit. Bis dann!
Ryan: Ich habe dir doch versprochen, dir meine Tattoos zu zeigen :D
*Abblende*

Selber Raum, einige Tage später.


Der Graf
Ryan: Meine Begeisterung für den Titel wird dadurch bestimmt, ob es sich hierbei um einen Fotograf, um Steffi Graf, um einen Graph oder einen richtigen Graf handelt.

„Aua!“ Meine Mutter zog fest an meinen Haaren um sie nach oben zu stecken.
Kitty: So wörtlich ist "Wer schön sein will, muss leiden" aber nicht zu nehmen...
Maurin: Normalerweise nicht, macht unsere Arbeit hier aber interessanter :3
Kitty: Es ist nicht nötig, an den Haaren zu ziehen, wenn man sie nach oben stecken will. Sie werden dadurch weder länger, noch kommen sie weiter hoch. Aus genau diesem Grund macht das eine Zofe oder ein Coiffeur...

„Tu nicht so! Du hast schon schlimmere Schmerzen überstanden.“, sagte sie, während sie eine weitere Nadel in meine Haare steckte.
Ryan: Und schon ist die Mutter mein Lieblingscharakter.
Maurin: Mir gefällt ihre Einstellung.
Ryan: Und solange sie die Nadeln nur in die Haare steckt...
Maurin: Das wiederum ist ein Minuspunkt, aber das kann ich gerne übersehen.

Ich sass auf einen Stuhl vor meinem Frisiertisch.
Maurin: Die Sue darf heute nicht aussehen wie frisch aus dem Schweinestall gerollt, weil Graf Loki vorbeikommt. Sonst ist es okay.

Ich hatte noch nie in meinem ganzen Leben so sehr gelitten wie heute.
Kitty: Und das nur weil... oh weh...
Maurin: "... denn ich wurde HÜBSCH GEMACHT! Nichts ist schlimmer als DAS!"
Ryan: Lass mich dir die kleinste Violine der Welt spielen.
Natariel: Aber wenn sie doch sonst gerne dreckig ist, dann lasst sie doch. Ich kann das voll und ganz verstehen. Nicht, dass ich mit ihr sympathisieren würde, aber so rein grundsätzlich...
Kitty: Sie ist übermäßig weinerlich.
Maurin: Ich kann vorbeikommen und ihr einen Grund dazu geben.
Kitty: So habe ich das... ach, nichts.

Zwei Mägde hatten mich in einem Korsett eingezwängt und die Schnüre fest zusammengezogen sodass ich keine Luft mehr bekam.
Ryan: Mägde aus dem Schweinestall, nehme ich an.
Kitty: Es ist kein Korsett, es ist ein Schnürleib.
Natariel: Mir gefällt, wohin diese Geschichte führt. Nicht gefällt mir, dass sie ohne Luft trotzdem überleben kann...
Ryan: Du solltest in dieser Gesellschaft nicht über Unterwäsche reden.
Kitty: o///o
Ryan: Mich interessiert, woraus das "Korsett" besteht, wenn es zwei Arbeitskräfte braucht, um sie "einzuzwängen". Und wie dick dieses Mädchen ist, wenn es überhaupt "eingezwängt" werden muss.
Maurin: Menschenknochen und zwei Meter Hüftumfang. Ich finde beides schön.

Mein Gesicht wurde gepudert und geschminkt.
Ryan: Je nachdem, wann genau im 18. Jahrhundert wir uns befinden, sieht sie entweder völlig akkurat aus... oder wie eine billige Hure.
Maurin: Würde dich letzteres wirklich überraschen?
Natariel: Halte ich irgendwie für wahrscheinlicher.
Ryan: Vor allem, wenn sie dem Grafen... gefallen... soll.

Mein ganzer Körper wurde mit einem starken Parfum besprüht.
Kitty: Pfui.
Ryan: Ich denke, da haben wir unsere Antwort.
Natariel: Wie stark ist ihr Eigengeruch, dass sie das nötig hat?

Ich roch als hätte ich in Rosenwasser gebadet.
Ryan: WOE IS ME!!!11! Sein oder nicht sein, das ist hier die Frage~

Ich hasste den Geruch von Rosen.
Ryan: "Denn obwohl mein erster Auftritt genauso beginnt wie ihrer, und wir uns so ähnlich sehen, und die Situation dieselbe ist, bin ich nicht Rose aus Titanic. Das ist der Beweis, seht ihr?"
Kitty: Ich würde den Geruch von Rosen auch hassen, wenn ich am ganzen Körper mit starkem Rosenparfum besprüht würde...
Maurin: Ich mag Rosenparfüm auch nicht. Es hinterlässt einen widerlichen Geschmack auf der Zunge...

