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"Die Geigenspielerin" oder "Teil 1: Speschöllige Irin gewinnt 'OSDS'- Opernhaus sucht den Superstar"

Titel der Geschichte/Serie: Die Geigenspielerin
Fandom: Das Phantom der Oper
Name des Verbrechers Autors: Temperance

Verhunzter Beginn: Es hatte lange gedauert, bis das Theater wieder mit seinen Darstellungen Glänzte. Nach dem schweren Brand den, wie Christine sich noch sehr gut erinnerte, das Phantom der Oper verursacht hatte. Es war zwei Jahre her und in diesen zwei Jahren hatte sich einiges geändert.
Der langweilige Plot: Eine junge Irin, die Geige spielt, erhält eine Anstellung an der Pariser Opera Populaire und verliebt sich ins Phantom. Umgekehrt geschieht das Selbe. In diesem Fandom ist das wirklich die übliche Vorgehensweise.
Die Antiqualität der Charaktere: Die Hauptprota ist wieder einmal eine dieser "Ich setze mich über alles hinweg, was der Gesellschaft des Jahrhunderts, in dem ich aufgewachsen bin, als konventionelles Verhalten galt"-Schicksen. Außerdem kann sie voll mega krass Geige spielen und verseucht mit ihren ach so strahlend blauen Augen alle Mitmenschen in ihrem Umfeld nuklear.
Die typischsten RS/G-Fehler: Kleinere Rechtschreibfehler, ansonsten geht es.

Auszüge aus dem Schlimmsten der Geschichte: Es war für sie scheinbar undenkbar, dass eine Frau als erste Geige an einer Oper arbeitete. Sicher, auch sie hätte sich das nicht erträumen lassen. Es kam auch weis Gott nicht oft vor. Aber anscheinend hatte sie den Operndirektor begeistert und das Publikum sah ja nicht wer die erste Geige spielte.
Doch egal wie sie versuchte sich zu freuen, der hoch rote Kopf ihres Vaters verweilte in ihren Gedanken. Ihre Mutter hatte geweint während ihr Mann ausgerastet war und Jane eine Ohrfeige verpasst hatte. Wofür diese war wusste sie bis jetzt noch nicht.





So... Hiermit beginne ich dann mal jenes Monsterprojekt, welches ich schon vor einiger Zeit zu verreissen angekündigt hatte. Wie oben schon angekündigt geht es diesmal um das Phantom der Oper und somit auch um eine Kategorie, die ich selber sehr gern hab. Ein kleiner Einstieg passend zum Thema: 1319041883034_372583

Genug der Vorrede... Vorhang auf für: Die Geigenspielerin!

Die Geschichte beginnt direkt am Schauplatz des Originalromans, der nicht nur Webber und Konsorten zu Musicals inspirierte, sondern auch Regisseure zu zahlreichen schlechten Verfilmungen. Willkommen an der Opera Populaire!

Es hatte lange gedauert, bis das Theater wieder mit seinen Darstellungen Glänzte. Opernhäuser leben länger mit Caaaalgoooon: Ding! Ding! Nach dem schweren Brand den, wie Christine sich noch sehr gut erinnerte (hätte mich auch sehr gewundert wenn nicht. oO), das Phantom der Oper verursacht hatte. ECHT? OHNE WITZ JETZT? BOAH! Es war zwei Jahre her und in diesen zwei Jahren hatte sich einiges geändert.
Man erzählt uns, dass Christine inzwischen Raoul geheiratet hat, Erik tieftraurig darüber war, ordentlich gefriendzoned wurde und trotzdem alle einen auf Happy Family machen. Denn: Dank dem ach so lieben Raoul, der Erik ja nie irgendwie gehasst, oder als Monster bezeichnet hat, ist dem Operngeist niemand mehr auf den Fersen. Besser noch: Er darf jetzt, dank Christines Gabe andere Menschen davon zu überzeugen, dass so ein mehrfacher Mörder und latent Drogensüchtiger eigentlich doch ganz nett und brauchbar sein kann, verdeckt an der Oper arbeiten. Wer's glaubt wird selig...

