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"24 Hours" - Die Version, die wenigstens keine Heiratsszene hat

Titel: 24 Hours (Fanfiktion.de)
Fandom: "Original"
Name des Verbrechers Autors: Tatia
Der langweilige Plot: Prota Käsi hat Geburtstag und nimmt dies zum Anlass, uns an ihrer schlechten Rechtschreibung teilhaben zu lassen.
Die Antiqualität der Charaktere: Käsi ist eine Schlampe. Jacob und Alex sind verwirrend. Lucy taucht zweimal auf.
Entnervende Macken im Stil: Rechtschreibung und Grammatik wurden von Yog-Sothoth entführt, der für einen Spaziergang in unser Universum einbrach.

Teil 1
Teil 2
Teil 3


„Verdammtes Fernsehen“


Die Dinge, die wirklich zählen – Vermisstenanzeigen die zum richtigen Zeitpunkt auftauchen

Beim letzten Mal flüchtete Käsi erneut auf Esel Jacobs Rücken vor den bösen Vampirverfolgern, deren Anführer Käsis Exfreund Alex ist.
Während sie durch die Gegend zuckeln, moppert Käsi darüber, dass Jacob sich Sorgen um sie macht und sie immer wieder rettet, obwohl sie doch sowieso sterben wird1-11! Käsi digitiert damit von der notgeilen zur undankbaren Schlampe und erhält einen Bonus auf die Skills „Jammern“, „Nerven“ und „So viel IQ wie ein Regenwurm zeigen“.

Doch irgendwann nach dem vielen Herumgerenne muss man auch mal eine Rast einlegen – nicht zum Schlafen!


"Wir sollte essen gehen!"

Praktischerweise übernachten Jacob und Käsi zwar immer in einer aufblasbaren Waldhütte, kommen aber durch Zufall auch immer dann an einer größeren Siedlung vorbei, wenn Käsi Hunger hat! Also, ab in die Imbissbude.
Man setzt sich hin (in einer Imbissbude? Yeah, whatever.) und mampft.


Forschend sah ich meinen Freund an. Er wirkte nicht wirklich ausgeruht.

Warum nur, nachdem er mich nun schon seit Tagen auf seinem Rücken von A nach B schleppt und immer wieder andere Vampire bekämpft?

In dieser Imbissbude gibt es sogar eine Kellnerin, die das Essen bringt. Wow. Käsi mampft, und schon wollen die beiden weiterreisen, als epische Vorkommnisse mit weitreichenden Konsequenzen ihren Plan mir nichts, dir nichts zunichte machen... es läuft ein Fernseher! Und über ein nicht näher bezeichnetes Programm, möglicherweise „Familien im Brennpunkt“ oder „Die Supernanny“, verschaffen sich Käsis Eltern Gehör, denn sie sind völlig am Ende und wollen ihre Käsi zurück... warum auch immer!


"Es wird nun ein Foto der 18 Jährigen Kassandra Sanderson gezeigt. Wenn Sie diese Person sehen, rufen Sie bitte die eingeblendete Nummer an!"

Ich verstehe nicht, warum es nie mal jemand auf die Reihe bringt, Nachrichtensprechern oder irgendwelchen Medien einen seriösen journalistischen Grundton zu geben, wenn diese in Fanfictions auftauchen.

Natürlich wird Käsi auch prompt erkannt.


"He, das ist doch die kleine Ausreißerin! Wie ging die Telefonnummer noch einmal?"

0118 999 881 999 119 725.... 3!

Wir wussten ja, dass Käsi infantil wirkt, aber dass ihr eine andere Erwachsene nichtmal zutraut vernünftig zu kommunizieren und sie einfach mal anspricht, ob sie diejenige welche ist undsoweiter... was für ein Armutszeugnis!


Plötzlich waren Unmengen von Stimmen um mich herum , die alle ein Autogramm von mir wollten.

Käsi und Jacob flüchten im nächstbesten gestohlenen Auto.