Sue und Mutter führen ein "As you know, Bob"-Gespräch darüber, dass die Familie pleite ist, weil ihr Vater alles Geld verspielt hat, weshalb Sue jetzt Graf Laufeyson heiraten muss. Außerdem weiß Sue nicht, wie Schuhe, weil sie ja noch nie in hochhackigen Schuhe gegangen ist. Ryan merkt an, dass selbst er besser in hochhackigen Schuhen laufen kann als sie.

„Denk dran, Nara, lauf wie eine Göttin und heb stets den Kopf. Zeig, dass du stolz auf deine Herkunft bist.“, sagte meine Mutter, während sie die Türe für mich öffnet.
Kitty: Ich würde mir eher wünschen, sie mögen weniger heidnisch sein...
Natariel: Ihre stolze Herkunft, die sich pleite gezockt und gesoffen hat...? Na ja...
Ryan: Da passt heidnisch zu sein doch dazu.
Natariel: Das war sicher beabsichtigt.

Meine Zehen schmerzten, als ich ein paar Schritte tat.
Kitty: Was hat sie bisher für Schuhe getragen?
Ryan: Crocs.
Maurin: Vermutlich gar keine, wenn sie normalerweise durch den Schweinestall rollt...

Diese vermaledeiten Schuhe waren mir zu klein.
Natariel: Jetzt tut sie mir leid. Nicht mal passende Schuhe kann sie sich leisten. Das ist doch traurig.
Kitty: Welche in deiner Größe zu kaufen ist nicht so schwierig, weißt du?

Von einer Lady wird nun mal erwartet, dass sie kleine Füsse und breite Hüften hat, um die starken Söhne des Gatten zu tragen. Was für eine lächerliche Vorstellung einer perfekten Frau!
Ryan: Die starken Söhne sind unbedingt abhängig von den kleinen Füßen.
Kitty: Wieso ist es lächerlich, sich eine Frau zu wünschen, bei der davon auszugehen ist, dass sie unkompliziert gebärt? Meine Heiratsaussichten sind wegen meiner schmalen Figur sehr eingeschränkt.
Ryan: Würde ich sie heiraten wollen, würde ich auch hoffen, dass sie schmale Hüften hätte. Insofern wären breite an ihr tatsächlich lächerlich.
Kitty: Die Autorin möge die Ansichten und Wertvorstellungen von uns Georgianern entschuldigen: Warum schreibt sie Geschichten zu unserer Zeit, wenn sie diese albern findet?
Maurin: Mir gefällt der Unterton hier nicht. "Wäh, ich bin schlank und zierlich, ich bin so häßlich!" Bei einem Publikum, das normalerweise genau das will... Was ich nicht gut finde, weil es mir weniger zu essen lässt, aber dennoch.

Während ich lief, biss ich mir auf die Zähne und hob mein Kleid ein bisschen, damit ich nicht auf den Stoff trat.
Kitty: Sie kann doch nicht einfach...
Ryan: Sie kann.
Kitty: Aber ihre Mutter kann unmöglich billigen, dass...
Ryan: Wie du sehen kannst...
Kitty: SIE HEBT IHR KLEID.
Ryan: Das steht da, ja.
Maurin: Bis über ihre Hüfte wahrscheinlich.
Kitty: Man sieht ihre Knöchel. Vielleicht ihre Waden!
Maurin: Stell dir das mal vor.
Ryan: Nach dem Makeup und dem Parfum folgt nun also das. So viel zum Thema Huren.
Maurin: Es könnte aber genau das sein, was Loki will.
Ryan: Oder das einzige, was man an ihr... liebenswert finden kann.

Mit kleinen Schritten stieg ich die Treppe hinab.
Maurin: "Bloß blöd, dass die Stufen ziemlich hoch waren."
Ryan: Mich wundert, was sie bislang getragen haben mag, wenn dieses Kleid nun eine solche Umstellung für sie bedeutet.
Maurin: Nichts. Das ist im Schweinestall okay, die Schweine stört's nicht.

Sue ist zu dumm zum Gehen, fällt laut brüllend über ihre Füße und wird von einem mysteriösen, gutaussehenden Fremden aufgefangen.

Ich hob mein Gesicht und blickte in zwei Smaragdgrüne Augen.
Ryan: Nicht diese.
Maurin: Wenn er ein Chrimar wäre, würde ihm jemand sagen, dass er sich mit seiner Tarnung mehr Mühe geben sollte, weil die Augen viiieeel zu auffällig sind.
Kitty: Ich empfinde aufrichten Fremdscham.

Für einen Moment vergass ich zu atmen.
Ryan: Es war der Moment, in dem der "Instalove"-Schalter umgelegt wurde.
Natariel: Ich wundere mich immer noch, warum sie noch lebt, wenn sie so selten atmet.