Nun konnte er wirklich etwas tun und helfen. Weil Erik auch so unglaublich gern anderen Menschen hilft. Sein Hass ist nur Fassade, aye... Die Besucherquoten der Oper hatten sich deutlich gesteigert, da die Oper nun von Mythen und einer schaurigen Gesichtern umgeben war. Im Foyer konnten die Herren und Damen der Pariser Oberschicht nun lustige Fotos ihrer selbst mit einem mannshohen Phantom der Oper-Pappaufsteller, das auf diesem ein Duckface zog, schießen lassen. Darüber hinaus gab es noch ein Grusellabyrinth und einen kostenlosen Aufenthalt in Eriks verspiegelter Hölle… Jetzt mal Spaß beiseite. Unser lieber Erik hat die Opera Populaire schon lange vor seiner Stalker-/Entführungsaktion tyrannisiert und war beizeiten schon zum Mythos geworden. Dass erwähnte schaurige Geschichten, sowie Eriks kleine Zündelei, die bestimmt nicht von Teilen der Bevölkerung unbemerkt blieben, nun dafür sorgen, dass mehr Leute in die Oper gehen, halte ich für Blödsinn. Mein erster Gedanke wäre: „Mit diesem Opernhaus stimmt etwas nicht… Ich will da nicht rein!“ Aber nun gut, vielleicht bin ich eben nicht so geil auf schaurige Geschichten, pardon Gesichten, wie die Besucher dieser Oper…

Wir erfahren, dass das Phantom bei wichtigen Aspekten des Opernalltags seinen Senf dazugibt. Zudem klärt man uns auch darüber auf, was er eigentlich will: Er wollte nur die Annerkennung die er nun bekam, Anerkennung hingegen, die hatte er nie gewollt. Auch wenn er bei den Proben natürlich auf seine Weise half. Als versteckter Meister hoch oben im Theatersaal. Niemand sah ihn, abgesehen von Christine die, bewusst das Adlerauge einsetzte und ihn nach wie vor als Ratgeber für ihre Gesangskünste aufsuchte.
Nach dieser Einleitung wird dem geneigten Leser mitgeteilt, dass dem Orchester der erste Geiger durch einen Herzinfarkt abhanden gekommen ist. Jetzt suchen die Herren Direktoren natürlich einen neuen und haben ganz konkrete Vorstellungen, wie dieser Neuling bitteschön zu sein habe.

Es gab eine Menge Bewerber und natürlich waren viele davon ausgezeichnet, doch den Beiden Operndirektoren war das nicht genug. Außerdem waren viele der Bewerber so alt wie der verstorbene und sie wollten doch länger etwas von ihrem ersten Geiger haben. Da frag ich mich wie alt der war? Haltet mich für überzogen, aber ich habe grade generell den Eindruck eines Rentner-Orchesters. Ebenfalls sollte er speziell sein und nicht wie immer einfach nur klassisch ausgebildet, das war ihnen einfach zu mainstream, Bitch!. Jemand der die Geige beherrschte und es liebte sie zu spielen. Echt? Geige ist ein verdammt schwer zu erlernendes Instrument und wenn derjenige nicht gerade dazu gezwungen wurde, muss er irgendwo auch eine besondere Hingabe und Liebe an den Tag legen, um dieses Instrument zu beherrschen -.-. Jemand der auf der Geige Kaninchen hervorzauberte und die Leute mit sich in den Abgrund riss.

Da es anscheinend in Frankreich keine derartig ausgebildeten Geiger gibt, wird man erst in Irland fündig.
Monsieur Firmin fuhr im Sommer für einen Theaterbesuch nach Irland, die drittklassigen Vorstellungen in Paris hatte er satt!. Man muss es ja irgendwie plausibel erscheinen lassen, um in jenes Land zu reisen, das nicht gerade unbekannt ist für die Hingabe einiger seiner Bewohner ans Geigenspiel... Genau dort entdeckte er sie. Eine einzigartige Persönlichkeit. Eine junge Frau mit blondem langen Haar und strahlend blauen Augen. Übrigens hatte Leroux‘ Christine genau diese Attribute. Blondes Haar und blaue Augen… *hust* Lloyd Webber hat uns dagegen die dunkelhaarige Version gebracht. Sie trat zusammen mit einer kleineren Gruppe bei einem Fest auf und sie beeindruckte alle mit ihrem Scharm, denn Charme kannte sie nicht, die Besucher des Fests jedoch schon. Scharm hingegen war etwas völlig Neues. Das konnte man sich nicht entgehen lassen! und ihrem Spielen. Ihr Name war Jane Lame Carry.