„Hunger“


Ein weiteres sinnloses Kapitel, wie der Autor selbst zugibt

Es folgt eine Unterhaltung, die anscheinend aus den Bruchstücken mehrerer Groschenromane gewonnen wurde, die ein mit Kaffee abgefüllter Choleriker in einem Ausbruch katastrophaler Wut in kleine Schnipsel zerriss, und die ein Affe danach in einem Kreativkurs für Primaten zusammenklebte. Anders kann ich mir sonst nicht erklären wie dies zustande kam:


"Also.. wo sind wir hier genau?" [...]
"Hast etwa angst vor mir?" Ö__ö Was hat das jetzt damit zu tun?
Er schien belustigt zu sein, was mich so richtig wütend machte:
"Woher sollte ich denn bitte wissen, dass du das hier lustig findest?" Und was hat das jetzt... mit irgendwas zu tun? Hilfe??
"Ich finde das Ganze ganz und gar nicht lustig! wie kommst du denn auf so einen Schwachsinn?"
"Warum sollte ich nicht auf so einen Schwachsinn kommen? Ich bin die Königin des Schwachsinn, sitze auf einem Thron aus ausgebrannten Gehirnzellen und schaue RTL2!"
"Warum solltest? Warum Satz? Was los? Hä?!"

Völlig random kommen sie auf das Thema wann Jacob das letzte Mal Blut hatte.

"Vor vier Tagen!"

Bullshit. Vor zwei Tagen hat Käsi ihn trinken lassen, weil er so erschöpft war. Aber egal. Man diskutiert ausführlich darüber wo das Jacob nun sein Blut herbekommt, bis er auf Käsis Drängen doch von ihr trinkt. Dabei stellt sich heraus: Jacob ist gar kein Vampir! Er ist in Wahrheit ein Werschaf!

[N]ach ein paar Sekunden überkam mich so ein wolliges Gefühl.

Käsi und Jacob zicken sich kurz an und Käsi wird schwindelig, deshalb wird sie jetzt abtransportiert.

Er verdrehte die Augen hob mich hoch und trug mich irgendwo hin. Ausgelutschte Frauen müssen sorgfältig kompostiert werden! Deshalb bringt Jacob Käsi jetzt bestimmt zur Biotonne! Anscheinend in einen Raum von Dr. Haus.

Käsi will aber nicht getragen werden! Also prügelt sie auf Jacob ein und befiehlt ihm sie runter zu lassen. Ganz schwerer Fall von PMS würde ich mal sagen. Jacob schnauzt sie an sie soll die Klappe halten. Richtig so °^° und jetzt wirf sie mit deinen Vampirkräften aus dem Fenster! Leider legt er sie doch nur in irgendein Bett und sie schläft ein.

___________________________

okay, ich weiß dieses Kapitel ist unnötig, Sogar noch unnötiger als die ganze Badfic! aber ich fand es wichtig, dass man sieht, dass Jacob auch dringen Blut trinken muss und wie er es vor Kassy geheim halten konnte, warum es auch nicht wirklich vor kam.. Also ist dieses Kapitel im Klartext nur eine nachträglich eingeschobene Ausrede dafür, dass ein wichtiger Plotpoint schamlos ignoriert wurde!

„Warten“


Käsi will schlafen – Probleme im Verzug – Ohnmacht nach Wunsch

Käsi wacht auf, weil Jacob
herum wuselte, was Käsi dazu veranlasst ihn innerlich (!) zu verfluchen.

"Verdammt, Jake,sei gefälligst leise1 Ich hab gerade so schön geträumt!" Hattest du nicht gerade noch gesagt du würdest ihn nur innerlich fluchen?

Jacob entschuldigt sich mit der Begründung, es gäbe Probleme. Käsis Alarmglocken läuten sofort, doch ganz realistisch erkennt sie – Probleme, das kann vielerlei bedeuten! Es könnten zum Beispiel „menschliche Probleme“ sein,


[...] wie, was weiß ich, im Fernsehen konnte man eine Explosion sehen.

Explosionen sind, wie wir alle wissen, ein durch und durch menschliches Problem namens „Alarm für Kobra 11“. Käsi weiß jedoch, dass menschliche Probleme wie Speckfalten, Kakerlaken auf der Pizza oder Explosionen Jacob völlig egal sind. Schlau bemerkt sie, dass die Ursache von Jacobs Sorge wohl bei dem „Vampirproblem“ liegt. Der bestätigt das sogleich, doch Weglaufen kommt diesmal nicht in Frage – Käsi sieht aus wie der Tod auf Latschen! Warum nur? Liegt es tatsächlich daran, dass sie gerade in ihren letzten Zügen liegt, weil ihre Krankheit nun endgültig ihren Treibut fordert? Nein, wo denkt ihr hin?!