Ich starrte in diese Augen und verlor mich darin.
Ryan: "Als ich zwei Tage darauf immer noch nicht aus dem Wachkoma erwacht war, steckten mich meine Eltern ins Tollhaus. Ende ♥"
Maurin: "Ich war an der dritten Gehirnzelle falsch abgebogen und hatte mich fürchterlich verlaufen. Hier kam ich nie wieder raus!"

Alle werden einander vorgestellt, während Loki nur dämlich grinst und kurz "Hallo" sagt. Nara findet ihn gruselig. Aber sexy. Aber auch gruselig. Aber in erster Linie sexy.

„Wundervoll“, mein Vater rieb sich die Hände. „Begeben wir uns in den Salon und speisen prächtig.“
Ryan: "'Oder gehen wir in die Besenkammer und speisen weniger prächtig. Wie dem auch sei, ich zwinge euch dazu, dass es euch schmeckt!'"
Maurin: Prächtig... prächtig... Ich speis dich gleich prächtig. Ein Satz und ich mag dich schon nicht. Und wegen dir sinkt mein Niveau.

Diese „prächtige“ Speise bestand aus einem ausgestopften Huhn mit Kürbis.

Ryan: Wirkt appetitlich.
Maurin: Ausgestopft... *kicher* Okay, ist sicher günstig. Das kann man immer wieder abwaschen und wiederverwerten. Aber trotzdem...
Natariel: Nichts, was du tun würdest, hm?
Maurin: Niemals. Ich esse immer frisch.
Kitty: Das allgemeine Sprachverständnis der Autorin macht mir angst...

Als Vorspeise gab es Kürbissuppe, welches ich schlürfend zu mir nahm.
Kitty: Die Grammatik im besonderen. Und das Benehmen der Protagonistin. Alles.
Ryan: Ich verstehe das. Ich verstehe das wirklich.
Natariel: Es gab also Kürbis... mit Kürbis... Ja. Das klingt selbst für mich irgendwie falsch.

Meine Mutter trat mir auf den Fuss und bestrafte mich mit ihrem Blick.
Ryan: "Der war nämlich so schrecklich, dass alle gestorben sind. Ende ♥"
Kitty: Wie ist das denn besseres Benehmen als die Suppe zu schlurfen?
Ryan: Ich glaube, die benehmen sich alle mit Gewalt wie Säue.
Maurin: Das ist eine sehr subtile Art, jemanden darauf aufmerksam zu machen, dass er sich scheiße benimmt. Ist auch noch niemals in der Geschichte schief gelaufen oder so.
Natariel: Sie lebt normalerweise im Schweinestall, da ist das doch nur natürlich. Wie bei mir, als ich ein paar Jahre im Wolfsrudel gelebt habe.

Der Graf grinste vor sich hin.
Ryan: "Die Wirkung seines Joint hatte noch immer nicht nachgelassen."
Maurin: Als Mensch würde ich das gruselig finden. Als Chrimar ist es Provokation und ich würde ihm zeigen, was ich davon halte.


Als Nachspeise gab es Kürbiskuchen.
Ryan: In anderen Worten gibt es Kürbiskürbis mit Kürbis in Kürbismarinade.
Natariel: Kürbis mit Kürbis und als Nachspeise Kürbis. Das ist die Herkunft, auf die sie so stolz sein soll und die den Grafen beeindrucken soll?

Wie schon erwähnt waren wir nicht mehr sehr reich und so konnten wir uns bloss ein paar Hühner halten und Kürbis im Garten anbauen.
Maurin: Man kommt immer an Fleisch ran, wenn man nur will...
Kitty: Es zeugt also von Armut, zu jeder Mahlzeit Fleisch essen und amerikanisches Gemüse anbauen zu können...?
Natariel: Nur Kürbis. Für alles andere fehlt ihrem Garten das Upgrade.

Sues Papi erinnert die ganze Runde dramatisch und zu aller Überraschung, dass sie jetzt mit Loki verlobt wird (obwohl sie es schon die ganze Zeit wusste...?), weshalb Sue den Grafen anspucken will, sich aber unter größter Anstrengung an die Etikette (oder einer Abart davon) halten kann.

„Auch verkünde ich, dass ab jetzt meine Tochter bis zur Vermählung bei Graf Laufeyson leben wird.“, ergänzte mein Vater.
Ryan: Ich hoffe, du hast den wenigstens davor gefragt.
Maurin: Nö, warum denn? Dass der damit einverstanden ist, ist doch klar. Wir wissen alle, was er will...
Kitty: Aber sie kann doch nicht einfach bei einem fremden Mann leben! Das würde bedeuten, dass sie entehrt ist, und dann wäre er dazu gezwungen, sie zu ehelichen, wenn er weiter als Ehrenmann gelten will, ansonsten wären all ihre Aussichten im Leben ruiniert und -
Natariel: Ich erinnere mich ja nicht mehr an viel, aber ich höre meinen Schützling aus dieser Zeit in meinem Kopf aufschreien.
Ryan: Das ist der Plan: Der Vater will sicherstellen, dass Loki die Sue heiraten MUSS!