Firmin schaut sich Lame an und genießt das Konzert. Er freut sich total darüber, dass Lame in der Lage ist,

immer den richtigen Ton zu treffen. Der Verdacht mit dem Rentner-Orchester erhärtet sich. Der Operndirektor digitiert zum Talentscout und plappert Lame an.
„Mein Name ist Monsieur Firmin. Ich komme von der Opera Populaire aus Paris.“
„Wirklich. Ich habe schon sehr viel von ihrer Oper gehört. Es sind ja einige Gesichtern im Umlauf gewesen.“ Falsch geschriebener, somit getarnter Gesichtsfetisch, anyone?
„Nun, vielleicht haben sie dann auch mitbekommen, dass unser erster Geiger verstorben ist.“ Was? 0o Es gab zwar durchaus berühmte Geigenspieler, aber ich glaube nicht, dass ein Mitglied des Orchesters der Opera Populaire, auch wenn es die erste Geige war, so berühmt war, dass man ihn über die Grenzen Frankreichs hinaus kannte. „Nein.“ Danke, Lame! Genau meine Rede!
Jedenfalls macht er Lame ein unwiderstehliches Angebot. Er will sie und nur sie als erste Geige haben. Wuhey... Wem war das noch sonnenklar, außer mir? -.- Lame ist misstrauisch:

„Einfach so? Wer sagt mit Fug und Recht, dass sie wirklich von der Opera Populaire kommen? Sie könnten auch der Grinch in Tarnkleidung sein und mir Weihnachten kaputt machen wollen!
Firmin will sie daraufhin, wenn er wieder in Paris weilt, schriftlich zu einem Vorspiel einladen. Plötzlich fällt ihm auf, dass das Phantom ja auch noch ein Mitspracherecht hat und angstet ein wenig herum. Lame hingegen schwelgt schon im Musikerhimmel:

Sie liebte Musik. Dagegen würde er sicher nichts haben Nein, er labert dich eigentlich nur an, weil er Musik hasst und insgeheim davon träumt, von seiner Privatloge aus deine musikalischen Ergüsse mit Buhrufen zu schmähen! „Ihr Traum wird bestimmt wahr werden … natürlich nur wenn sie es wollen. Überweisen Sie mir dafür noch heute 100.000 Francs auf mein Konto und Sie werden sehen, wie schnell sich Ihr Traum in Rauch auflöst!
„Ich danke ihnen.“
Firmin macht sich weiterhin Gedanken über das Phantom. Er fürchtet, dass Erik sauer sein könnte, weil er einfach so eine dahergelaufene Irin in die Oper einlädt. Was, wenn das wieder so ein Fangirl ist???
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Er ärgerte sich leicht, dass er sich auf das Mitspracherecht geeinigt hatte. Seitdem hatte er das Gefühl wirklich immer beobachtete zu werden. Dieser Mann wollte ein Mitspracherecht und nun zeigte er sich nicht einmal. Hast du vergessen, dass es sich um Erik handelt? Bis auf den Vorfall mit dem roten Tod hast du ihn nie auch nur zu Gesicht bekommen. Und selbst da war er gut genug getarnt. Außerdem: Darf ich dich daran erinnern, dass auch du ihn gehasst hast? Du könntest froh sein, dass er drauf verzichtet, sich dir von Angesicht zu Angesicht zu zeigen. *hüstel*

Firmin erkennt trotz seiner Maulerei jedoch auch einige Vorzüge bezüglich der unsichtbaren Omnipräsenz seines Freundes mit der Maske: Immer wenn eine Berühmtheit meinte übertreiben zu müssen, kam das Phantom zur Hilfe um auch aus dieser einen Darsteller zu machen der zu dem Theater passte. Er hatte seine ganz eigene Art für Disziplin und Ordnung zu sorgen. Man sah darüber hinweg, dass ein Stück Katzendarm in Form eines Lassos dabei eine große Rolle spielte. Dafür war Firmin dem Phantom wirklich dankbar. Das Arbeitsklima hatte sich verbessert und auch die Angestellten vom Bühnen – und Kostümbild beschwerten sich nicht mehr über undankbare Darsteller. Stattdessen aber darüber, dass sie die Würgemale ständig überschminken mussten.

Firmin ist äußerst zwiegespalten was Erik betrifft. Einerseits ist er ihm dankbar, andererseits hat er aber Angst vor etwaigen Ausrastern und Spielereien mit Kronleuchtern. Darüber hinaus findet er es total dangerous, dass sich Christine mit dem Kerl abgibt, ärgert sich aber auch darüber, dass das Phantom ihn nicht persönlich besuchen kommt, wenn es um Besetzungsfragen geht. Das ist... Mein Schädel streikt!