"[...] So siehst du aus, seit du eine Eltern im Fernsehen gesehen hast!"

Wir erinnern uns – Käsis Eltern starteten im Rahmen von „Wetten, dass...?“ einen großen Aufruf an die Nation, dass ihre Tochter verschwunden und außerdem schwer krank ist und sie doch bitte jemand mit einer Briefmarke bekleben und in den nächsten Briefkasten werfen soll. Anscheinend ist Käsi das, im wahrsten Sinne des Wortes, sterbenspeinlich!

"Eben weil du sie gesehen hast, das hat deine zustand verschlechtert! Du bist kränker geworden! Also, über „todkrank“ quasi hinaus! Deshalb will ich auch nicht weglaufen! Ich will doch gebührend feiern und jubeln, wenn du endlich die Rolle rückwärts machst und mich mir eine weniger nervige Tussi krallen kann, die ich vor irgendwelchen durchgedrehten Vampiren beschützen kann!"

Käsi ist wieder einmal beleidigt – was fällt ihren Eltern nur ein, sich Sorgen zu machen und mit ihrer Verzweiflung ihre ohnehin knapp bemessene Zeit noch weiter zu verkürzen?!

Na toll, jetzt würde ich höchst wahrscheinlich noch früher sterben!
Leise zählte ich die Tage, wie lange ich noch hatte. Es schien eine Ewigkeit zu dauern, bis ich endlich fertig war. Immer wieder fielen mir Zehen oder Finger dabei herunter. [...] Immer wieder zählte ich nach, ob ich mich doch verzählt habe, doch ich komme immer auf das gleiche Ergebnis. Ich bin schon tot! Tränen sammelten sich schon in meine Augen, doch ich zwang sie, nicht zu rollen. Stattdessen flogen sie mit winzigen Fallschirmen zu Boden um dort dramatisch Flecken auf dem Fußboden zu bilden! Seht, meine Tränen sind speciöl!

Man beschließt, lieber gleich gar nichts zu tun und darauf zu warten, dass die Vampire herein kommen und anstellen was auch immer sie wollen. Ist ja nicht so, als hätten wir ihre Motivation an irgendeinem Punkt der Geschichte erklärt bekommen.

Plötzlich bekam ich eine fürchterliche Hustenanfall. Der Hals tat höllisch an, es kratze überall. Doch ich konnte mir nicht in den Hals greifen und kratzen. Leider! Verdammter Würgreiz! Da wurde mir so verdammt schwindelig, dass ich mich weigerte weiter wach zu sein und entschied in Ohnmacht zu fallen. Was zu meiner Überraschung, auch sehr gut ging. Hätte ich nicht gedacht. Trimphierend rief ich der Welt „Tschüssikowski, ihr Assis!“ zu und verstarb an Ort und Stelle.

„Kampf“


Käsi ist immer noch nicht tot – Der große böse Wolf steht vor der Tür

Zu Beginn des Kapitels vergisst der Autor einfach unvermittelt, dass Käsi im letzten Kapitel gerade in Ohnmacht fiel. Stattdessen ruft nun Alex von draußen Käsi und Jacob zu, sie sollten herauskommen. Wahrscheinlich wird er sonst husten und prusten und ihr Haus zusammenpusten. Ist ja nur die aufblasbare Waldhütte! Jedenfalls gehen Käsi und Jacob zur Tür und schauen mal nach draußen.


Vor der Tür stand- was für ein Wunder, das hatte mich ja so überrascht- Alex. Es gibt wenige Autoren, die sich mit den sarkastischen Aussagen ihrer Charaktere mutwillig selbst ins Knie schießen, aber hier ist ein ganz besonders schönes Exemplar! [...] "Was willst du hier Alex?",fragte ich. "Oh Kassy! Das weißt du doch!“ „Nee, tut mir Leid, aber das weiß ich nicht. Ich hatte da so einen komischen prophetischen Traum, dass mich Vampire als Snackbar benutzen und jemand meinen Vampirbishi zu Klump schlägt, aber deine böse Organisation der bösen Vampire oder was auch immer hat im Grunde nie wirklich erklärt, was ihr nun eigentlich wirklich von mir wollt! Außerdem hast du mir damals, an diesem Donnerstag im Juni, meinen Schokopudding aus dem Kühlschrank weggefressen, und das ist unverzeihlich!“ „Du bist doch nicht so dumm und naiv, um nicht zu glauben, dass ich es war!" „Oh doch! Bin ich! Hm, was hab ich grade gesagt?