Den Kuchen auf den ich gekaut hatte, spuckte ich tatsächlich aus und traf das weisse Hemd des Grafen.
Kitty: Ich bin entsetzt.
Natariel: Das wäre selbst mir unangenehm.
Ryan: Ich bin verblüfft. Die Sue kann Kuchen in hohem Bogen über den ganzen Tisch kotzen - beeindruckend!
Maurin: Na! So geht man doch nicht mit seinem Essen um!

Meine Mutter keuchte vor Schreck auf.
Ryan: Ich betone und wiederhole: Lieblingscharakter.
Maurin: Sie scheint sich wenigstens ein bisschen angemessen zu verhalten. Langweilig, aber wenigstens passend.

Sofort stand sie mit einer Serviette auf und versuchte den grossen Flecken zu entfernen.
Ryan: So wie die Sue sich benimmt, würde mich nicht wundern, wenn sie einen halben Kuchen im Mund gehabt hätte, als sie losgesabbelt hat.
Natariel: Wenn sie die Situation retten will, sollte sie lieber ihre Tochter entfernen...
Kitty: Gibt es einen Grund, aus dem Laufeyson ausgerechnet sie ehelichen will?
Ryan: Sie hat ein Loch.
Maurin: Sie sieht geil aus und ist dumm genug, um den Scheiß mit sich machen zu lassen. Außerdem braucht er sie ja sowieso nicht bei Bewusstsein für das, was er mit ihr vorhat.
Kitty: Das haben alle anderen Frauen auch. Und mehr Charme als sie. Besseres Benehmen. Mehr Contenance. Wohl auch besseres Aussehen...

Ich ignorierte sie und starrte meinen Vater entsetzt an.
Ryan: "Quer über den Tisch zu kotzen war für mich so normal, dass ich gar nicht verstand, wieso jetzt alle so ein Aufhebens darum machten."
Natariel: Also kotzen, durch die Gegen stolpern, wie eine Hure rumlaufen und mit fremden Männern zusammenwohnen, ist alles voll okay. Aber jemanden heiraten, den der Vater ausgesucht hat? Unmöglich!
Kitty: Den Mann, den ich ursprünglich heiraten sollte, haben meine Brüder ausgesucht. Ich war einverstanden. Allen anderen Frauen ging es genauso, warum sollte ich auf Sonderbehandlung hoffen?

Sue bitcht ihren Vater an, der seine Entscheidung damit begründet, dass sie zu viel isst. (Srsly.) Außerdem mutiert Sue zu "beleidigte Leberwurst" und rennt in ihr Zimmer.

Dort angekommen warf ich mich auf mein Bett und umklammerte mein Kissen.
Natariel: That awkward moment, wenn ich mir plötzlich reif vorkomme.
Kitty: In so einem Kleid:

Ryan: Das muss von hinten lustig aussehen.
Maurin: Was Loki freuen wird, denn genau deswegen will er sie ja.

Wie konnte mein Vater mich an so einem Mann verkaufen?
Ryan: Gezwungenes Verloben ist in Ordnung. Verfrüht zu ihm zu ziehen, ist ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit.
Kitty: Ich glaube, sie versteht nicht, wo und vor allem wann sie ist...
Maurin: "So ein Mann", der bis jetzt nicht mehr gemacht hat, als sich ihr vorzustellen und sie anzulächeln. Gut, er war gruselig, aber das sagt auch nur Nara selbst und was ich von ihr und ihrer Meinung halte, muss ich wohl nicht extra sagen.
Kitty: Auf welcher Grundlage erwartet sie eine Sonderbehandlung?

Tränen traten mir in die Augen. Ich weinte leise in mein Kissen.
Ryan: So emotional habe ich mich nicht mehr gefühlt, als ich in einem Roman weiterlesen wollte und feststellen musste, dass ich nicht mehr wusste, auf welcher Seite ich war. Das war das Ende des Kapitel. Huh, das ging unerwartet schnell.
Maurin: Schade. Ich wäre gerne noch ein bisschen hier geblieben. Wir haben noch gar keine unanständigen Dinge getan.
Ryan: Lass uns also mit dem nächsten Kapitel beginnen.
Maurin: Gute Idee :3 Aber nicht mehr jetzt.
Tags: fandom : marvel's the avengers : 001-050, genre : alternatives universum : 051-100, genre : mary sue/gary stu : 0601-0650, genre : mst3k : 051-100, jaeger : quillsinmyhair : 101-150, jaeger : yumeyu, verrisse : 1051-1100
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