Nach einem Zeitsprung erfahren wir, dass Lame gerade in einer Kutsche sitzt und sich auf dem Weg zur Oper befindet. Firmin scheint sein Wort gehalten zu haben. Ich lasse euch diesen ersten Auszug jenes Abschnitts ganz da. Er schmerzt nämlich gewaltig: Immernoch hatte Jane die Worte ihres Vaters im Kopf während sie mit einer Kutsche durch die Stadt Paris fuhr. Ihr Vater und auch ihre Mutter waren nicht begeistert gewesen. Es war für sie scheinbar undenkbar, dass eine Frau als erste Geige an einer Oper arbeitete. Sicher, auch sie hätte sich das nicht erträumen lassen. Es kam auch weis Gott nicht oft vor. Aber anscheinend hatte sie den Operndirektor begeistert und das Publikum sah ja nicht wer die erste Geige spielte.
Doch egal wie sie versuchte sich zu freuen, der hoch rote Kopf ihres Vaters verweilte in ihren Gedanken. Ihre Mutter hatte geweint während ihr Mann ausgerastet war und Jane eine Ohrfeige verpasst hatte. Wofür diese war wusste sie bis jetzt noch nicht.
Lame… Bist du dumm? Dein Vater will das, was alle Männer von ihren Töchtern aus gut situiertem Hause zu dieser Zeit wollen: Dass du dich auch wie eine Frau des 19. Jahrhunderts benimmst und bestimmt NICHT arbeitest! Schlimm genug, dass sich Firmin schon über gängige Konventionen hinweg gesetzt hat... Doch ab da stand ihre Entscheidung noch fester. Wenn sie die Stelle nicht bekommen würde, dann würde sie trotzdem hier bleiben und auf der Straße Geige spielen oder wo anders eine Arbeit annehmen. Beispielsweise in einer Fabrik mit unzumutbaren Arbeitszuständen, oder besser gleich im horizontalen Gewerbe! Jedenfalls hatte sie nicht vor sich wieder zuhause blicken zu lassen bevor sich ihre Eltern nicht bei ihr entschuldigt hatten. Ich wünsche dir, dass du bis zum Sankt Nimmerleinstag wartest, Lame!


Lame kommt an der Oper an, verprellt den Kutscher, der ihr freundlicherweise mit ihrem Gepäck helfen will, was sie jedoch ablehnt, weil sie wieder mal die tolle Emanze markieren muss und trifft auf die Direktoren. Denen drückt sie dann doch ihr Zeug in die Hände. Außer ihren Geigenkoffer, denn der trägt den Namen "Heiligtum von Lame". Nach ein bisschen Hin-und Hergeplänkel was sie jetzt eigentlich vortragen soll, beginnt endlich das Vorspiel inmitten einer Gruppe anderer bedauernswerter Bewerber. Ich wüsste nur zu gern, wie dieses Einstellungsverfahren wirklich historisch korrekt ausgesehen hat... Denn irgendwie kauf ich der Fic diese Darstellung hier so nicht ab. Wenn da jemand Hinweise hat, nur her damit! Jedenfalls trägt Lame dann endlich nach viel BlaBla und "bedauerlicherweise" nur klassischen Musikstücken der anderen Bewerber auch mal was vor. Natürlich passiert das, was wir alle geahnt haben: Lame ist total speschöll und haut alle, bis auf ein paar Pappaufsteller, von den Sitzen -.-! Und so beginnt sie ihre Karriere an der Oper.

Ihr erster Tag in Paris und sie hatte gleich einen solchen Erflog, denn Erfolg war nicht so cool, wie Erflog. Eigentlich realisierte sie dies erst als sie am Abend im Bett lag und versuchte zu schlafen. Man hatte ihre ein hübsches kleines Zimmer gegeben. Das Bett hier war gemütlicher als das in dem sie zuhause hatte schlafen müssen. Dann muss das wohl ein Stall gewesen sein, denn die spartanischen Unterkünfte innerhalb der Oper stelle ich mir als nicht sehr bequem oder gar heimelig vor.
Nun lag sie hier und starrte an die Decke. Sie war wirklich in Paris, was man deutlich an den Geräuschen erkannte. Das Holz knarzte hier schließlich auf Französisch!

Brett

BlaBla. Lame erklärt uns zum Abschluss, wie es Zuhause bei ihr aussieht. Da sie aber eh nie wieder dorthin zurückkehrt, kann uns das ach so toll rauschende Meer, welches sie sehr schmerzlich vermisst, gestohlen bleiben. Endlich schließt Lame die Augen und pennt. Hiermit endet nun auch das erste Kapitel.
Tags: fandom : das phantom der oper, genre : mary sue/gary stu : 0551-0600, jaeger : iz_zy60, verrisse : 1001-1050
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