Während Käsi weiterhin zweifelt, zieht Alex seine Mischung aus „Böser Wolf“ und „Besonders langweiliger Joker der versucht Batman zu ärgern indem er ihm eine Pizza schickt, die er nicht bestellt hat“ durch.


"Komm heraus aus dem Haus, oder es wird zertrümmert und dein Freund wird dafür büßen! [...]
Die zeit läuft Tick Tack! u hast gar keine andere Wahl!", sprach der Vampir so als ob ich irgendwie bescheuert oder so wäre. Hey, der war zwei Jahre mit dir zusammen, der wird es ja wohl wissen :D

Alex versucht weiterhin seine Rolle als böser Exfreund auszufüllen, indem er erwähnt, Käsi würde beim Sex doch so viel reden, um Jacob wütend zu machen. Gerade, als ich zu einem langen Gähnen ansetze, verschlucke ich mich fast an meiner Zunge, als plötzlich tatsächlich etwas ähnliches wie Action passiert und Jacob und Alex anfangen, sich ein bisschen zu prügeln.
Käsi kann den Wutausbruch von Jacob gar nicht verstehen.


[S]o kannte ich ihn gar nicht. Okay das soll nichts heißen, da ich ihn noch nicht wirklich lange kannte. Aber trotzdem..

Angesichts der Tatsache dass du Alex zwei Jahre kanntest und trotzdem nicht geschnallt hast, dass er evöl ist, muss ja auch das jetzt nichts heißen, aber davon mal abgesehen – kann man eine Szene, die actionhaltig sein soll, eigentlich schöner ruinieren als mit einer völlig verkorksten Erklärung eines Satzes, den man normalerweise als selbstverständlich betrachten würde?

Während Käsi an einem Flipchart eine komplexe Gleichung aufstellt, um eine universell anwendbare Messkala zu erstellen die festlegt, wie gut sie Jacob schon kennt und inwieweit sie befugt ist, seinen Charakter zu beurteilen, prügeln sich Jacob und Alex auf äußerst unepische Weise, bis das Kapitel damit endet, dass irgendetwas laut kracht und Käsi herumschreit.

„Schmerzen“


Wenn die Eloquenz versagt – Hey, den durftest du nicht umbringen, manno!


Das sieht so verdammt schrecklich aus! Ich will das nicht wahr haben, dass das gerade geschehen ist. Das war so schrecklich! Es sah so grausam aus.

Schon blöd, wenn man nur zwei Metaphern für Entsetzen im Vokabular hat. Nun, was ist eigentlich passiert? Jacob scheint während des Kampfes einen Stabmixer oder eine Heckenschere in die Finger bekommen zu haben, denn er hat Alex recht unappetitlich verstümmelt. Der ist jetzt leider nur noch ein zerstückelte[r] Körper. Zeit für Käsi, die Moralkeule heraus zu holen und damit kräftig auf den wehrlosen Jacob einzudreschen!

"Wie könntest du das nur tun? Er war auch ein Lebewesen! Wie ein Pony, oder eine Raupe, oder ein Stirnlappenbasilisk! Würdest du einen Stirnlappenbasilisk töten?! [...] Ich.. er war mein Ex! Irgendwie habe ich ihn noch immer geliebt!!", gab ich zu. „In etwa wie man einen alten Stoffbär liebt, der irgendwo in einem Regal Motten ansetzt! Man macht nichts mit ihm, und man mag ihn auch nicht mehr, weil man viel schönere Sachen zum Spielen hat, aber das wichtigste ist doch, dass man ihn besitzt!“

Ich habe gesehen wie Jacob um Alex gekämpft haben und dann hat mein Freund meinen Ex einfach alle Gliedmaßen ausgerissen, wie bei einer Stoffpuppe. Dieser Anblick ist nun für immer in meine Hornhaut eingeprägt und würde nie wieder verschwinden.

Pfrihihihihihi XD Das ist ja fast noch besser als der Tschin Tonik! Ich empfehle bei solchen Fällen ja einen Hornhauthobel! Flugs ist die schreckliche eingebrannte Erinnerung weggehobelt, und man kann sich wieder auf die wichtigen Dinge konzentrieren, nämlich, dass Jacob ein sexy Bishi ist, der Käsi jetzt die Zunge in den Hals steckt. Käsi findet das so erotisch, dass sie einfach mal nicht mehr traurig ist und alles vergibt und vergisst.

Kling dämlich, ist aber so. Meine Trauerzeit war halt nicht wirklich lange, aber damit muss ich halt leben..

Ich glaube eher, du musst damit leben, eine oberflächliche dumme Kuh zu sein, deren Vagina das Geschehen bestimmt. Prinzipien ist für dich wahrscheinlich ein Land in Zentralfrika.

Zaghaft löste ich mich wieder von meinem Freund. Eigentlich wollte ich nicht, aber man muss die Gliedmaßen wegbringen. Richtig! Immerhin hat die Altgliedmaßensammlung vom Roten Kreuz schon vielen armen Menschen zu gebrauchten Gliedmaßen verholfen! Sharing is Caring!

Was ich mich nun schon die ganze Zeit frage – zuerst wurde davon berichtet, dass Käsi und Jacob von mehreren Vampiren verfolgt wurden. Jetzt war es doch nur Alex, der aus irgendeinem Grund ganz allein aufkreutzte, obwohl ihm seine Brandstifterfreunde doch letztlich halfen die letzte aufblasbare Waldhütte abzufackeln. Ich glaube, diese anderen Vampire hat ein großes schwarzes Plothole gefressen.

Jacob kommt vom Altgliedmaßencontainer zurück, und Käsi heult wieder los, weil sie ja sterben wird, und zwar in 3... 2... 1...


Plötzlich bekam ich keine Luft mehr.. gar keine.

Blablabla, es tut so weh, es tut so weh, es ist heiß, es ist kalt, es schmeckt nach Rotkraut, die Engel singen, die Welt geht unter, whatever.

Käsi wird nach einer Stunde ohnmächtig.

„Tod“


Ein Kapitel voller Leid... für den Leser

Käsi wacht wieder auf und lebt immer noch. Meine Güte, das dauert! Ich dachte wenn der Arzt das schon so genau definieren kann, ist sie auch wirklich Peng! tot. Wieder mal zu früh gefreut! Jedenfalls tut Käsi alles weh.


War das etwa meine unheilbare Krankheit? Na was denn sonst? Wenn Jacob die Schnauze voll von dir hätte und jetzt auch dich mit der Heckenschere bearbeiten würde, würdest du das vermutlich mitbekommen. Konnte sich mein Körper etwa nicht ein anderes, so schmerzhaftes Leiden aussuchen? Man ey, dummer Körper, stirbt einfach!

Viel Schmerz später schläft Käsi ein, wacht wieder auf und Jacob lungert nicht mehr neben ihrem Bett herum. Dies nimmt sie zum Anlass aus dem Bett zu steigen und die nächstbeste Treppe herunter zu fallen. Sie versucht, selbst wieder aufzustehen,


[...] aber mich durchzuckte mich schon wieder Schmerzen.
Konnte ich einmal kein Leid hatten? Würde ich einmal kein wehtun sein, und was den Grammatik, werden gedenkt? Das nervt doch! Ein paar Minuten ohne den Pein wären doch einmal ganz nett! Ich wusste nicht, dass sie nebenbei noch von dem Dartspieler Anton Pein verfolgt wird, aber das würde ihre Schmerzen erklären – der nette Mensch bewirft sie zur Strafe für ihre exorbitante Blödheit beständig mit Dartpfeilen!

Jacob schafft Käsi wieder ins Bett und sie kriegt einen ekligen Tee.


wahrscheinlich würde er "Alles was schmeckt hilft ja auch nicht", hatte mir einmal meine Mutter gesagt, als ich kleiner war. Damals, als der Satz noch ging immer ganz anders los sagte Opa und nahm sich noch eine Portion Kartoffelbrei.

Es vergehen mehrere Stunden mit Leid und Kotzerei. Nicht, dass ich es Käsi nicht gönnen würde, aber das ist sterbenslangweilig. Alles, inklusive Käsis Mageninhalt, plätschert so dahin, bis der Antiklimax auf seine Talsohle zusteuert und endlich mal alles vorbei zu sein scheint!


Dann bevor ich mich versah, sah ich nichts mehr. Wie sie sehen, sehen sie nichts, außer geballter Sinnlosigkeit! Man sagte ja immer wenn man stirbt, sieht mein ein weißes Licht, oder sein ganzes Leben an einem vorbei Rauschen.
Aber nein so war es ganz und gar nicht. Die haben voll gelogen die doofen Erzählungen, das ist gar nicht sou! Man, voll gemain! Mir fielen einfach die Augen zu und es war so also ob ich schlief.

Käsi schläft ein, wacht wieder auf, Jacob liegt neben ihr, sie fragt, ob das der Himmel ist, ist es aber nicht.

Dann..! OMG!
"Jacob, was hast du nur getan?", schrie ich schon fast.

Epilog:Zu Hause


Das Ende vom Lied - Die Alptraumhochzeit von Käsi und Käsi

Nun stand ich seit fast zwei Tagen vor dem Haus, indem ich groß geworden bin.

Mal ganz davon abgesehen, dass es nicht schön ist, vor einem Haus festzufrieren und zwei Tage dort zu stehen, finde ich keinen kausalen Zusammenhang zwischen dem Stehen vor einem Haus und dem groß werden davor.

Alle meine Erinnerungen waren, ob schöne oder nicht erfreuliche, immer subjektlos. [...]
Eigentlich stand ich nicht direkt vor dem Haus, sondern eher so um die 100 Meter entfernt, im Wald. Nun, wenn man derlei Maßstäbe anlegt, wäre wohl auch der Nordpol, das Empire State Building und meine Waschmaschine direkt vor ihrem Haus.

Käsi beobachtet ihre Eltern dabei wie sie trauern und leiden, hat aber nicht wirklich Lust zu ihnen zu gehen und ihnen zu erklären, dass Jacob sie zu einem Vampir gemacht hat, denn das geht nicht, weil Keks. Jacob ist jetzt übrigens mit Käsi verlobt.


Ja richtig gehört! Verlobter! Ja so eine Überraschung! Das habe ich gar nicht kommen sehen! Das wurde eigentlich erst in Kapitel 1 Zeile 3 wirklich deutlich, dass ihr zusammenpasst wie Pest und Cholera.

Nach dem er zwei Monate nach meiner Verwandlung damit begonnen hatte mir einen Antrag zu machen und ich immer 'Nein' gesagt hatte, hatte ich vor drei Monaten das erwartete Wort gesagt, nämlich 'Ja'.

Normalerweise sagt man zu einem Antrag „Nein“, weil man die Person nicht heiraten will, und nicht, weil man sich wie eine Pussy aufführen und den Mann betteln lassen will. Aber Jacob will ja im Gegensatz zu Käsi unbedingt heiraten und das veranlasst die Grammatik und den Satzbau, nun Selbstmord zu begehen.

Mein Freund wollte unbedingt heiraten, doch ich mich nicht so sehr- Verstehe ich das richtig, jeder von euch will jeweils sich selbst heiraten? Gut, das passt zu deinem Narzissmus. oder zeigte es jedenfalls nicht äußerlich, damit er nicht immer recht behielt- Jacob wollte schon viel früher heiraten und freute sich jedes mal wie ein kleines Kind, wenn wir die Zeremonie vorbereiteten.. doch mein Kleid würde er ganz bestimmt er sehen, wenn ich den Gang der Leihbücherei hinunter schritt.

Käsi mault ein bisschen herum, Jacob packt die Klischeekübel aus und gießt einen fetten, übelriechenden Schwall über Käsi aus.
"Hör zu.. ich bin von nun an deine Familie!"
Es hörte sich richtig kitschig an.. und nicht wirklich einfallsreich, da ich das oft schon in Filmen gehört hatte, aber es war wahr.
[...]
Sofort nahm er meine Hand in seine und ließ sie nie wieder los. Nichtmal, als er aufs Klo ging.

Ende?



Wenn das nicht das Ende ist, muss ich die Kruzifixe und die Flammenwerfer auspacken. Man liest sich zu einem anderen Verriss. Ich werde mir jetzt mein Beißholz nehmen und ein "Kommi" zu dieser Story verfassen...

Edit: Und der Kommentar ist auch drin. Bin mal auf die Reaktion gespannt ;) "Beleidigte Leberwurst" oder doch eher "Dankbar für Anregungen".

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